Digitales Diktat, Dictanet, Dragon, Spracherkennung

Support-Ende für Diktiergerät SpeechMike II

Digitales Diktat, Dictanet, Dragon, SpracherkennungDas Diktiergerät gehört für viele Anwälte zum täglichen Handwerkszeug wie der Hammer für den Zimmermann. Besonders beliebt sind die Philips-Geräte der SpeechMike-Serie, die auch wir bei Michgehl & Partner aufgrund ihrer hohen Sprachqualität und Robustheit gerne anbieten. Das aktuelle Diktiergerät SpeechMike III hat bereits in 2010 seinen Vorgänger ersetzt. Offiziell ist in 2013 der Service für SpeechMike II ausgelaufen. Nun gibt Philips bekannt, dass keinerlei Support mehr für Integrations-Geräte geleistet wird. Betroffen sind die Geräte LFH5260, LFH5252, LFH 5270 und LFH5272.

Umstieg auf neue SpeechMike Generation empfohlen

Es sind noch einige SpeechMike II im aktiven Einsatz. Wir empfehlen Nutzern dieser Modelle den Umstieg auf ein aktuelles SpeechMike III oder SpeechMike Air. Diese Geräte liefern nicht nur technische Verbesserungen, Philips leistet auch weiterhin Support für die Geräte und stellt die Integration in aktuelle Anwendungen sicher. Gerne können Sie bei uns die neueste Generation von Diktiergeräten ausprobieren. Rufen Sie uns einfach an. 

 

Bis zum 30.08.2015: Sichern Sie sich 2 Freikarten für das Michgehl & Partner Anwaltsforum 2015 mit einer formlosen Mail an info@michgehl.de 

  • Austausch von Anwalt zu Anwalt
  • Kanzleiorganisation, Strategie und Akquise
  • Vom Organ der Rechtspflege zum Unternehmer – Keynote von Prof. Dr. Peter Knief
  • viele weitere Vorträge und Workshops von Anwälten
  • gemeinsamer Ausklang bei Barbecue und Cocktails

IT-Panne des Monats August: Mahnbescheide im Nirvana

RA-MICRO Schulung, RA-MICRO Seminare, Kanzleisoftware RA-MICROEine Schulung kostet Geld, keine Schulung kostet manchmal sehr viel mehr… Wie in jedem Monat stellen wir Ihnen eine Geschichte aus dem wahren Leben vor, die zeigt, welche handfesten Probleme beim falschen Umgang mit IT-Systemen entstehen können. Und diese Geschichte zeigt: Nicht immer sind es die Geräte oder Anwendungen – letztlich ist mit wenigen Ausnahmen menschliches Versagen die Ursache für IT-Probleme. So auch in diesem Fall.

Das Geld ist nicht weg- das hat nur ein anderer…

Wie so häufig beginnt der ernste Teil unserer Geschichte mit einem aufgeregten Anruf. Dr. Alfred Allwissend, eigentlich ein zufriedener und umgänglicher Kunde, meldet sich in ungewohnter Stimmung. Nennen wir es einmal „hysterische Verzweiflung“, was sich aus den Schreien durch das Telefon diagnostizieren lässt. Offenbar sind Mahnbescheide im Wert eines Ein-Familien-Hauses irgendwo gelandet, aber nicht da, wo sie hinsollten. OK, es handelt sich eher um ein kleines Haus im ländlichen Raum – dennoch wird die Aufregung so langsam nachvollziehbar. Zumal die Fristen mittlerweile fast durchweg abgelaufen sind. Wie sagt es die alte Börsen- und Casino-Weisheit: „Das Geld ist nicht weg – das hat nur ein anderer“.

Der große Auftritt einer kleinen Zahl

Wie in der Juristerei üblich wird neben der Lösung vor allem der Schuldige gesucht. Aus der Sicht des lieben Alfred ist der schnell gefunden: WIR. Also sehen wir uns doch mal genauer an, was passiert ist. Das gerichtliche Mahnverfahren ist mittlerweile vollständig digitalisiert. Gerade im Masseninkasso mit einer Vielzahl von Anträgen führt die Automatisierung des Verfahrens zu hohen Einsparungen – wenn man es richtig macht. Dafür muss das entsprechende Modul der Kanzleisoftware jedoch richtig konfiguriert werden, was zwar kein Hexenwerk, aber auch nicht intuitiv ist. Eine falsche Zahl kann dazu führen, dass die Übertragung mit dem elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) scheitert – so wie beim Alfred.

Schulung? Brauche ich nicht!

Wie kann es zu einem solchen Fehler kommen? Immerhin sind wir doch der IT-Dienstleister vom Alfred. Und mit Kanzlei-IT und Kanzleisoftware kennen wir uns nun wirklich aus. Wir legen höchsten Wert darauf, Anwender fortlaufend und auf höchstem Niveau zu schulen – und jetzt das? Ach so! Der wollte keine Schulung? Wieso wollte der keine Schulung? Ach, der wusste das alles schon, hat er gesagt! Nicht nur gesagt, er hat es auch geschrieben. Genau in diesen Momenten ist gute Dokumentation ein Segen. Da hat der Alfred doch trotz langer Diskussion und explizitem schriftlichen Rat entgegen unserer dringenden Empfehlung gehandelt und die nötige Schulung einfach ausgeschlagen.

Denn sie wissen nicht, was sie brauchen…

„Brauche ich nicht!“ – das hört man öfter. Woher weiß er eigentlich, was er braucht und was nicht? Das frage ich mich öfter. Ob Herzchirurgen diese Probleme auch haben? Der Alfred jedenfalls hat nachher keine Schulung mehr ausgelassen und ist ziemlich zufrieden mit seiner Kanzleisoftware. Noch ein Ein-Familien-Haus hat er auch einfach nicht mehr übrig. Wir haben daraus gelernt, dass wir noch hartnäckiger sein müssen, wenn es darum geht, Kunden eine wichtige Leistung anzubieten. Denn sie wissen nicht, was sie brauchen.

 

Bis zum 30.08.2015: Sichern Sie sich 2 Freikarten für das Michgehl & Partner Anwaltsforum 2015 mit einer formlosen Mail an info@michgehl.de 

  • Austausch von Anwalt zu Anwalt
  • Kanzleiorganisation, Strategie und Akquise
  • Vom Organ der Rechtspflege zum Unternehmer – Keynote von Prof. Dr. Peter Knief
  • viele weitere Vorträge und Workshops von Anwälten
  • gemeinsamer Ausklang bei Barbecue und Cocktails

Michgehl & Partner Anwaltsforum 2015: Strategischer Austausch von Anwalt zu Anwalt

IT-Service Münster, IT-Service Düsseldorf, IT-Service München, Datensicherung, IT-Sicherheit, Kanzleisoftware, Anwalt, Software,Am 18. September 2015 findet in Nordwalde bei Münster eine Premiere statt: Das Michgehl & Partner Anwaltsforum bietet Rechtsanwälten eine neue Plattform, um sich über Kanzleistrategie, Organisation und Führung, Marketing und Akquise auszutauschen. In zwei parallel stattfindenden Vortragsreihen werden Workshops und Praxisberichte von Anwalt zu Anwalt stattfinden, bevor wir nachmittags zum gemütlichen Teil bei Barbecue und Cocktails übergehen. Für den Auftakt konnten wir spannende Referenten für Sie gewinnen.

Vom Organ der Rechtspflege zum Unternehmer: Die Agenda

10:30 – 11:00     Eintreffen der Teilnehmer

11:00 – 11:15 

Franz-Josef Michgehl, Michgehl & Partner, RA-MICRO, Kanzleisoftware, Dictanet, Dragon, IT-Service, IT-Sicherheit

Begrüßung

durch Franz-Josef Michgehl, Geschäftsführer Michgehl & Partner GmbH (Seminarraum)

 

 

11:15 – 12:00

Peter Knief

Key Note: Vom Organ der Rechtspflege zum Unternehmer – Prof. Dr. Peter Knief (Seminarraum)

 

 

12:00 – 12:30

Ralf Heidemann, CNH Anwälte, Essen

Strategie & Marketing: Spezialisierung und Kooperation als Chance für Anwaltskanzleien – RA Ralf Heidemann, CNH Anwälte Essen (Seminarraum)

 

Kanzleisoftware, RA-MICRO, Dictanet, Dragon, IT-ServiceOrganisation & Führung: Optimierung der Kanzleiabläufe im Hinblick auf die digitale Aktenführung, Scannen und elektronische Workflows – RAin Eva-Maria Bendick (Raum 1. OG)

12:30 – 13:00

Holger Esseling, Michgehl & Partner, Kanzleisoftware, RA-MICRO, Dictanet, IT-Service

Strategie & Marketing: Online-Marketing für Anwaltskanzleien – Dipl.-Kfm. Holger Esseling (Seminarraum)

 

 

Michgehl & Partner, RA-MICRO Kanzleisoftware, DictanetDigitalisierung und Automatisierung: Schwerpunkt Sicherheit – RAin Tina Ablas und Franz-Josef Michgehl (Raum 1. OG)

 

13:00 – 14:00     Snacks & Gespräche

14:00 – 14:30

Peter KniefStrategie & Marketing: Hat die Anwaltspraxis einen Wert? Wenn ja: Wie hoch zu welchem Anlass und zu welchem Zeitpunkt? – Prof. Dr. Peter Knief (Seminarraum)

 

Oliver BraunOrganisation & Führung: Workshop besonderes elektronisches Anwaltspostfach in der Praxis – Was kommt da eigentlich auf uns zu? Funktioniert es überhaupt? – RA Oliver Braun, Kanzlei Preuss & Partner, Düsseldorf (Raum 1. OG)

14:30 – 15:00

Holger Esseling, Michgehl & Partner, Kanzleisoftware, RA-MICRO, Dictanet, IT-ServiceStrategie & Marketing: Workshop Mandantenakquise in der Praxis – Erfolgsbeispiele und Strategien verschiedener Anwaltskanzleien – Moderation Dipl.-Kfm. Holger Esseling (Seminarraum)

 

Ilona Cosack, Michgehl & Partner Anwaltsforum

Organisation & Führung: Workshop besonderes elektronisches Anwaltspostfach in der Praxis – Illona Cosack, ABC Anwaltsberatung (Raum 1. OG)

 

15:00 – 15:30

Resümee und Überleitung in den Barbecue-Ausklang

 

15:30 – 18:00    

Cocktails

Barbecue und Cocktails

Jetzt Teilnehmerplatz sichern

Unsere letzten Veranstaltungen waren bereits nach kurzer Zeit ausgebucht. Da wir zum Michgehl & Partner Anwaltsforum nicht einfach einen Zusatztermin anbieten können, zumindest nicht mit der geballten Referenten-Kompetenz, empfehlen wir Ihnen, jetzt einen Teilnehmerplatz zu sichern. Wir freuen uns auf Sie am 18.9. in Nordwalde / Münster.

Elektronischer Rechtsverkehr, beA, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Rechtsanwalt, Dictanet, Studie

Studie zum Stand der Vorbereitungen in den Anwaltskanzleien in Bezug auf den elektronischen Rechtsverkehr

Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die IT-Systeme in Anwaltskanzleien haben wir für unsere Kunden den Michgehl & Partner ERV-Check entwickelt: Wir überprüfen mit einem Fragebogen die wichtigsten Eckdaten zu IT-Sicherheit und Infrastruktur sowie zu Kanzleisoftware und Prozessen im Unternehmen. Dabei stellen wir fest, dass einige Kanzleien bereits gut vorbereitet sind, in fast allen Kanzleien allerdings auch schwerwiegende IT-Fehler existieren, die einen Verstoß gegen Berufs- und teilweise Strafrecht bedeuten und im Notfall die Existenz der Kanzlei kosten können. Manchmal erlauben die bestehenden Fehler auch einfach kein flüssiges Arbeiten. Die wichtigsten Erkenntnisse und Hinweise fassen wir hier für Sie zusammen.

Die folgende Auswertung basiert auf 107 Antworten von Anwaltskanzleien mit 1-48 Arbeitsplätzen – durchschnittlich 8,15. Die Kanzleien sind mit einer Ausnahme Nutzer der Kanzleisoftware RA-MICRO. Durchgeführt wurde die Umfrage im Zeitraum von Januar bis Juli 2015.

Sind Sie fit für den elektronischen Rechtsverkehr? Hier können Sie direkt online die Vorbereitungen Ihrer Kanzlei überprüfen. 

Windows Server 2003

Elektronischer Rechtsverkehr, beA, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Rechtsanwalt, Dictanet, Studie

Am 14. Juli 2015 ist der erweiterte Support für Windows Server 2003 ausgelaufen. Damit werden keine Sicherheitsupdates mehr bereitgestellt und das System wird eine offene und bekannte Sicherheitslücke. Genau wie bei Windows XP in 2014 muss das Betriebssystem Server 2003 dringend ersetzt werden. In den meisten Kanzleien ist das jedoch bereits geschehen.

MICROSOFT SQL-Server

Elektronischer Rechtsverkehr, beA, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Rechtsanwalt, Dictanet, Studie

Ab Januar 2016 sollte in jeder RA-MICRO Kanzlei ein MICROSOFT SQL-Server ab Version 2008 zur Verfügung stehen (bis 7 Arbeitsplätze auch in der Express-Version). RA-MICRO empfiehlt für die Integration des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches (beA)  einen SQL-Server. Insbesondere bei steigenden Datenmengen durch vermehrte Nutzung digitaler Dokumente kommt die herkömmliche file-basierte Datenhaltung an ihre Grenzen, weshalb RA-MICRO vollständig alternativ auf SQL umstellt. Aktuell ist allerdings in weniger als 20% der Kanzleien ein SQL-Server vorhanden.

Datensicherung

Elektronischer Rechtsverkehr, beA, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Rechtsanwalt, Dictanet, Studie

Datensicherung ist mit Abstand die wichtigste Maßnahme in der IT-Sicherheit. Dabei gehört es zu den Grundregeln, dass mindestens zwei Orte für die Sicherung verwendet werden, wie es sowohl das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) als auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfehlen. Fast zwei Drittel der befragten Kanzleien befolgen diesen Grundsatz nicht, was zusätzlich ein deutliches Indiz für weitere Fehler in der Datensicherung ist: Nicht ausreichende Anzahl an Generationen, kein schriftliches Datensicherungskonzept, keine Automatisierung der Sicherung oder keine Verschlüsselung.

Zu einer hinreichenden Datensicherung gehört zudem zwingend die regelmäßige Rekonstruktion der Daten. Über 67% der Kanzleien geben offen zu, dass sie noch nie überprüft haben, ob sich ihre Daten wieder herstellen lassen. Die Dunkelziffer dürfte enorm sein, denn die wenigsten Kanzleien und IT-Verantwortlichen sind überhaupt in der Lage, Anwendungsdaten der Kanzleisoftware in ein Testsystem zu importieren und die vollständige Rekonstruktion zu überprüfen. In Summe stellt sich die Datensicherung als größter und dringendster Sicherheitsmangel in Anwaltskanzleien dar.

Sind Sie fit für den elektronischen Rechtsverkehr? Hier können Sie direkt online die Vorbereitungen Ihrer Kanzlei überprüfen. 

Updates und Patch-Management

Elektronischer Rechtsverkehr, beA, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Rechtsanwalt, Dictanet, Studie

In mehr als 80% der Kanzleien werden Updates für wesentliche Anwendungen wie Java und Adobe-Produkte manuell geprüft und installiert. Auch hier dürfte der realistische Wert noch höher sein, da wir in der Praxis feststellen, dass Kanzleien von automatisiertem Update-Management ausgehen, wo keines installiert ist. Eine weitere Erfahrung aus der Arbeit in Anwaltskanzleien: Manuelle Updates werden schlicht nicht durchgeführt, wodurch bekannte Sicherheitslücken nicht umgehend geschlossen werden. Eine sehr deutliches Sicherheitsproblem, das Schadsoftware geradezu einlädt. Darüber hinaus verlangt auch RA-MICRO im Lizenzvertrag die regelmäßige Aktualisierung der IT-Systeme.

Router

55 der befragten 107 Kanzleien setzen einen Router ein, der sich der Kategorie „Privatkunden-Router“ zuordnen lässt. Besonders beliebt sind in diesem Segment die FRITZ!Box Modelle von AVM. Betrachtet man weiterhin, dass 27 Kanzleien zu diesem Punkt keine Angabe gemacht haben, liegt die Verbreitung der Privatkundenrouter bei über zwei Dritteln. Dabei spielt der Router eine zentrale Rolle in der IT-Sicherheit. An der Schnittstelle zwischen internem Netz und Internet koordiniert und protokolliert er den Datenverkehr. Anwaltskanzleien sollten hier unbedingt professionelle Geräte einsetzen. Darauf ist auch RA-MICRO im Anwenderrundschreiben zu Beginn des Jahres in aller Deutlichkeit eingegangen.

Sind Sie fit für den elektronischen Rechtsverkehr? Hier können Sie direkt online die Vorbereitungen Ihrer Kanzlei überprüfen. 

Mitarbeiter-Schulung

Elektronischer Rechtsverkehr, beA, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Rechtsanwalt, Dictanet, Studie

Wesentlich für die Veränderungsprozesse in der Anwaltskanzlei sind die Motivation und das Wissen der Mitarbeiter. Daher sollten alle Angestellten und Berufsträger, die in die Aktenbearbeitung involviert sind, für die digitale Bearbeitung und Kommunikation in der Kanzleisoftware geschult werden. Das betrifft insbesondere elektronische Briefe, Signaturen, digitale Postfächer, Ordnerstrukturen, Textbausteine und Verfügungen. Die wenigsten Kanzleien sind auf diese Herausforderung vorbereitet: Nur 17,8% halten ihren eigenen Schulungsstand für ausreichend.

HTML-Briefkopf

Elektronischer Rechtsverkehr, beA, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Rechtsanwalt, Dictanet, Studie

Viele Anwaltskanzleien legen großen Wert auf ein professionelles Erscheinungsbild: Die Kanzlei wirkt sauber und modern, der Briefkopf ist gestaltet und vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Im Zuge des elektronischen Rechtsverkehrs kommt ein weiterer Ort hinzu, der in die Gestaltung einbezogen werden sollte: Der elektronische Brief. Ohne einen digitalen Briefkopf wirkt die Kommunikation eher wie eine E-Mail, mit Briefkopf erweckt sie den bewährten Anschein eines vollwertigen Schriftstücks. Allerdings kann dafür nicht einfach der bestehende Briefkopf aus MICROSOFT Word genutzt werden. Dieser muss im HTML-Format neu aufgebaut werden, um in der Kanzleisoftware nutzbar zu sein. Über 70% der Befragten verfügen allerdings noch nicht über einen solchen Briefkopf.

Signaturmöglichkeiten

Elektronischer Rechtsverkehr, beA, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Rechtsanwalt, Dictanet, Studie

Für viele Anwendungen des elektronischen Rechtsverkehrs ist eine eindeutige Identifikation notwendig. Nicht nur das elektronische Mahnverfahren, auch das besondere elektronische Anwaltspostfach wird nur mit einer Signatur nutzbar sein. Hierfür benötigt jeder Anwalt in der Kanzlei ein Kartenlesegerät und eine Signaturkarte. Da die Details von der BRAK noch nicht bekannt gegeben wurden, ist es nur verständlich, dass über 80% der Teilnehmer noch keine Signaturmöglichkeiten für jeden Anwalt vorhalten. Hier besteht allerdings bis Jahresende deutlicher Bedarf, insbesondere an Lesegeräten.

Sind Sie fit für den elektronischen Rechtsverkehr? Hier können Sie direkt online die Vorbereitungen Ihrer Kanzlei überprüfen. 

Scanprozess

Elektronischer Rechtsverkehr, beA, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Rechtsanwalt, Dictanet, Studie

 

Elektronischer Rechtsverkehr, beA, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Rechtsanwalt, Dictanet, Studie

Die typische Anwaltskanzlei scannt einzelne Schriftstücke bei Bedarf ein und legt sie in einem Dateiordner ab, von wo aus sie zugeordnet werden. Weniger als 30% der Befragten, in der Regel größere Kanzleien, scannen den gesamten Posteingang. Vom Stapelscan mehrerer Schriftstücke in einem Vorgang macht nur eine Kanzlei unter 107 Gebrauch. Dieses Verhältnis wird sich mit zunehmender Digitalisierung verändern.  

Digitales Diktat

Elektronischer Rechtsverkehr, beA, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Rechtsanwalt, Dictanet, Studie

Das digitale Diktat hat sich weitestgehend durchgesetzt: Nur ca. 20% der Teilnehmer nutzen noch Kassetten-basierende Geräte, 7,4% diktieren gar nicht. Es ist davon auszugehen, dass nach dem nächsten Generationenwechsel die Kassette endgültig ausstirbt und durch digitale Diktiergeräte und zunehmend auch Smartphones ersetzt wird.

Spracherkennung

Elektronischer Rechtsverkehr, beA, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Rechtsanwalt, Dictanet, Studie

Die neueste Generation von Spracherkennungssoftware ist sehr leistungsfähig und durchaus in der Lage, Kosten in der Kanzlei zu senken bzw. den Komfort zu erhöhen. Denn nutzen nur 41,7% die Möglichkeiten der Diktat-Erleichterung. Vermutlich liegt das an negativen Erfahrungen mit den teils holprigen Vorgänger-Anwendungen. Gerade durch den Aufstieg der Smartphones wird Spracherkennung allerdings innerhalb weniger Jahre zur Grundausstattung gehören.

Sind Sie fit für den elektronischen Rechtsverkehr? Hier können Sie direkt online die Vorbereitungen Ihrer Kanzlei überprüfen. 

Ursachen und weiterführende Empfehlungen

Die Ergebnisse der Studie haben uns an einigen Stellen sehr überrascht. Insbesondere der fahrlässige Umgang mit Sicherheitsupdates und der Datensicherung legen den Verdacht nahe, dass viele Kanzleien nicht über ausreichende interne oder externe IT-Unterstützung verfügen. Daher fassen wir unsere wesentlichen Erkenntnisse aus der Praxis und einige grundlegende Empfehlungen zusammen, die über die Umfrage hinausreichen und die Ergebnisse ergänzen sollen.

IT-Administration

Im Zuge des elektronischen Rechtsverkehrs erhalten die IT-Systeme in Anwaltskanzleien eine immer höhere Bedeutung. Auch die Anforderungen an Ihre IT-Ausstattung im Straf- und Berufsrecht werden immer anspruchsvoller, was die besondere Sorgfalts- und Verschwiegenheitspflicht betrifft. Daher sollte jede Anwaltskanzlei über einen internen oder externen IT-Experten mit der notwendigen Ausbildung und Erfahrung verfügen, der sich sowohl in IT-Sicherheit als auch Kanzlei-Prozessen hervorragend auskennt. In vielen Kanzleien ist das nicht der Fall. Hierin liegt nach unserer Auffassung das Grundproblem, das zu vielen Sicherheitslücken und Organisationsengpässen führt.

IT-Dokumentation

Die Basis jeder IT-Administration stellt eine schriftliche Dokumentation aller Geräte, Komponenten und Software-Lizenzen im Kanzlei-Netzwerk dar. Nur so kann im Falle einer Störung zuverlässig und schnell die richtige Ursache gefunden und behoben werden. Darüber hinaus sind die Planung und Optimierung des Netzwerks ohne Übersicht schwer möglich. Gerade bei der Kostenoptimierung für Software-Lizenzen liegt viel Potential in der Dokumentation. Der Wechsel eines IT-Dienstleisters ist ebenfalls ohne lückenlose Aufzeichnung der Infrastruktur kaum möglich oder mit großem Aufwand verbunden. Daher überrascht es uns durchaus, dass kaum eine Anwaltskanzlei eine saubere, automatisierte IT-Dokumentation führt.

Sind Sie fit für den elektronischen Rechtsverkehr? Hier können Sie direkt online die Vorbereitungen Ihrer Kanzlei überprüfen. 

Notfallkonzept

In den meisten Kanzleien existiert kein schriftliches Notfallkonzept, in dem unter anderem geregelt ist, welche Systeme in welcher Reihenfolge wieder betriebsfähig gemacht werden. Wir empfehlen, das in Verbindung mit einem Datensicherungskonzept zu erstellen, um im Notfall schnell wieder handlungsfähig zu sein.

Sind Sie fit für den elektronischen Rechtsverkehr? Hier können Sie direkt online die Vorbereitungen Ihrer Kanzlei überprüfen. 

Virenschutz

Eine wichtige und auch weit verbreitete Maßnahme im IT-Sicherheitskonzept ist Anti-Viren-Software. In der Kanzlei sollte mindestens ein Mitarbeiter benannt sein, der für die Auswahl und den Betrieb der Software zuständig ist, insbesondere für automatische tägliche Updates und Patches. Auch sollte der Zuständige alle Mitarbeiter über Verhaltensregeln zur Vermeidung von Virenbefall informieren. Dabei reicht ein Virenschutz alleine längst nicht mehr aus und sollte durch effektive Maßnahmen wie E-Mail-Sicherheit, Router, Firewall und Schulungen ergänzt werden.

E-Mail Sicherheit

Die meisten Würmer, Trojaner und Viren kommen via Mail oder manipulierter Webseite in die Anwaltskanzlei. Mittlerweile gibt es Software-Lösungen zur Mail Protection und Web Protection, die diese Infektionswege effektiv schützen. Auch diese Sicherheitsmaßnahmen sind noch in wenigen Kanzleien zu finden.

Sind Sie fit für den elektronischen Rechtsverkehr? Hier können Sie direkt online die Vorbereitungen Ihrer Kanzlei überprüfen. 

IT-Monitoring

In Großunternehmen seit langem etabliert, setzt sich die laufende Überwachung und Analyse von IT-Systemen mittlerweile auch in Kleinunternehmen und Anwaltskanzleien durch. Dabei werden Parameter wie CPU-Auslastung, Temperaturen oder Festplattenkapazitäten erfasst und ausgewertet. So können die meisten IT-Probleme vor ihrer Entstehung erkannt und behoben werden.

Telefon- und Internet-Anschluss

Viele Anwaltskanzleien arbeiten aktuell noch mit Analog- oder ISDN-Anschlüssen. In den nächsten Monaten bis spätestens 2018 werden alle Telefonanschlüsse auf IP-Technologie umgestellt. Hier herrscht Nachholbedarf in vielen Kanzleien. Zusätzlich sollte auf ausreichende Bandbreite geachtet werden. Gerade in ländlichen Gebieten sind manche Anwälte mit unzureichenden Internetzugängen ausgestattet. Hier ist es nur eine Frage des Preises und nicht der Machbarkeit, die Bandbreite zu erhöhen. 

Verschlüsselung

Viele Kanzleien setzen keine Verschlüsselungsverfahren zum Schutz Ihrer Daten ein. Jede Kanzlei besitzt dabei Daten, die nicht in die falschen Hände geraten sollen. Ob es nun Betriebsgeheimnisse oder Mandantendaten sind: Diebstahl, Verlust oder Einbruch sind keine Seltenheit und kommen in der Praxis häufig vor. Gerade die sensiblen Daten sollten dann ausreichend verschlüsselt sein.

Sind Sie fit für den elektronischen Rechtsverkehr? Hier können Sie direkt online die Vorbereitungen Ihrer Kanzlei überprüfen. 

Elektronische Zusammenarbeit

Was in beinahe allen Branchen seit geraumer Zeit zum unentbehrlichen Standard geworden ist, hat sich in der Anwaltschaft noch nicht flächendeckend durchgesetzt: Die gemeinsame Verwaltung von E-Mails, Kontakten, Kalendern und Dokumenten. MICROSOFT Exchange ist hierbei die Standard-Lösung für die digitale Zusammenarbeit. So können Verteiler angelegt werden, Kalender der Kollegen zur gezielten Terminvereinbarung eingesehen werden und Dokumente gemeinsam bearbeitet werden. Wir raten dazu, sich mit den Möglichkeiten der Zusammenarbeit so früh wie möglich vertraut zu machen.

Mobiles Arbeiten

In naher Zukunft wird das mobile Arbeiten für Anwälte zum Regelfall und bei vielen das Bedürfnis entstehen, zum Beispiel im Gericht auf elektronische Akten oder Kanzleidaten zuzugreifen. Hierfür wird eine sichere Verbindung zur Kanzlei benötigt. Daher empfehlen wir die Verwendung eines professionellen Routers zur Herstellung einer sicheren und verschlüsselten VPN-Verbindung. Darüber hinaus sollte der Zugriff über einen Terminalserver erfolgen.

Schlussbemerkungen

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit der Michgehl & Partner Studie zum elektronischen Rechtsverkehr einen guten Überblick über den Status Ihrer Kanzlei geben konnten. Die aufgezeigten Handlungsoptionen sollen dazu beitragen, dass Sie von der Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs profitieren. Seit 30 Jahren haben wir es uns zur einzigen Aufgabe gemacht, Anwaltskanzleien ein sicheres und effizientes Arbeiten zu ermöglichen. So spannend wie heute war es dabei selten: Der elektronische Rechtsverkehr in Verbindung mit massiv zunehmenden Risiken in der IT-Sicherheit wird gravierende Auswirkungen auf Anwaltskanzleien haben. Ohne einen professionellen Partner werden diese Herausforderungen kaum zu bewältigen sein. Dieser professionelle Partner möchten wir gerne für Sie sein. Sprechen Sie uns an.

Sind Sie fit für den elektronischen Rechtsverkehr? Hier können Sie direkt online die Vorbereitungen Ihrer Kanzlei überprüfen. 

 

Bis zum 30.08.2015: Sichern Sie sich 2 Freikarten für das Michgehl & Partner Anwaltsforum 2015 mit einer formlosen Mail an info@michgehl.de 

  • Austausch von Anwalt zu Anwalt
  • Kanzleiorganisation, Strategie und Akquise
  • Vom Organ der Rechtspflege zum Unternehmer – Keynote von Prof. Dr. Peter Knief
  • viele weitere Vorträge und Workshops von Anwälten
  • gemeinsamer Ausklang bei Barbecue und Cocktails