IT-Service IT-Sicherheit Cloud

Keine Datensicherheit bei amerikanischen Cloud-Diensten

CloudEin Server im deutschen Rechenzentrum unterliegt auch deutschen Gesetzen. So ist es in der EU geregelt. Amerikanische Gerichte sehen das offenbar anders. In einem Streit mit MICROSOFT wurde in der ersten Berufung klar gestellt, dass für US-Unternehmen auch amerikanisches Recht gelte. Europäische Gesetze werden dabei ignoriert.

Privateigentum oder Geschäftsunterlagen?

Konkret wird MICROSOFT aufgefordert, E-Mails eines Kunden an die Strafverfolgungsbehörden zu übermitteln. Der US-Konzern argumentiert dagegen, bei den Mails handele es sich um Privateigentum. Richterin Loretta Preska stuft sie allerdings als Geschäftsunterlagen von MICROSOFT ein und folgt damit der Argumentation des erstinstanzlichen Bezirksgerichts New York.

Strafverfolgung vor Datenschutz?

In der Urteilsbegründung wird deutlich, dass es im Kern um unterschiedliche Prioritäten geht: Für MICROSOFT sind der Schutz der Privatsphäre und die Gewährleistung von Datenschutz und Datensicherheit Grundbedingungen, um Cloud-Dienste im europäischen Raum anbieten zu können. Für die US-Gerichte stehen andere Motive im Vordergrund: Die Ermittlungen würden behindert und die Belastung für die Regierung sei sonst erheblich, betonte der New Yorker Richter im ersten Urteil.

EU-Unternehmen meiden amerikanische Cloud-Dienste

Noch weigert sich MICROSOFT, die Daten an die Behörden zu übergeben. Für europäische Unternehmen ist die Konsequenz aber klar: Amerikanische Cloud-Dienste sind (mindestens zur Zeit) nicht mit Datenschutz und Datensicherheit vereinbar. Es muss jederzeit damit gerechnet werden, dass sensible Daten an amerikanische Behörden übermittelt werden.

Deutsche Cloud-Anbieter als sichere Alternative

Einen einfachen Ausweg bieten deutsche Cloud-Anbieter. Die Michgehl & Partner GmbH bietet beispielsweise MICROSOFT Hosted Exchange als eigenen Cloud-Dienst an: Die Software wird nicht auf MICROSOFT Servern in Irland betrieben, sondern auf eigenen Servern im Rechenzentrum in Hannover. Damit hat der Hersteller keinen Zugriff auf die Daten – Datenschutz und Datensicherheit werden voll gewährleistet.

Digitales Diktat Philips SpeechMike Dragon Spracherkennung DictaNet

Digitales Diktat: Nutzen Sie Ihre Fachkräfte nicht zum Abtippen

20140919_083701Das Diktat ist ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Anwaltsarbeit. In der Kanzlei der Zukunft wird auch diese Tätigkeit digital durchgeführt. Kassetten nutzen schon heute nur noch wenige Kanzleien. In der Regel wird digital diktiert, die Audiodateien werden dann lokal an Schreibplätzen abgehört und verarbeitet. Das funktioniert mit Fußschaltern ähnlich dem analogen Kassetten-Diktat.

Das Diktat wird mobil

Auch diese Vorgehensweise der lokalen Datenübertragung wird in absehbarer Zeit aussterben – und zwar aus zwei Gründen: Erstens wird die Spracherkennung immer besser und zweitens steht schon jetzt bundesweit mit wenigen Ausnahmen eine Bandbreite zur Verfügung, um mobil zu diktieren und die Audio-Datei über das Internet weiterzuleiten – natürlich verschlüsselt.

Wenn aus Paragraphen automatisch §§ werden

In der Disziplin Diktieren konnten Teilnehmer unseres “Modernen Fünfkampfs zum Elektronischen Rechtsverkehr” das Diktat mit Spracherkennung erkunden. Mit einem Philips SpeechMike Premium und Dragon Spracherkennung mit juristischem Wortschatz wurde ein vorgefertigter Text mit juristischen Fachbegriffen und Paragraphen-Angaben diktiert. Die Erkennung funktionierte bei vielen Teilnehmern fehlerfrei, obwohl das Diktiergerät noch gar nicht inividuell auf die Person trainiert wurde – das würde die Ergebnisse nochmals deutlich verbessern.

Richtige Fehler?

Übung macht den Meister – so ist es auch beim digitalen Diktat und zwar bei Mensch wie Maschine. Zum einen erkennt das Diktiergerät bei längerer Nutzung Sprachgewohnheiten oder Besonderheiten in der Aussprache. Zum anderen kann der Diktant durch verändertes Sprechverhalten Fehler vermeiden, die „richtigerweise falsch“ übersetzt werden. Ein Beispiel: „Gemäß den Anforderungen des § 45…“. Sprechen Sie hier „des Paragraphen 45“, dann wird die Spracherkennung „des §§ 45“ ausgeben, weil es die Pluralform vermutet. Solche Fehler tauchen nach wenigen Tagen der Übung nicht mehr auf.

Nahtlose Integration in die Kanzleiabläufe

Richtig spannend aber wird das digitale Diktat, wenn man sich die Möglichkeiten der Arbeitserleichterung ansieht. Zunächst muss niemand den diktierten Text abhören und abtippen. Es werden keine Kassetten und auch keine Diktiergeräte mehr in die Kanzlei getragen und es müssen keine abgenutzten Fußschalter oder Kassetten ersetzt werden. Darüber hinaus kann das Diktat direkt der richtigen Akte zugeordnet werden und mit Verfügungen versehen werden. Die Weiterbearbeitung, zum Beispiel das Hinzufügen von Anlagen, geschehen digital und die Erstellung eines Schriftsatzes nimmt wesentlich weniger Zeit in Anspruch bei vollständiger Transparenz der Bearbeitungsschritte.

Wie diktieren Sie aktuell? Wie sollte Ihre Diktierlösung in Zukunft aussehen? Gerne unterstützen und beraten wir Sie bei der Verbesserung dieses wichtigen Prozesses Ihres täglichen Lebens. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

Elektronischer Rechtsverkehr: Wie kommen Schriftstücke in die Akte?

20140919_083328Viele Wege führen nach Rom – so verhält es sich auch mit der Digitalisierung von Schriftstücken. Es gibt mehrere Wege, wie gescannt wird und wie die Datei im Anschluss in die Akte gelangt. Bei unserer Neueröffnung in Düsseldorf unter dem Motto “Moderner Fünfkampf zum Elektronischen Rechtsverkehr” konnte jeder Teilnehmer vor Ort ausprobieren, welche Lösung für ihn die passende ist. Weiterlesen

Essen Michgehl IT-Service Düsseldorf Kanzleisoftware

Moderner Fünfkampf zum Elektronischen Rechtsverkehr – ein Rückblick auf eine inspirierende Neueröffnung in Düsseldorf

I20140918_161828m Zuge des Elektronischen Rechtsverkehrs werden Anwaltskanzleien flächendeckend digitalisiert. Doch was bedeutet das konkret? Zur Neueröffnung unseres neuen Büros in der Nähe des Landgerichts Düsseldorf sind wir dieser Frage auf den Grund gegangen. Unsere Ausstellung, Podiumsdiskussion, Vortrag und moderner Fünfkampf hatten ein Ziel: Die digitale Kanzlei zum Anfassen. 61 Anmeldungen waren die erstaunlich positive Resonanz der Anwaltschaft.

 

RA-MICRO: Die digitale Kanzlei ist nicht aufzuhalten

20140919_111437Zum Auftakt des Tages begrüßte Franz-Josef Michgehl (Geschäftsführer der Michgehl & Partner GmbH) die Teilnehmer im prall gefüllten Seminarraum und kündigte gleich den ersten Vortrag an: Rechtsanwältin Andrea Brandenburg von der RA-MICRO Software GmbH & Co. KGaA referiert über die Einführung des Elektronischen Rechtsverkehrs und die digitale Kanzlei.

20140919_112124Die Schrittweise Einführung der elektronischen Kommunikation mit den Gerichten ist gesetzlich in einem mehrstufigen Prozess von 2016 bis 2022 vorgeschrieben. Die Umsetzung in der Kanzlei bedeutet einige Vorbereitungs-Arbeiten, aber auch deutliche Arbeitserleichterung und Kostenersparnis, insbesondere bei Porto, Büromaterial und Arbeitszeit. Sind die Aktenstrukturen einmal passend eingerichtet, lassen sich mit RA-MICRO Kanzleisoftware schnell und bequem digitale Workflows durchführen, Anlagen zu Akten und Schriftsätzen hinzufügen und Verfügungen erstellen. RAin Brandenburg zeigte überzeugend, wie einfach einige Schritte bereits heute in RA-MICRO durchführbar sind.

DSC_4267Die Reaktionen der Teilnehmer zeigten allerdings auch: Es herrscht Skepsis bei einigen Anwälten. Was mache ich mit Originaldokumenten? Wie kann ich mein IT-System sicher gestalten? Gut, dass wir noch eine Podiumsdiskussion zu genau diesen Fragen auf der Agenda hatten.

 

Handakte oder iPad?

DSC_4308Am Nachmittag moderierte Holger Esseling (Marketing Manager Michgehl & Partner GmbH) die Podiumsdiskussion „(Wann) Verschwindet die Handakte?“. Die beiden Diskutanten RA Oliver Braun und RA Horst Leis diskutierten gemeinsam mit dem engagierten Publikum die Zukunft der Aktenbearbeitung.

RA Braun stellte die gängige Praxis in vielen Kanzleien vor, die auch in der Kanzlei Preuß und Partner eingesetzt wird: Posteingänge werden zwar eingescannt, es wird aber grundsätzlich mit einer physischen Handakte gearbeitet. RA Leis stellte die Strukturen in der Großkanzlei SNP Schlawien Partnerschaft mit 70 Anwälten bundesweit vor: Es wird alles eingescannt, mit digitalen Akten gearbeitet, im eigenen Rechenzentrum verarbeitet und 90% der Dokumente werden vernichtet oder den Mandanten zurück gegeben.

Einig waren sich Diskutanten und Zuhörer: Wir werden in ein paar Jahren alle unsere Posteingänge einscannen und weitestgehend digital arbeiten. Zusätzlich wird es noch lange eine Handakte geben, in der beweispflichtige Originaldokumente zur Vorlage bei Gericht liegen und in der Notizen gemacht werden. Auch werden längere Schriftsätze noch auf absehbare Zeit mit Stift und Papier gelesen und kommentiert.

Beim Aufbau der Kanzlei-Infrastruktur wird es zwei Bauarten geben: Eine lokale Client-Server-Struktur, bei der auch der Zentralrechner in der Kanzlei steht oder eine Auslagerung des Servers und einiger Anwendungen in Rechenzentren. Dabei sind jedoch einige technische und rechtliche Rahmenbedingungen zu beachten. Für die meisten kleinen und mittelgroßen Kanzleien bedeutet das: Holen Sie sich Unterstützung von einem professionellen IT-Dienstleister mit Erfahrung und Expertise in Anwaltskanzleien.

 

Fünfkampf: Die Disziplinen zum elektronischen Rechtsverkehr.

Neben den Vorträgen und Diskussionen des Tages war es uns ein großes Anliegen, die Kanzlei der Zukunft erlebbar zu machen – zum Anfassen, zum Ausprobieren. Zu diesem Zweck haben wir die wichtigsten Anforderungen an die digitale Kanzlei in fünf Disziplinen verpackt. In unserer Ausstellung konnten die Teilnehmer dann spielerisch die fünf Elemente erkunden:

20140919_083317Digitaliseren: Irgendwie müssen die Schriftstücke in die Akte kommen. Dazu gibt es verschiedene Wege des Scannens und Zuordnens.

20140919_083701Diktieren: Auch das Diktat spielt eine große Rolle in der digitalen Kanzlei. Fehlerfreie Spracherkennung und Workflows vereinfachen die Arbeit dramatsich.

DSC_4247Kommunizieren: Das Leben und Arbeiten des digitalen Anwalts wird mobiler. Daher sollte auch die gesamte Telefonanlage von unterwegs konfigurierbar sein. So sind Handy-Anrufe mit der Büronummer möglich und Weiterleitungen schnell eingerichtet.

DSC_4171Organisieren: Die Verwaltung der digitalen Akten spart Zeit und Nerven – alles ist vollständig zu jeder Zeit an jedem Ort verfügbar. Dafür müssen allerdings die Voraussetzungen geschaffen werden, zum Beispiel Aktenstrukturen und Verfügungsvorlagen.

SicherheitskonzeptSchützen: Die Bedeutung der IT-Infrastruktur steigt immens – und damit auch ihr Schutzbedarf. Anti-Virus-Software reicht dafür nicht aus. Professioneller IT-Service, Monitoring, Patch Management und Mail Protection sind nur einige Elemente eines IT-Sicherheitskonzepts, um das Herzstück der digitalen Kanzlei zuverlässig zu schützen.

 

20140919_155524Der Gewinner des modernen Fünfkampfs zum Elektronischen Rechtsverkehr konnte mit 47 von 50 möglichen Punkten zeigen, dass die Systeme der digitalen Kanzlei schon heute reibungslos funktionieren. Der „Digitale Anwalt 2014“ ist: Rechtsanwalt Werner Reinhardt (Rechtsanwälte Reinhardt und Kniffka in Hagen, Fachanwaltskanzlei mit Schwerpunkt Immobilienrecht, Medizinrecht, Familienrecht, Strafrecht). Wir gratulieren dem Sieger von Herzen!

 

Fazit: Die digitale Kanzlei kommt – stellen Sie jetzt die Weichen

DSC_4369Neben vielen tollen Gesprächen mit interessierten und engagierten Anwälten bleibt vor allem eines hängen: Die flächendeckende Digitalisierung der Anwaltskanzleien ist nicht aufzuhalten. Noch ist kein großer Veränderungsdruck spürbar, aber es sind einige Vorbereitungen zu treffen: Welche Lösungen möchten Sie einsetzen für Scan, Diktat, Telefonie, Aktenverwaltung, IT-Sicherheit und Service? Beginnen Sie jetzt, damit Sie in einigen Monaten nicht überrollt werden von den Umwälzungen, die zwangsläufig auf Kanzleien zukommen.

SektDie Teilnehmer des Fünfkampfs zum Elektronischen Rechtsverkehr haben begonnen, sich zu informieren, zu diskutieren und auszuprobieren. Wir danken allen Beteiligten für eine wunderschöne und inspirierende Veranstaltung.  

IT-Service Anwaltskanzleien

Soforthilfe beim Ausfall von Telefon und Internet – Oder: Warum wir unsere Neueröffnung trotz Verbindungsausfalls wie geplant durchführen konnten

IT-Service AnwaltskanzleienMurphy’s Gesetz hat sich einmal mehr bewahrheitet: „Alles, was schief gehen kann, wird auch schief gehen“. Nicht immer, nicht sofort, aber irgendwann. Eine Internetverbindung, die ausfallen kann, wird irgendwann ausfallen. Dass es ausgerechnet am Tag der Neueröffnung der neuen Büroräume von Michgehl & Partner in Düsseldorf geschehen musste, ist dabei ein sehr unglücklicher Zufall. Ein Bagger zertrennte am Freitag, den 19.09.2014 bei Ratingen ein Glasfaserkabel und legte Telefon und Internet für Teile von NRW zwischenzeitig still.

 

Kein Internet = keine Veranstaltung

Keine Internet-Verbindung? Wie sollen wir dann die Veranstaltung durchführen? Immerhin wollten wir zeigen, wie Anwaltskanzleien auch in virtuellen Umgebungen ihre Kanzleisoftware nutzen, direkt ins Rechenzentrum diktieren, ihre Telefonanlage unterwegs steuern, Hosted Exchange oder Online-Backup nutzen und ihr IT-System absichern können. Doch was wäre das für ein professioneller IT-Dienstleister, wenn er sich in einer solchen Situation nicht am eigenen Schopfe aus dem Sumpf ziehen könnte?

 

Mit LTE-Router immer online

Als zertifizierter LANCOM-Partner errichten wir seit Jahren sichere und verfügbare Netzwerke. Der komplette Ausfall der Telefon- und Internetleitung in der Region hat nun einmal mehr gezeigt, warum es sich lohnt, professionelle Hardware zu verwenden: Unser LANCOM Router verfügt über ein eingebautes LTE-Modul, mit dem sich auch über das Mobilfunknetz eine gute Verbindung für das Unternehmen herstellen lässt. Der neueste Mobilfunkstandard erlaubt Downloadraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde und dank unserer VoIP-Telefonanlage auch die Sprechverbindung. Mit dieser Lösung konnten wir alle Anwendungen wie geplant vorführen. Die Teilnehmer haben nichts davon bemerkt, dass gerade eigentlich alle Leitungen tot sind.

 

Professioneller IT-Service für die schnelle Umsetzung

Ein weiterer wichtiger Punkt zeigt sich an dem Beispiel: Jedes Unternehmen sollte über sehr gut ausgebildete und erfahrene IT-Experten verfügen, ob intern oder extern in Form eines Dienstleisters. Denn die Tatsache, dass wir nun eine neue Datenverbindung erstellen konnten reichte bei Weitem nicht aus. Nun musste das gesamte Netzwerk noch konfiguriert werden. Unsere IT-Service Techniker konnten das wohl nur aufgrund ihrer großen Erfahrung innerhalb kürzester Zeit bewältigen und dafür sorgen, dass unsere Neueröffnung wie geplant stattfinden konnte.

 

Sichern Sie sich für den Notfall ab

Was machen Sie eigentlich, wenn Ihre Telefon- und Internetleitung morgen ausfällt? Insbesondere bei Umzügen, wechselnden Standorten und Veranstaltungen, aber auch im ganz normalen Betrieb sind Unternehmen auf die Datenverbindung angewiesen. Ein Ausfall kann schnell große Teile des Unternehmens zum Erliegen bringen. Überlegen Sie, welche Kernprozesse Ihres Unternehmens unbedingt weiter laufen müssen. Welche Kosten entstehen beim Stillstand? Innerhalb welcher Zeit muss die Betriebsbereitschaft wieder hergestellt sein? Und treffen Sie dann die nötigen Vorbereitungen mit Ihrem IT-Dienstleister. Ein Bestandteil zur Erhöhung Ihrer Ausfallsicherheit könnte auch bei Ihnen ein LTE-Router sein. Uns zumindest hat selten etwas so kurzfristig so glücklich gemacht wie dieses Gerät.

Als einer der stärksten RA-MICRO Vertriebspartner garantieren wir Ihnen seit 20 Jahren kompetenten Service und Erfahrung bei der Integration Ihrer Anwalts-Kanzleisoftware. An unseren Standorten Nordwalde/Münster, Düsseldorf und München bieten wir Ihnen darüber hinaus IT-Service, IT-Sicherheit und IT-Dienstleistungen an folgenden Standorten: Bielefeld, Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Kamen, Köln, Krefeld, Leverkusen, München, Münster, Osnabrück, Recklinghausen, Solingen, Unna, Wuppertal, und Umgebung Michgehl, ra-micro, Seminare, IT-Service, anschalten & anwalten, Kanzlei-Shop, IT-Sicherheit, IT-Dienstleistungen, IT-Security, IT-Service Düsseldorf, IT-Service München, IT-Service Münster, IT-Service Essen, IT-Service Bochum, IT-Service Dortmund, IT-Service Hamm, IT-Service Bielefeld, IT-Service Osnabrück, Kanzleisoftware, Kanzleisoftware Düsseldorf, IT-Service Duisburg, Essen, Duisburg, Düsseldorf, Bochum, Dortmund, Osnabrück, Münster, München, Anwalt, Rechtsanwalt, Kanzlei, Anwaltskanzlei, Rechtsanwaltskanzlei, ramicro, Schulungen, Seminare, RA-Micro Schulungen, RA-Micro Seminare, Anwaltsprogramm, Bielefeld, Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Hamm, Kamen, Köln, Krefeld, Leverkusen, München, Münster, Osnabrück, Recklinghausen, Solingen, Unna, Wuppertal

35% der Mailserver genügen den gesetzlichen Anforderungen nicht

Icon VerschlüsselungAnfang September 2014 wurden 2236 Unternehmen in Bayern vom zuständigen Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) überprüft. Bei 772 Unternehmen wurde das Sicherheitsniveau der Mailserver für unzureichend befunden. Insbesondere fehlen Möglichkeiten zur Transportverschlüsselung und zur Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die betroffenen Unternehmen wurden schriftlich aufgefordert, ihre Server auf den aktuellen Stand der  Technik zu bringen.

 

Verschlüsselung ist Pflicht – aus gutem Grund

E-Mails beinhalten häufig vertrauliche Informationen und personenbezogene Daten. Werden sie unverschlüsselt versendet, ist es leicht möglich, die Inhalte von E-Mails mitzulesen. Daher schreibt das Bundesdatenschutzgesetz in §9 BDSG Satz 2 Nr. 2 bis 4 im Rahmen der Zugangs-, Zugriffs- und Weitergabekontrolle den Einsatz von Verschlüsselungsverfahren nach dem Stand der Technik vor.

 

Kleiner Aufwand – große Wirkung

Richtig konfigurierte Mailserver übertragen Nachrichten automatisch mit dem höchsten Grad der Verschlüsselung, den beide Server erlauben. Fehlt auf nur einem Server die Möglichkeit zur Transportverschlüsselung (Transport Layer Security, kurz TLS), dann werden Nachrichten ohne Verschlüsselung versendet. Daher ist die Verschlüsselung mit STARTTLS eine gesetzliche Grundanforderung und erschwert das Mitlesen und Auswerten von E-Mails deutlich. Zusätzlich ist ein Verfahren einzusetzen, dass es ausschließt, bei Erlangung des Langzeitschlüssels die verschiedenen Kurzzeitschlüssel konstruieren zu können (Perfect Forward Secrecy). Der Aufwand zur Einrichtung dieser Verschlüsselung ist gering. Gerade in Verbindung mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung steigt die Sicherheit der E-Mail-Kommunikation jedoch dramatisch. Unternehmen sollten einen erfahrenen IT-Dienstleister zu Rate ziehen, um die Mailserver einmal korrekt einzurichten.

 

Bei 2% der Unternehmen immer noch Heartbleed-Lücke

Die kritische Open-SSL Sicherheitslücke Heartbleed wurde bereits im April 2014 bekannt gegeben und in den Medien intensiv verbreitet. Trotzdem bestand das Problem in der Überprüfung noch bei 44 Unternehmen. Angreifer können unter Ausnutzung der Sicherheitslücke unbemerkt Teile der Kommunikation sowie Sicherheitsschlüssel und Passwörter auslesen.

 

Mailserver sollten dringend überprüft werden

Vor dem Hintergrund der Untersuchung des BayLDA sollten Unternehmen dringend ihre Mailserver von einem professionellen IT-Dienstleister überprüfen lassen – nicht nur in Bayern. Offenbar ist davon auszugehen, dass jeder dritte Server den gesetzlichen Anforderungen nicht entspricht und bei einigen gravierende Sicherheitsmängel bestehen. Unser IT-Service in Nordwalde / Münster, Düsseldorf und München unterstützt Sie gerne vor Ort bei der Überprüfung und Konfiguration.

Elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, ERV-check, RA-MICRO, Kanzleisoftware

Elektronischer Rechtsverkehr: Aktueller Stand der Entwicklungen

ERV BlogMit der Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches (beA) beginnt am 01.01.2016 die flächendeckende Einführung des Elektronischen Rechtsverkehrs. Dieser mehrstufige Prozess bedeutet für Anwaltskanzleien einen Paradigmenwechsel und wird zur weitgehenden Digitalisierung von Kanzleien führen. Damit Sie bereits die nötigen Voraussetzungen schaffen können und auf dem aktuellen Stand bleiben, werden wir Sie an dieser Stelle über die neuesten Entwicklungen informieren. Weiterlesen

Elster Finanzamt v.14

Trojaner in angeblichen E-Mail des Finanzamtes

Elster Finanzamt v.14Derzeit ist ein Trojaner im Umlauf, der von Internetbetrügern im Namen des Finanzamtes in E-Mails versandt wird. Im Betreff steht „ELSTER Finanzamt v.14“, die Mailadresse endet auf „@gmx.de“. Der User wird darin aufgefordert, die DOC-Datei im Anhang zu öffnen, da andernfalls die Daten nach sechs Monaten gelöscht werden.

Im Anhang befindet sich jedoch nur eine gepackte ZIP-Datei, die sich „Steuerbericht092014.zip“ nennt. Sobald die Datei entpackt wurde, wird im Hintergrund der Trojaner installiert – Internetbetrüger haben nun Zugriff auf Ihre Daten und die Befehlsausführung.

Sollten Sie von einem Trojaner betroffen sein, informieren Sie auch Ihre Bank oder Ihr Kreditkarteninstitut.

Mail Protection und Schulung helfen

Vermeiden Sie mit einer Mail Protection Software, dass solche Mails überhaupt zugestellt werden und sorgen Sie mit regelmäßigen Schulungen dafür, dass Ihre Mitarbeiter gefährliche Mails erkennen und richtig damit umgehen. Wir unterstützen Sie dabei gerne.

Update

MICROSOFT Patchday September 2014: Insbesondere Nutzer des Internet Explorer sollten umgehend Updates installieren

UpdateAm Microsoft Patchday September 2014 wurden vier Sicherheitsupdates veröffentlich, die insgesamt 42 Sicherheitslücken schließen. Der Fokus liegt auf einem großen Update für den Internet Explorer, das 37 Schwachstellen beseitigt und vom Hersteller als kritisch eingestuft wird. Regelmäßige Nutzer des Internet Explorers sollten umgehend das Update installieren. Weitere drei Updates werden in der sicherheitsrelevanten Bedeutung als „hoch“ eingestuft und betreffen das .NET Framework, Lync Server und Windows 8 / Server 2012.

 

Update Internet Explorer verhindert die Übernahme Ihres Computers aus der Ferne

Das kumulative Update MS 14-052 schließt insgesamt 37 Sicherheitslücken. Einige der Schwachstellen ermöglichen Remotecode-Ausführung, also die Übernahme der Kontrolle über Ihren Rechner aus der Ferne. Dies geschieht in der Regel über eine manipulierte Webseite. Ein Besuch der Webseite reicht aus, damit sich Angreifer umfassende Rechte für Ihr IT-System aneignen können (Drive-by-Download).

 

.NET Framework: Angreifer können Ihr System lahmlegen

Die Sicherheitslücke im .NET Framework betrifft fast alle Windows Betriebssysteme für Server und Desktop. Kriminelle können massenhaft Anfragen senden, bis Ihr System überlastet ist (Denial of Service).

 

Angreifer können sich Administrator-Rechte freischalten

Ein weiteres Update schließt eine Sicherheitslücke bei Windows 8.x, RT und Server 2012 sowie Server 2012 RT. Die sicherheitsrelevante Bedeutung wird als „hoch“ eingestuft, da Angreifer sich unter Umständen erweiterte Rechte freischalten können. Laut Microsoft sind dafür allerdings Zugangsdaten und lokaler Zugriff nötig, ein Remote-Zugriff sei nicht möglich.

 

Microsoft Lync Server können mit Anfragen überschwemmt werden

Auch das Update für Microsoft Lync Server 2010 und 2013 wird als „hoch“ eingestuft. Es behebt drei Sicherheitslücken im Kommunikationssystem. Eine davon ermöglicht eine Überforderung und Stilllegung des Systems durch das Senden von Anfragen (Denial of Service)

 

Elf nicht sicherheitsrelevante Patches und neues Malware-Tool

Über die vier sicherheitsrelevanten Updates hinaus veröffentlich Microsoft elf weitere Patches. Wie immer am Microsoft Patchday wird auch die aktualisierte Version des „Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software“ veröffentlicht, das bekannte Schadsoftware identifiziert und löscht.

 

Professioneller IT-Service sorgt für IT-Sicherheit

Unser Tipp: Halten Sie Ihr Betriebssystem und Ihre Software stets aktuell und sorgen Sie mit einem professionellen Monitoring und automatischen Patch Management für IT-Sicherheit in Ihrer Kanzlei. Gerne unterstützen wir Sie dabei. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

 

 

Sonderaktion bis zum 26.09.2014: Ihre komplette professionelle Diktier-Infrastruktur von Philips zum Aktionspreis

dpm_smp_iphone_300x250_diktiervorlage_blau_149Die zunehmende Digitalisierung von Anwaltskanzleien zeigt sich unter anderem in der rasanten Verbreitung des digitalen Diktats. Für viele Rechtsanwälte ist es längst zur Normalität geworden, die Vorteile des digitalen Diktats zu nutzen:

- Ausgezeichnete Tonqualität

- Keine Kosten für Kassetten

- Nachträglich Sätze einfügen ohne Spulen

- Versand des Diktats ohne Kosten und Zeitverlust

- Nutzung von Workflows zur effizienten Steuerung der Abläufe

- Automatische Archivierung

- Nutzung von automatischer Spracherkennung möglich

 

149,00 € sparen beim Einstieg oder Umstieg

Bis zum 26.09.2014 können Sie an unserer Sonderaktion teilnehmen und sparen. Ob Sie nun ins digitale Diktat einsteigen oder Ihre älteren Diktiergeräte ersetzen möchten: Sie sparen 149,00 € beim Kauf eines Komplettpakets bestehend aus:

- zwei professionellen Philips-Diktiergeräten der Serie Pocket Memo 8100 oder 8300

- einem Transkriptions-Set LFH 5220 mit Fußschalter und Kopfhörer für Autor und Assistenz

 

Das Komplettpaket für effizienteres und entspannteres Diktieren

Damit verfügen Sie über eine komplette professionelle Diktier-Infrastruktur von Philips, der Nummer eins im digitalen Diktieren. Hier finden Sie Details zum Angebot. Nehmen Sie gerne direkt Kontakt zu uns auf, wenn Sie die Aktion nutzen möchten.