Schlagwort-Archiv: Anwaltskanzlei

Holger Esseling, Franz-Josef Michgehl, Michgehl & Partner, Geschäftsführer

Holger Esseling verstärkt die Geschäftsführung bei Michgehl & Partner

Holger Esseling, Franz-Josef Michgehl, Michgehl & Partner, GeschäftsführerÜber 30 Jahre ist es her, dass Franz-Josef Michgehl die ersten Anwaltskanzleien in Hard- und Softwarefragen betreute. Heute ist die Michgehl & Partner GmbH mit 25 Mitarbeitern an drei Standorten einer der führenden RA-MICRO Partner und IT-Dienstleister für Anwaltskanzleien. Und das Wachstum ist noch längst nicht abgeschlossen, wenn es nach den Kanzlei-Spezialisten geht. Daher holt der Firmengründer seinen bisherigen Marketing Manager Holger Esseling zur Verstärkung in die Geschäftsführung.

Holger Esseling war als Diplom-Kaufmann von 2007 bis Mitte 2014 in mehreren Kooperationen der SYNAXON AG tätig. Zuletzt machte er sich als iTeam Regionalleiter einen Namen, indem er IT-Geschäftsführer bundesweit vernetzte und neue Formen der Zusammenarbeit und Vermarktung entwickelte. In den anschließenden 1,5 Jahren als Marketing Manager bei Michgehl & Partner konnte Esseling bereits große Erfolge erzielen. So verantwortet er eine Vervielfachung der Online-Zugriffe, die größte Kundenveranstaltung der Firmengeschichte und die Durchführung mehrerer erfolgreicher Vermarktungskampagnen.

Nun wird Holger Esseling als Geschäftsführer neben dem Marketing die Vertriebsleitung übernehmen und an der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens mitwirken. „Das war wirklich ein Glücksgriff – ich freue mich sehr über die Verstärkung in der Geschäftsführung und die Perspektive zur langfristigen Weiterführung des Unternehmens“, betont Franz-Josef Michgehl. Holger Esseling ergänzt: „Die Anwaltschaft steht vor einer flächendeckenden Digitalisierung und wir haben genau das richtige Angebot dafür – tolle Marktchancen für ein tolles Unternehmen“. Die beiden haben sich übrigens auf der ersten acmeo-Rallye im Jahr 2013 kennen und schätzen gelernt – es sieht so aus, als wäre das erst der Anfang einer langen gemeinsamen Reise.

beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, Bundesnotarkammer, bnotk. Bundesrechtsanwaltskammer, brak, ERV, Elektronischer Recthsverkehr

beA: Gute Vorsätze für das neue Jahr

besonderes elektronisches Anwaltspostfach, beA, elektronischer Rechtsverkehr, ERV,Die Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs beA wurde jüngst verschoben – damit erhalten Sie mehr Zeit für die nötigen Vorbereitungen.  Die wichtigsten Punkte haben wir in einem beA-Leitfaden für Sie zusammengefasst. Darüber hinaus bieten wir Ihnen einige Sonderaktionen, um Ihnen die Einhaltung der guten Vorsätze so attraktiv wie möglich zu machen:

  • Datensicherung: Spätestens mit der beA-Einführung wird eine professionelle Datensicherung Pflicht. Mit unserem RA-MICRO Backup bieten wir Ihnen eine Rundum-Sorglos-Lösung ab 22,65 € monatlich. Testen Sie RA-MICRO Backup bei Bestellung im Januar 1 Monat lang kostenlos.
  • Dokumentenscanner: Ein spezialisierter Dokumentenscanner ist Multifunktionsgeräten in Geschwindigkeit, Stapelscan und Texterkennung deutlich überlegen. Wir bieten Ihnen den perfekt geeigneten Scanner Fujitsu FI-7160 inklusive Konfiguration und Einweisung im Komplettpaket – und bei Bestellung im Januar 2016 erhalten Sie ein iPad Air 32 GB gratis dazu, um Ihre digitalen Akten auch mobil einsehen zu können.
  • IT-Sicherheit: Wie sicher ist Ihre Kanzlei-IT? Die Bedrohungen nehmen so stark zu wie die Bedeutung Ihrer IT. Wir bieten Ihnen im Januar einen umfassenden Sicherheits-Check für nur 99,- € (Normalpreis 549,- €) an. Der Sicherheitscheck umfasst eine Systemanalyse, die Erstellung eines Sicherheitsreports und ein persönliches Beratungsgespräch.

Wir wünschen Ihnen eine erholsame und besinnliche Adventszeit. Genießen Sie die Feiertage und nutzen Sie die Zeit für Entspannung, Reflektion und Vorausschau. Wenn Sie dann mit frischem Schwung ins neue Jahr starten, freuen wir uns, Sie zu begleiten.

GUTSCHEIN 1

Testen Sie RA-MICRO Backup 1 Monat lang kostenlos

Die Rundum-Sorglos-Lösung für Ihre RA-MICRO-Daten bietet Ihnen:

  • Verschlüsselte Sicherung im zertifizierten deutschen Rechenzentrum
  • Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit innerhalb von Minuten
  • Sicherung in 20 Generationen mit Langzeitarchiven
  • Erfüllt die Anforderungen gem. § 203 StGB und § 2 BORA
  • Bereits ab 22,65 € pro Monat, 1 Monat kostenlos testen

GUTSCHEIN 2

beA-Dokumentenscanner Paket + iPad Air GRATIS!

  • Effizienter Dokumentenscanner mit Duplexfunktion und Stapelscan
  • Konfiguration und Einbindung in RA-MICRO, 3 Jahre Vor-Ort-Service
  • Einrichtung der OCR Texterkennung und Volltextsuche
  • Einweisung in die Handhabung und den RA-MICRO E-Workflow
  • Gesamtpaketpreis nur 2.350 €
  • iPad Air 32 GB gratis bei Bestellung im Januar

GUTSCHEIN 3

IT-Sicherheitscheck zum Sonderpreis von 99,- € (Normalpreis 549,- €)

  • Umfassende softwaregestützte Analyse Ihrer Kanzlei-IT
  • Überprüfung auf Sicherheitslücken
  • Erstellung eines Sicherheitsreports
  • Erstellung eines Leitfadens für die IT-Sicherheit
  • Persönliches Beratungsgespräch
  • Nur 99,- € statt 549,- € 

Sichern Sie sich Ihre Vorteile bis zum 31.01.2016 formlos per Mail an info@michgehl.de oder gleich hier per Kontaktformular

Update

Windows 10 in der Anwaltskanzlei: Soll ich oder soll ich nicht?

UpdateAm 29. Juli ist es so weit: Das Upgrade auf Windows 10 ist von den aktuellen Betriebssystemen aus möglich und in der Regel sogar kostenlos. Das klingt verlockend, doch sollten Anwaltskanzleien jetzt umsteigen, lieber noch warten oder ganz auf den Wechsel verzichten? Wir fassen die wichtigsten Neuerungen zusammen und geben Ihnen eine Empfehlung zum Umgang mit Windows 10.

Das Beste der beiden Vorgänger vereint

Windows 10 wird von der Oberfläche her keine Revolution, sondern eher eine sinnvolle Zusammenführung der guten Lösungen seiner Vorgänger. Die Kacheln und Apps von Windows 8 werden mit dem bewährten Startmenü von Windows 7 kombiniert. Zusätzlich lassen sich mehrere Desktops anlegen, um einen besseren Überblick zu erhalten und eigene Oberflächen je nach Anwendungsbereich zu bauen. Windows-Nutzer werden sich in der neuen Menüführung schnell orientieren können und aus unserer Sicht die beste aller bisherigen Lösungen vorfinden.

IT-Sicherheit im Fokus

Schadsoftware und Cyber-Angriffe, Systemausfälle und Datenverlust sind (leider) ein Megatrend. Das geht auch an MICROSOFT nicht unbemerkt vorbei. Windows 10 wird zwar mit Sicherheit nicht sicher sein, doch einige Faktoren sprechen für das sicherste MICROSOFT-Betriebssystem aller Zeiten. So wird nur noch auf einem Entwicklungskern gearbeitet, für den schneller einheitliche Updates erstellt werden können. Unternehmen können dabei die Update-Intervalle individueller steuern – Privatkunden ohne Pro-Variante hingegen bekommen das Zwangsupdate. Mit Mehr-Faktor-Authentifizierung und neuen Verschlüsselungslösungen will MICROSOFT weiter die Sicherheit erhöhen.

Neue Funktionen von Windows 10

Das neue Windows ist also schicker und sicherer. Kann es auch mehr als seine Vorgänger? Eindeutig ja: mit Cortana erhält die Sprachsteuerung Einzug in den Desktop-PC, was insbesondere für diktierfreudige Anwälte ein großer Vorzug werden könnte. Der neue Browser Edge löst endlich den Internet Explorer ab und verspricht eine deutliche Geschwindigkeitssteigerung. Continuum macht das Smartphone zum vollwertigen Arbeitsplatz, indem Tastatur, Maus und Bildschirm angeschlossen werden – das gilt allerdings nur für einige zukünftige Modelle.

Wo ist der Haken?

Ein neues und kostenloses Betriebssystem! Was sollte es für einen Grund geben, nicht sofort umzusteigen? Es gibt einige Gründe, die wir an dieser Stelle kurz auflisten und damit unsere Empfehlung für die Aktualisierung auf Windows 10 abgeben:

  • Windows 10 ist gerätebezogen. Sie können die Lizenz nicht auf einen neuen Rechner übertragen, sondern benötigen eine neue. Bedenken Sie das beim Update.
  • Einige Funktionen fehlen, zum Beispiel der Windows Media Player. Diese Funktionen lassen sich jedoch als App nachinstallieren – teils kostenlos, teils kostenpflichtig.
  • Es handelt sich um ein neues Betriebssystem und dann noch häufig um einen Wechsel von 32 Bit auf 64 Bit, das ist nicht einfach nebenbei zu machen: Sie können nicht davon ausgehen, dass alle Anwendungen und Treiber im Anschluss reibungslos laufen. Der erste gute Grund, um zu warten
  • Viele Softwarehersteller haben noch keine Freigabe für Windows 10 gegeben. Stellen Sie sich vor, Sie aktualisieren Ihr Betriebssystem und Ihre Kanzleisoftware läuft nicht mehr. Sie rufen den Hersteller an und der wird Sie darauf verweisen, dass Ihr Betriebssystem nicht unterstützt wird. Warten Sie auf die Freigabe durch die Hersteller wichtiger Software.
  • Wann auch immer Sie aktualisieren: Führen Sie vorher eine Datensicherung durch. Das ist der einzige Weg, um Datenverlust zuverlässig zu vermeiden und im Zweifel zum alten Betriebssystem zurückzukehren.
  • Probieren Sie Windows 10 gerne aus, aber machen Sie das nicht auf einem Kanzleirechner. Nutzen Sie einen privaten PC, auf dem sich keine wichtigen Daten und Anwendungen befinden und experimentieren Sie mit dem neuen Betriebssystem.

Professionelle Unterstützung beim Umstieg auf Windows 10

Unsere Grundempfehlung lautet also zusammengefasst: Warten Sie mit dem Umstieg auf Windows 10 mindestens bis zum Jahresende. So können Sie in Ruhe beobachten, welche Kinderkrankheiten bestehen und warten, bis sie behoben sind. Wir empfehlen zudem, einen externen IT-Dienstleister für die Aktualisierung hinzuzuziehen. Mit der Einführung von Windows 10 ändert sich viel: Verschlüsselungsverfahren, Datensicherungsparameter, Sicherheitseinstellungen und Nutzungsmöglichkeiten. Gerne stehen wir Ihnen mit 30 Jahren Erfahrung in der Kanzlei-IT unterstützend zur Seite. Sprechen Sie uns gerne an.

 

Bis zum 30.08.2015: Sichern Sie sich 2 Freikarten für das Michgehl & Partner Anwaltsforum 2015 mit einer formlosen Mail an info@michgehl.de 

  • Austausch von Anwalt zu Anwalt
  • Kanzleiorganisation, Strategie und Akquise
  • Vom Organ der Rechtspflege zum Unternehmer – Keynote von Prof. Dr. Peter Knief
  • viele weitere Vorträge und Workshops von Anwälten
  • gemeinsamer Ausklang bei Barbecue und Cocktails
IT-Service Münster, IT-Service Düsseldorf, IT-Service München, Datensicherung, IT-Sicherheit, Kanzleisoftware, Anwalt, Software,

Premiere: Das Michgehl & Partner Anwaltsforum 2015

IT-Service Münster, IT-Service Düsseldorf, IT-Service München, Datensicherung, IT-Sicherheit, Kanzleisoftware, Anwalt, Software,Den 18. September 2015 sollten sich Rechtsanwälte bereits heute vormerken: Zum ersten Mal findet an diesem Tag das Michgehl & Partner Anwaltsforum 2015 statt. Wir bemerken seit Monaten einen steigenden Informations- und Diskussionsbedarf in Anwaltskanzleien. Insbesondere getrieben durch den elektronischen Rechtsverkehr führen wir immer häufiger intensive Gespräche zu Themen wie Kanzlei-Strategie, Marketing und Mandantenakquise sowie Kanzlei-Organisation. Diesem gestiegenen Interesse möchten wir nun mit dem Michgehl & Partner Anwaltsforum Rechnung tragen.

Ein neues Format für Rechtsanwälte

Was ist das Michgehl & Partner Anwaltsforum 2015?

  • 18. September, 11:00 – 18:00 Uhr in Nordwalde / Münster
  • Strategischer Austausch von Anwalt zu Anwalt
  • Key-Note von einem Kanzlei-Berater
  • Praxisvorträge von Rechtsanwälten
  • Zwei parallele Vortrags-Slots zu unterschiedlichen Themen
  • Themenbereiche Strategie, Akquise, Führung und Kanzlei-Organisation
  • Gemeinsamer Ausklang bei Barbecue und Cocktails

Ein Gemeinschaftsprojekt

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – und auch ein Risiko. Das Michgehl & Partner Anwaltsforum lebt von Ihrer Beteiligung. Unsere Kunden, weitere Kanzleien und Dienstleister der Branche diskutieren bereits sehr eifrig auf unseren Hausmessen, Veranstaltungen und Schulungen. Daher erwarten wir ein hohes Interesse an der inhaltlichen Auseinandersetzung miteinander. Und das benötigen wir auch – immerhin soll die Ausgestaltung der Agenda wesentlich durch Rechtsanwälte erfolgen. Die Rahmenagenda teilt sich in zwei Bereiche und könnte so aussehen:

10:30 – 11:00     Eintreffen der Teilnehmer

11:00 – 11:15     Begrüßung

11:15 – 12:00

Key Note: Vom Organ der Rechtspflege zum Unternehmer (Beispiel)

12:00 – 12:30

Strategie & Marketing: Spezialisierung und Kooperation als Chance für Anwaltskanzleien (Beispiel Anwaltsvortrag)

Organisation & Führung: Die Rolle der Rechtsanwaltsfachangestellten ändert sich, von der Assistentin zur wertschöpfenden Mitarbeiterin (Beispiel Anwaltsvortrag)

12:30 – 13:00

Strategie & Marketing: Wie unsere Kanzlei nach zwei Jahren 50% der Mandanten online gewinnt (Beispiel Anwaltsvortrag)

Organisation & Führung: Hierarchie oder Arbeitskreis – was Anwaltskanzleien von Unternehmen lernen können (Beispiel Anwaltsvortrag)

13:00 – 14:00     Snacks & Gespräche

14:00 – 14:30

Strategie & Marketing: Erfolgsfaktoren der Mandantengewinnung über Fachvorträge – Erfahrungen der Kanzlei XY (Beispiel Anwaltsvortrag)

Organisation & Führung: Digitalisierung – Wie kommen Schriftstücke in die Akte? Erfahrungen einer Anwaltskanzlei (Beispiel Anwaltsvortrag)

14:30 – 15:00

Strategie & Marketing: Der einfache Weg zum Honorarvertrag (Beispiel Anwaltsvortrag)

Organisation & Führung: Der Mitarbeiter als Sicherheitslücke in der Anwaltskanzlei (Beispiel Anwaltsvortrag)

15:00 – 15:30

Resümee und Überleitung in den Barbecue-Ausklang

15:30 – 18:00     Barbecue und Cocktails

Ihre Themenwünsche, Ihre Vorträge, Ihr Anwaltsforum

Nun sind Sie gefragt: Zur Vorbereitung und Ausgestaltung des Michgehl & Partner Anwaltsforums benötigen wir Ihre Themenwünsche und Ihre Vorträge, die Sie gerne halten möchten. Dazu haben wir die folgende Umfrage vorbereitet und bitten Sie, sich 5 Minuten (wirklich!) Zeit zu nehmen, um das Anwaltsforum 2015 mitzugestalten.

Hier geht es zur Umfrage: https://docs.google.com/forms/d/1fUMc90YOSsSIZvFTyCiDgEvGykmL7c2i4Ej02Tn9_cc/viewform?usp=send_form

Wir freuen uns auf das gemeinsame Experiment und auf Sie – am 18. September 2015 in Nordwalde / Münster.

Update

Windows 10 Upgrade: Nicht auf dem Kanzleirechner

UpdateAm 29. Juli 2015 ist es so weit: MICROSOFT veröffentlicht sein neues Betriebssystem Windows 10. Die Software verspricht, die besten Eigenschaften der beiden Vorgänger Windows 7 und Windows 8 zu kombinieren und darüber hinaus einige Zusatzfunktionen bereit zu stellen. Viele Fachleute und auch wir bei der Michgehl & Partner GmbH haben einen durchweg guten Eindruck vom neuen Betriebssystem und sind voller Vorfreude auf den offiziellen Start.

Die Kanzlei-IT ist keine Spielwiese

Eine deutliche Warnung möchten wir allerdings an alle Anwaltskanzleien senden: Installieren Sie Windows 10 nicht einfach auf Ihrem Kanzleirechner. MICROSOFT  macht es Nutzern von Windows 7 und Windows 8 sehr einfach, kostenlos auf Windows 10 zu aktualisieren. Über Windows Update wird das neue Betriebssystem bereitgestellt und kann mit wenigen Klicks installiert werden. Seit einigen Tagen finden viele Nutzer sogar ein neues Symbol in ihrer Taskleiste, mit dem das automatische Upgrade am Erscheinungstag durchgeführt wird.

Nutzen Sie ein Testsystem und probieren Sie risikofrei alle Funktionen

Der Wechsel eines Betriebssystems ist ein schwerwiegender Eingriff. MICROSOFT wird zwar alles dafür tun, dass das Upgrade so einfach wie möglich durchgeführt werden kann. Trotzdem werden einige Funktionen und Treiber nicht kompatibel sein und nach dem Upgrade nicht mehr verfügbar sein. Vorsicht ist insbesondere bei Fremdsoftware geboten: Warten Sie auf jeden Fall auf die Freigabe durch den Software-Hersteller. So können auch bei RA-MICRO Kompatibilitätsprobleme auftreten, wenn die Freigabe noch nicht erfolgt ist.

Unsere dringende Empfehlung lautet daher: Lassen Sie das Erscheinungsdatum 29. Juli ohne Upgrade verstreichen. Sehen Sie sich in Ruhe die ersten Reaktionen an, lassen Sie andere die Fehler finden und korrigieren. Dann probieren Sie selbst alle Funktionen des neuen Windows 10 nach einem Upgrade. Nutzen Sie dafür auf jeden Fall ein Testsystem, also einen Rechner, den Sie nicht produktiv in der Kanzlei einsetzen. Erst wenn alle Funktionen ausgiebig überprüft wurden, installieren Sie das Upgrade auf Ihren Kanzlei-Rechnern. Gerne unterstützen wir Sie bei der Aktualisierung.

Kein Upgrade ohne Datensicherung

Ein weiterer wichtiger Punkt: Sichern Sie Ihre Daten, bevor Sie Windows 10 installieren. Dazu erstellen Sie ein Image Ihres gesamten Rechners. Nutzen Sie dafür Ihre Datensicherungs-Software oder den kostenlosen Windows Sicherungsdienst. Das Backup ist in diesem Falle doppelt wichtig: Auf der einen Seite sollte vor jedem größeren Eingriff in ein IT-System eine Sicherung durchgeführt werden, auf der anderen Seite können Sie auf diesem Weg zu Ihrem alten System zurückkehren, wenn Windows 10 nicht wie erwartet funktioniert oder Ihnen schlicht nicht gefällt.

Kanzleisoftware und IT-Service für Kanzleien

Sprechen Sie uns gerne an bei Fragen zur Aktualisierung auf Windows 10, zur Datensicherung und grundsätzlich zum sicheren und einfachen Betrieb Ihrer Kanzlei-IT und Kanzleisoftware RA-MICRO. Von Nordwalde / Münster, Düsseldorf und München aus stehen wir Ihnen vielen Standorten in Deutschland mit kurzen Anfahrtswegen zur Verfügung. Gerne teilen wir über 30 Jahre Erfahrung in Anwaltskanzleien mit Ihnen.

Icon Checkliste

Mitarbeiter-Informationen zur IT-Sicherheit für Anwaltskanzleien

Icon ChecklisteTäglich lesen wir von neuen Schäden durch Viren und Trojaner. Systemausfälle und Datenverlust sind die Folge auch in vielen Anwaltskanzleien. Neben der technischen Absicherung sind Wissen und Verhalten der Mitarbeiter wesentliche Faktoren der IT-Sicherheit. Die folgenden Informationen sollen dazu beitragen, Schadsoftware von Ihrer Kanzlei fernzuhalten und Schäden durch digitale Angriffe erfolgreich abzuwehren.    

Gefahren-Beispiele aus der Praxis

  • Der Virus Cryptowall verschlüsselt alle RA-MICRO Daten und fordert Lösegeld
  • Die Telekom sperrt den Internetanschluss, weil die Kanzlei Teil eines Botnets ist
  • Kriminelle Angreifer leiten Überweisungen einer Kanzlei auf ein eigenes Konto um

Wie kommen Viren und Trojaner in unser System?

In der Regel gelangt Schadsoftware auf zwei Wegen in die Anwaltskanzlei: Über eine E-Mail oder über eine manipulierte Webseite. Bei der E-Mail liegt der Virus meist direkt im Anhang und tarnt sich als Rechnung oder Mahnung. Bei der Öffnung startet die Installation. Manipulierte Webseiten hingegen starten einen versteckten Download schon beim Besuch der Seite. Die Infektion mit einem Virus findet in der Regel unbemerkt statt. Viele Viren nutzen dabei Sicherheitslücken in Windows und verbreiteten Anwendungen Java oder Ihrem Internet-Browser.

Umgang mit E-Mails und Anhängen

  • Öffnen Sie nur E-Mails von Absendern, die Sie kennen
  • Löschen Sie unerwünschte E-Mails direkt, ohne sie zu öffnen
  • Klicken Sie keinesfalls Links in unerwünschten E-Mails, geben Sie die Adresse der Internetseite per Hand in den Browser ein
  • Laden Sie keinesfalls unbekannte Anhänge herunter

Umgang mit Webseiten

  • Besuchen Sie nur bekannte Webseiten
  • Wenn Sie eine Anwendung herunterladen, stellen Sie sicher, dass Sie wirklich auf der Seite des Anbieters sind. Häufig stehen bei Google gefälschte Seiten sehr weit oben, die nebenbei Schadsoftware installieren
  • Meiden Sie unseriöse Seiten, insb. Online-Gewinnspiele, Erotikseiten, Werbung für Finanzdienstleistungen etc.

Umgang mit Updates

Die Frage nach Sicherheitsupdates ist lästig. Aber: Führen Sie sie umgehend durch, wenn Sie danach gefragt werden. Updates schließen bekannte Sicherheitslücken, die eine Einladung an Viren und Trojaner sind. Das gilt nicht nur für Windows: Alle Anwendungen müssen regelmäßig überprüft und aktualisiert werden. Eine automatisierte Patch Management Software kann Ihnen die Arbeit abnehmen.

Vorsichtsmaßnahmen bei der täglichen Arbeit

Trennen Sie Privates und Berufliches strikt voneinander. Verwenden Sie den beruflichen Computer ausschließlich beruflich.

Umgang mit Passwörtern

  • Das häufigste Passwort weltweit ist immer noch “password”
  • Aktualisieren Sie Ihr Passwort mindestens monatlich, insbesondere in wichtigen Systemen (E-Mail, Kanzleisoftware, Online-Banking, Facebook)
  • Nutzen Sie möglichst lange Passwörter mit Groß-Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen
  • Verwenden Sie eine eigene Passwortregel, z.B. für den Facebook-Account (FB) von Michael (Mi) Meier (Mei), geboren 1980 (80): Mi80Mei&FB

Datensicherung

Eine der wichtigsten Maßnahmen der IT-Sicherheit ist die Datensicherung. Egal was passiert: Selbst wenn Ihr Rechner einen Tag ausfällt, mit einer guten Datensicherung sind Sie schnell und ohne Datenverlust wieder einsatzfähig. Daher kümmern Sie sich selbst um die Sicherung Ihres Rechners:

  • Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig automatisch
  • Erstellen Sie mehrere Versionen bzw. Generationen der Sicherung
  • Nutzen Sie mehrere Orte und verschlüsseln Sie die Daten
  • Simulieren Sie den Notfall und versuchen Sie mindestens halbjährlich, die Daten wirklich zu rekonstruieren
  • Zur schnellen Wiederherstellung sichern Sie am besten ein Image, also ein Abbild Ihres gesamten Rechners

Was tun nach einer Vireninfektion?

  • Rechner sofort vom Netz trennen
  • IT-Verantwortlichen oder Dienstleister kontaktieren
  • Virenentfernung oder Neuinstallation
  • Datenrekonstruktion oder Datenrettung

Wir wünschen Ihnen eine sorgenfreie Zeit!

Kanzlei. IT. Einfach. Sicher. Es ist unsere Mission, Ihnen das Arbeiten so komfortabel und sicher wie möglich zu machen. Die Mitarbeiterinformationen zur IT-Sicherheit helfen Ihnen hoffentlich dabei. Im Notfall kontaktieren Sie uns gerne direkt.

Sekt Michgehl und Partner IT-Service IT-Sicherheit Kanzleisoftware

10 Jahre Michgehl & Partner Süd GmbH in München

Michgehl & Partner Süd GmbH, IT-Service München, Kanzleisoftware München, RA-MICRO MünchenWie die Zeit vergeht: Im Sommer 2015 ist es schon 10 Jahre her, dass sich die Michgehl & Partner Süd GmbH in München niedergelassen hat. Seitdem unterstützen wir Rechtsanwälte in Bayern bei der Kanzleiorganisation und IT-Sicherheit. Unseren Jahrestag möchten wir mit allen Kunden gebührend feiern und laden Sie herzlich ein, am 3. Juli in die Augsburgerstraße zu kommen. Dort bauen wir für Sie unsere Michgehl & Partner Kanzlei der Zukunft auf: Erleben Sie hautnah, wie sich die digitale und mobile anwaltliche Arbeit in den nächsten Jahren anfühlen wird und sichern Sie Ihre Teilnahme gleich hier.

Fachvorträge, ERV-Check und Podiumsdiskussion

Das Jubiläum am 3. Juli wird begleitet von anwaltlichen und organisatorischen Fachvorträgen und Diskussionen. Erneut konnten wir Rechtsanwältin Andrea Brandenburg von RA-MICRO gewinnen, die uns einen Einblick in die mobile und digitale Arbeitsweise von morgen geben wird. Mit weiteren Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten führen wir eine Podiumsdiskussion zum Thema „Chancen und Risiken der digitalen Kanzlei“ – mit reger Beteiligung des Publikums. Darüber hinaus können alle Teilnehmer vor Ort kostenlos überprüfen lassen, ob ihre Kanzlei fit ist für den elektronischen Rechtsverkehr. Dabei werden auch Themen der IT-Sicherheit intensiv beleuchtet. Die Highlights der Agenda im Überblick:

- „Wie arbeitet der Anwalt 2020?“ – Vortrag von RAin Andrea Brandenburg, RA MICRO

- IT-Sicherheit in der Anwaltskanzlei mit Live Hacking – Vortrag von Franz-Josef Michgehl, Geschäftsführer Michgehl & Partner

- Elektronische Kommunikation mit RA-MICRO – Vortrag von RAin Tina Ablas und RAin Eva-Maria Bendick

- Podiumsdiskussion „Chancen und Risiken der digitalen Kanzlei“ – moderiert von Dipl.-Kfm. Holger Esseling mit anwaltlicher Beteiligung

- Kostenloser ERV-Check für Ihre Kanzlei

RA-MICRO Kanzleisoftware

Ein wesentlicher Bestandteil unserer Kanzlei der Zukunft ist RA-MICRO Kanzleisoftware. Mit einem digitalen Workflow und mobilem Nutzerkonzept ist die Software bestens vorbereitet für den elektronischen Rechtsverkehr. Allerdings sind dafür einige Vorbereitungen zu treffen, was die Datenstruktur und die Abläufe in der Kanzlei betrifft. Das nötige Wissen dazu vermitteln wir in Schulungen und Seminaren – und beim Jubiläum 10 Jahre Michgehl & Partner Süd GmbH in München.

Digitale Signatur, Briefköpfe und e-Brief

Die anwaltliche Kommunikation wird digital. An die Stelle von Briefen treten auf kurz oder lang e-Briefe. Dafür sind ebenfalls Voraussetzungen zu schaffen: Kartenlesegeräte und Signaturkarten stellen die eindeutige Identifikation für das besondere elektronische Anwaltspostfach sicher. HTML-Briefköpfe lassen auch Ihre elektronische Kommunikation hochwertig erscheinen.

Scannen und e-Workflow

Eine weitere Anforderung wird es in naher Zukunft sein, effizient Dokumente einzuscannen. Heute wird in den meisten Kanzleien lediglich bei Bedarf vereinzelt eingescannt. In den nächsten fünf Jahren wird es die Regel werden, den gesamten Posteingang zu digitalisieren. Hierfür sollten die Methoden bekannt sein, beispielsweise der direkte Scan in eine Akte oder der Stapelscan, der es ermöglicht, den gesamten Posteingang in einem Vorgang zu scannen. Im weiteren Verlauf wird dann die Bedeutung der Ablauforganisation für digitale Akten in RA-MICRO deutlich.

IT-Sicherheit

Eines wird bei der Betrachtung dieser Entwicklungen deutlich: Die Bedeutung der IT nimmt in Anwaltskanzleien dramatisch zu. Insbesondere müssen die Systeme gegen Angriffe und Datenverluste abgesichert werden. Wir stellen hingegen immer wieder drastische Sicherheitslücken in Kanzleien fest, die schon heute nicht existieren dürften – und morgen erst recht nicht. Hier ein Auszug der wichtigsten Tipps aus der Praxis für die Praxis:

- Datensicherungen sollten automatisch, an mehreren Orten und in mehreren Generationen erfolgen

- Es muss auch mal überprüft werden, ob sich die Daten tatsächlich wieder herstellen lassen

- Sensible Daten sollten nur verschlüsselt abgelegt werden

- Privatkunden-Router gehören nicht in die Anwaltskanzlei

- Updates und Patches sollten für alle wesentlichen Anwendungen automatisch erfolgen

- Mails können vor der Zustellung im Rechenzentrum auf Viren und Trojaner überprüft werden, damit nur „saubere“ Post Ihre Kanzlei erreicht

- RA-MICRO Anwender müssen in 2015 einen SQL-Server bereit stellen, sonst wird die Schnittstelle zum beA nicht funktionieren

- MICROSOFT Server 2003 läuft Mitte des Jahres aus und muss vorher ersetzt werden – so langsam werden die Termine knapp

Kanzlei. IT. Einfach. Sicher.

All diese Themen bringen wir nicht nur an diesem einen Tag zusammen – sie sind Kernbestandteil unserer Unternehmensmission: Kanzlei. IT. Einfach. Sicher. Sie sollen so einfach und sicher wie möglich arbeiten können. Dafür bauen wir die Michgehl & Partner Kanzlei der Zukunft. Als Labor für die Weiterentwicklung der IT-Systeme, die Sie täglich unterstützen. Als klares Statement unserer Mission. Als Musterkanzlei, um die teils abstrakten Lösungen vor Ort erleben zu können. Besuchen Sie uns – am 3. Juli in München. Sichern Sie sich gleich hier einen Teilnehmerplatz hier.

 

RA-MICRO, Kanzleisoftware, elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, beA, ERV, Schulung, IT-Sicherheit, IT-Service

Die Michgehl & Partner Kanzlei der Zukunft: Ein Rückblick auf Zukunftsweisendes

RA-MICRO, Kanzleisoftware, elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, beA, ERV, Schulung, IT-Sicherheit, IT-ServiceDer elektronische Rechtsverkehr kommt. Mit der Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches (beA) für jeden Anwalt setzt am 1. Januar 2016 die mehrstufige flächendeckende Digitalisierung aller Anwaltskanzleien ein. Dementsprechend ist das Interesse der Anwaltschaft an Kanzleisoftware und Kanzlei-IT sehr groß.

Am 24. April haben wir in Düsseldorf die Michgehl & Partner Kanzlei der Zukunft eröffnet. Hier ist die komplette IT-Infrastruktur einer modernen Anwaltskanzlei aufgebaut. Sie dient uns selbst als Labor zur Entwicklung und Überprüfung neuer IT-Lösungen und soll darüber hinaus Anwälten die Möglichkeit bieten, mobiles und digitales Arbeiten vor Ort auszuprobieren und im Detail zu erleben.

Neue Webseite: www.elektronischer-rechtsverkehr.net

Elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, ERV-check, RA-MICRO, KanzleisoftwareIn den vergangenen Monaten wurde rund um die Kanzlei der Zukunft ein umfassendes Konzept für den elektronischen Rechtsverkehr aufgebaut: Der Michgehl & Partner ERV-Check hat bereits über 100 Kanzleien mit einem individuellen Leitfaden bei den anstehenden Veränderungen unterstützt. Auf Basis der Antworten konnten wir die wichtigsten Sicherheitslücken und fehlenden Vorbereitungen für den elektronischen Rechtsverkehr in Anwaltskanzleien identifizieren und entsprechende ERV-Module dafür entwickeln. Das gesamte Konzept sowie aktuelle Informationen zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach und zum elektronischen Rechtsverkehr haben wir auf der neuen Webseite www.elektronischer-rechtsverkehr.net zusammengefasst.

Wegen Überfüllung geschlossen

elektronischer rechtsverkehr, besonderes elektronisches anwaltspostfach, kanzlei der zukunft, michgehl, kanzleisoftware, ra-micro, dictanetZum ersten Mal in der langen Geschichte der Michgehl & Partner Veranstaltungen mussten wir in den letzten Tagen Absagen wegen Überbuchung aussprechen. Mit 50 Teilnehmern aus Anwaltskanzleien war unser Standort in Düsseldorf prall gefüllt und auch der Zusatztermin am 13. Mai ist bereits gut gebucht. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen zurückblicken auf eine zukunftsweisende Veranstaltung. Alle Vorträge und Diskussionen werden in den kommenden Tagen als Video zur Verfügung gestellt und auf www.elektronischer-rechtsverkehr.net publiziert. Auch die IT-Lösungen für den elektronischen Rechtsverkehr werden in Wort, Bild und Video aufbereitet und dort bereitgestellt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Wie arbeitet der Anwalt 2020?

andrea brandenburg, ra-micro, erv, eloektronischer rechtsverkehr, kanzleisoftware, rechtsanwalt software, anwaltssoftware, dictanet, Nach der Begrüßung durch Franz-Josef Michgehl, Geschäftsführer und Inhaber der Michgehl & Partner GmbH, läutete Rechtsanwältin Andrea Brandenburg (RA-MICRO GmbH & Co. KGaA, Berlin) die Agenda ein: „Wie arbeitet der Anwalt 2010?“, war die Fragestellung ihres inspirierenden Vortrags. Die Zahl zugelassener Anwälte steigt stetig, insbesondere in den Ballungsgebieten. Hier versprechen Spezialisierung und Kooperation, Marketing und Organisation eine Behauptung im enger werdenden Markt. Die Arbeitsweise von 70% der Anwaltschaft arbeitet noch mehrheitlich papiergebunden, Scanprozesse sind kaum etabliert – Es wird einzeln bei Bedarf digitalisiert, elektronische Akten sind nicht das führende System.

Diese Ausgangslage wird sich in den nächsten Jahren dramatisch verändern: Kaum eine Kanzlei wird darauf verzichten, ihren gesamten Posteingang einzuscannen. In der Folge wird die Weiterverarbeitung der digitalen Schriftstücke an Bedeutung gewinnen. Die marktführende Kanzleisoftware RA-MICRO unterstützt dabei mit einer Schnittstelle zur integrierten Benutzung des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches und mit einem umfassenden elektronischen Workflow, um die wesentlichen Prozesse in der Kanzlei digital abzubilden. Abschließend stellte RAin Brandenburg den möglichen Tagesablauf eines Anwalts im Jahr 2020 vor: Digital vernetzt mit jederzeitigem Zugriff auf alle Informationen der Kanzlei kann der Anwalt der Zukunft an jedem Ort vollwertig seiner Arbeit nachgehen. Die digitale Kommunikation in sozialen Netzwerken dient nicht nur der Mandantenakquise sondern auch der Pflege strategisch wichtiger Kooperationen. Der einzige Nachteil: Die Trennung von Beruf und Privatleben erfordert mehr Disziplin und ist an einigen Stellen nicht mehr aufrecht zu erhalten.

Elektronischer Rechtsverkehr: Wie fit ist Ihre Kanzlei?

Holger Esseling, Franz-Josef Michgehl, Kanzlei der Zukunft, Michgehl, Elektronischer Rechtsverkehr, ERV-Check, ERV-Module, Im Anschluss präsentierten Franz-Josef Michgehl und Dipl.-Kfm. Holger Esseling (Marketingleiter bei Michgehl & Partner) das Herzstück der Veranstaltung: Die Kanzlei der Zukunft. „Wie sind wir überhaupt darauf gekommen, hier eine eigene Kanzlei aufzubauen?“, leitete Esseling den Vortrag ein. Die Unsicherheit in der Anwaltschaft in Bezug auf den elektronischen Rechtsverkehr sei so groß gewesen, dass der eigens entwickelte ERV-Check von vielen Anwaltskanzleien dankbar angenommen wurde. Dabei beantworten Anwälte einen Fragebogen zu ihrer Kanzlei-IT und erhalten im Anschluss einen individuellen 20-seitigen Leitfaden zum elektronischen Rechtsverkehr für ihre Kanzlei.

Die Antworten, die bisher von über 100 Kanzleien eingegangen sind, helfen wiederum dabei, den Status Quo und die wichtigsten Sicherheitslücken zu identifizieren. Für alle wichtigen Bedürfnisse wurden bei Michgehl & Partner daraufhin Lösungen entwickelt, die als „ERV-Module“ angeboten werden. Frei nach dem Motto des Unternehmens „Kanzlei. IT. Einfach. Sicher.“ erhalten Anwälte damit gezielte Lösungen auf Knopfdruck. Mit einem Beispiel sorgte Holger Esseling für Verständnis aber auch für betretenes Schweigen Raum:

Esseling: Wer von Ihnen hat in dieser Woche seine Daten gesichert?

Publikum (unter Gelächter): Ja, sicher. Ist doch selbstverständlich.

Esseling: Wer von Ihnen sichert seine Daten an mehreren Orten?

Publikum (zumindest 70% davon): Klar, machen wir.

Esseling: Und wer von Ihnen hat irgendwann einmal überprüft, ob sich die Daten wirklich wieder herstellen lassen?

Publikum (irritierte Blicke, Schweigen, vereinzeltes Schmunzeln)

Esseling: Halten wir fest: Wir alle halten Datensicherung für extrem wichtig, aber niemand von Ihnen hat eine Ahnung, was er überhaupt sichert und ob es sicher wieder herstellen lässt. Das ist nur eines von 14 häufigen Problemen, für die wir eine einfache Lösung geschaffen haben.

Franz-Josef Michgehl führte die Präsentation fort mit der Vorstellung der Kanzlei der Zukunft am Düsseldorfer Standort. Zu betrachten sind ein Anwalts-Arbeitsplatz mit NAS-Speicher und Server, die Vernetzung und Absicherung über Router und Firewall, VoIP-Telefonie, eine Assistentenarbeitsplatz mit verschiedenen Möglichkeiten zum Einscannen und vieles mehr. Deutlich wird bei der Präsentation: Auf den ersten Blick wird die Kanzlei-IT mobiler und einfacher – doch im Hintergrund sind einige Voraussetzungen zu treffen, um sicher und komfortabel zu arbeiten.

Elemente der Kanzlei der Zukunft

Scannen, Scan, Einscannen, Multifunktionsgerät, Samsung, Elektronischer Rechtsverkehr, ERV, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, beA, RA-MICRO, KanzleisoftwareUnmittelbar nach dem Vortrag zur Kanzlei der Zukunft nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, vor Ort alle Facetten intensiver zu ergründen und auszuprobieren. Besonderen Zulauf erhielt der aufgebaute Arbeitsplatz für Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, an dem unter anderem verschiedene Möglichkeiten des Einscannens von Schriftstücken gezeigt wurden. So können Dokumente über Multifunktionsgeräte direkt in die RA-MICRO Akte importiert werden oder als Stapelscan in einem Vorgang verarbeitet werden. Besondere Aufmerksamkeit erregte der spezielle Dokumentenscanner, der 80 Seiten innerhalb einer Minute beidseitig scannt, voneinander trennt, mit einer Texterkennung analysiert und in Buchstaben übersetzt und auf Wunsch verschlüsselte Dokumente importiert. Die Rechtsanwältin Tina Ablas-Henrichmann und die Assessorin Eva-Maria Bendick (beide Kanzleiberaterinnen bei Michgehl & Partner) präsentierten die verschiedenen Möglichkeiten mit technischer Unterstützung von Guido Weitkämper, der als IT-Techniker über langjährige Erfahrung in Anwaltskanzleien verfügt.

Datensicherung, NAS, Backup, Wiederherstellung, Rekonstruktion, Recovery, Elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, beA, ERV, Kanzleisoftware, RA-MICROAm Anwalts-Arbeitsplatz erwartete Gunnar Holm (IT-Techniker und Consultant bei Michgehl & Partner) viele interessierte Rechtsanwälte und Kanzlei-Mitarbeiter. Im Fokus standen hier neben dem allgemeinen Aufbau und der Vernetzung von Telefonie, Datenspeicher und Server vor allem die Themen Datensicherung und professioneller IT-Service. Unterstützt wurde Herr Holm vom Geschäftsführer der Michgehl & Partner Süd GmbH Assessor jur. Reinhard Cebulla sowie den vertrieblichen Consultants Jürgen Hennecke und Ismail Aksoy.

it-monitoring, it-service, it-dienstleister, it-dienstleistung, managed service, elektronischer rechtsverkehr, erv, bea, besonderes elektronisches anwaltspostfach, ra-micro, kanzleisoftwareWie die aktive Überwachung der Kanzlei-IT aus Sicht des Dienstleisters aussieht, konnten die Teilnehmer im nächsten Raum begutachten. Hier stand IT-Techniker und Consultant Max Riedel mit weiteren Kollegen Frage und Antwort. Insbesondere zeigte er das Dashboard des Michgehl & Partner Monitoring-Systems: Hier werden wesentliche Parameter vieler Kanzlei-Infrastrukturen in Echtzeit gesammelt und analysiert: Prozessorauslastungen, freie Speicherkapazitäten oder Ereignisse wie eine erfolgte Datensicherung. Im Ergebnis können die Spezialisten von Michgehl & Partner Probleme in der Kanzlei-IT häufig erkennen und beheben, bevor sie in der Anwaltskanzlei überhaupt registriert werden.

Elektronische Kommunikation mit RA-MICRO

RA-MICRO, Kanzleisoftware, Anwaltssoftware, Eva-Maria Bendick, Tina Ablas, Tina Ablas-Henrichmann, Michgehl, Kanzlei der Zukunft, Musterkanzlei, Elektronischer Rechtsverkehr, ERV, besonderes elektronisches Anwaltspostfach,Nach dem Rundgang durch die Kanzlei der Zukunft stellten Tina Ablas-Henrichmann und Eva-Maria Bendick die elektronische Kommunikation mit RA-MICRO im Detail vor. Wie kommen die Schriftstücke in die Akte? Wie werden digitale Akten im elektronischen Workflow bearbeitet, mit Verfügungen und Kommentaren versehen und weitergeleitet? Wie werden elektronische Briefe erstellt, signiert und versendet, um massiv Druck- und Portokosten zu senken? All diese Fragen beantworteten die beiden Kanzleiberaterinnen durch einen Vergleich der analogen mit der digitalen Kanzlei.

Digitalisierung? Aber sicher!

it-sicherheit, virus, trojaner, michgehl, elektronischer Rechtsverkehr, erv, beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, RA-MICRO, Kanzleisoftware, AnwaltssoftwareFranz-Josef Michgehl und Maximilian Hampe wiesen im Anschluss anschaulich auf die Gefahren des elektronischen Rechtsverkehrs für Anwaltskanzleien hin: Eine höhere Bedeutung der Kanzlei-IT erfordert bessere Schutzmechanismen. Wie einfach Viren und Trojaner in die Kanzlei gelangen, zeigte Hampe am Beispiel einer manipulierten Webseite: Ein falscher Klick und schon werden automatisch schadhafte Anwendungen heruntergeladen. Der Benutzer bekommt es meistens gar nicht mit. Auch referierte er über Schadensfälle aus der Praxis, in denen es zu Systemausfällen und Datenverlusten als Folge von Virenbefall kam. Dabei gehen die Hacker immer kreativer und intelligenter vor, so dass eine Viren-Software alleine längst nicht mehr ausreicht. Michgehl und Hampe zeigten, wie ein professioneller Rundum-Service mit einem unternehmenstauglichen Router, intensiverem Scannen der eingehenden Mails und umgehenden Sicherheitsupdates gegen viele Gefahren schützen kann. Dabei ist auch die Schulung der Mitarbeiter ein wichtiger Bestandteil des Sicherheitskonzepts.

Drei Meinungen zum elektronischen Rechtsverkehr

Holger Esseling, Claas Kuhfuß, Ralf Heidemann, Andrea Brandenburg, Elektronischer Rechtsverkehr, Podiumsdiskussion, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, bea, erv, it-service, ra-micro, kanzleisoftware, Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Podiumsdiskussion zum Thema „Chancen und Risiken der digitalen Kanzlei“. Moderiert von Holger Esseling brachten drei Teilnehmer ihre Sicht aus der Praxis zu Gehör. RAin Andrea Brandenburg von RA-MICRO ist naturgemäß optimistisch im Hinblick auf den elektronischen Rechtsverkehr. Sie sieht insbesondere massive Einsparungen von Druck- und Portokosten sowie eine schnellere Verfügbarkeit von Informationen als wesentliche Vorteile. Dafür seien zwar einige Änderungen in der Kanzleiorganisation notwendig, was allerdings mit einer bewährten und innovativen Kanzleisoftware wie RA-MICRO einfach umsetzbar sei.

RA Claas Kuhfuß von der Kanzlei Worbs und Partner in Düsseldorf zeigte sich zurückhaltend optimistisch. Er unterschied klar zwischen Hype und realem Nutzen in der Digitalisierung. In der Kanzlei sind Skeptiker und Befürworter des elektronischen Rechtsverkehrs vertreten und es ist ein Balanceakt, hier für einen reibungslosen Übergang zu sorgen. Dieses Zwischenstadium hat RA Ralf Heidemann bereits hinter sich gelassen: In seiner Kanzlei CNH Anwälte in Essen ist die elektronische Akte bereits führend. Voraussetzung war auch hier eine behutsame Einführung mit sanftem Druck. Ein paar Tipps für die Praxis lassen sich aus der Diskussion und den drei Sichtweisen ziehen:

- Die Digitalisierung der Anwaltskanzlei ist ein kultureller Prozess. Er lässt sich nicht von heute auf morgen verordnen, sondern muss sich entwickeln.

- Planen Sie ein Jahr für die Vorbereitung der Umstellung ein und starten Sie mit einem Workshop. Alle Kollegen der Kanzlei sollten teilnehmen und ein Projektteam aufgesetzt werden. Die rechtzeitige und umfassende Information ist ein Erfolgkriterium

- Definieren Sie frühzeitig den eindeutigen Zeitpunkt, ab dem die elektronische Akte das führende System wird.

- Machen Sie nach der Umstellung die Arbeit mit Papierakten unbequemer: So könnte jeder Anwalt seine Akten selbst ausdrücken müssen, wenn er unbedingt Papier nutzen möchte.

- Lassen Sie sich begleiten von einem professionellen Dienstleister, der sich mit Kanzlei-IT, Kanzleisoftware und den zugehörigen Prozessen in der Kanzlei auskennt.

www.elektronischer-rechtsverkehr.net

michgehl, elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches anwaltspostfach, beA, ERV, Kanzleisoftware, RA-MICRO, DictanetWir danken allen Beteiligten herzlich für die sehr gelungene Veranstaltung. Alle anwesenden Kanzleivertreter waren hoch interessiert und haben die Veranstaltung mit Fragen und Meinungen bereichert. Das Team von Michgehl & Partner zeigte innovative Lösungen für die Anwaltskanzlei und stand jederzeit für die Teilnehmer zur Verfügung, um konstruktive fachliche Gespräche zu führen. Alle Vorträge werden nun in der Folge als Video aufbereitet und auf www.elektronischer-rechtsverkehr.net zur Verfügung gestellt. Hier finden sich auf die neuen Module zum elektronischen Rechtsverkehr sowie der Michgehl & Partner ERV-Check. Besuchen Sie uns auf www.elektronischer-rechtsverkehr.net.

URLZone2, Virus, Botnetz, Spam, IT-Sicherheit, Sperrung, Internetverbindung, Telekom, Speedport,

IT-Panne des Monats März: Telekom sperrt Internetanschluss

URLZone2, Virus, Botnetz, Spam, IT-Sicherheit, Sperrung, Internetverbindung, Telekom, Speedport, Häufig sind es die kleinen Pannen, die in Summe zu großen Problemen führen. Auch im März möchte ich Ihnen die IT-Panne des Monats nicht vorenthalten. In der Hauptrolle ist dieses Mal seit langer Zeit wieder eine Frau, nennen wir sie Bärbel. Bärbel macht eigentlich nur einen kleinen Flüchtigkeitsfehler, der sich zusammen mit weiteren Nachlässigkeiten in der IT der Kanzlei allerdings zur Resonanzkatastrophe entwickelt. Aber lesen Sie selbst.

Wir haben kein Internet mehr

Wie so oft beginnt die Geschichte aus unserer Perspektive mit einem klingelnden Telefon. Witzig ist übrigens, dass man nach einem wirklichen Problemanruf denkt, das Telefon hätte vorher lauter geklingelt als sonst, zumindest irgendwie anders, aggressiver. Am anderen Ende eine aufgelöste Bärbel, in deren Kanzlei keine Internetverbindung besteht. Ob sie schon mit dem Internet-Anbieter telefoniert habe? Ja, das sei ja das Schlimme: Der Anschluss wurde vorübergehend gesperrt, weil von der Kanzlei ein hohes Volumen an Spam-Nachrichten ausgehe. Von Bärbels Kanzlei! In ihrem Namen!

Nichtstun kann schön sein, „Nichts-tun-können“ eher nicht!

Der Schaden für den Ruf der Kanzlei ist das eine – vielleicht merkt es ja keiner. Auf der anderen Seite kann in der Kanzlei erstmal nicht gearbeitet werden. Bei elf Mitarbeitern ist das ein bisschen mehr als ärgerlich. Wie gut, dass unser Techniker am Michgehl & Partner Standort Düsseldorf als schnelle Eingreiftruppe bereitsteht und dem Problem auf den Grund geht.

Telekom? Das hefte ich mal ab.

Wie kommt es denn eigentlich zur Sperrung des Anschlusses? Auf Nachfrage stellt sich heraus, dass die Telekom bereits vor Wochen eine Ankündigung zur Sperrung gesendet hat. Aber Bärbel hat die nie erhalten. Oder doch? Telekom – da gibt es doch einen Ordner… Und tatsächlich: Zwischen den Rechnungen findet sich der freundliche Brief des Telekom Abuse Teams, mit der Bitte, die missbräuchliche Nutzung des Breitbandanschlusses doch einzustellen. Bärbel hatte ihn im Eifer des alltäglichen Gefechts für eine Rechnung gehalten und wie gewohnt abgeheftet. Kann ja mal passieren…

Von Auslösern und Ursachen

Ohne Bärbels Fehler wäre es nicht zur Sperrung gekommen. Die Ursache liegt allerdings, wie so häufig, in der mangelhaften IT-Ausstattung der Kanzlei. Das müssen wir bei der Fehlersuche und Behebung am eigenen Leibe erfahren. Im ersten Schritt trennen wir den befallenen Rechner vom Netz. Aber welcher Arbeitsplatz ist denn befallen? „Hoffentlich hat Bärbels Chef ein paar Euro für einen professionellen Router ausgegeben, der alle Netzwerkaktivitäten protokolliert“, denkt unser Techniker auf seinem kurzen Fußweg, der vor einem Speedport Router endet. Es gibt so Tage, da bleibt man besser im Bett. Für einen echten Vollblut-ITler fängt es jetzt allerdings erst an, richtig spannend zu werden.

Die schwierige Suche nach der einfachen Lösung

Mithilfe eines sogenannten Sniffers sucht unser Techniker nach dem infizierten Computer. Das Schnüffel-Tool zur Netzwerkanalyse, das auch gerne zur Spionage eingesetzt wird, durchsucht das Kanzleinetzwerk nach Auffälligkeiten im Datenverkehr. Schließlich kann ein Rechner eindeutig identifiziert werden, der mit dem Virus URLZone2 zum Bestandteil eines Botnetzes gemacht wurde und seitdem in unregelmäßigen Abständen haufenweise Spam-Nachrichten versendet. Nun ist die Lösung brutal, aber einfach: Es hilft nichts, außer den Rechner komplett neu aufzusetzen. Gut dass Bärbel eine aktuelle Datensicherung – ach, wir fragen gar nicht erst… Das Problem ist nach 5 Arbeitsstunden behoben, die Internet-Sperre wird am nächsten Tag aufgehoben. Der Gesamtschaden insbesondere durch ausfallende Arbeitszeit beläuft sich auf 5.000 €.

Die Moral von der Geschicht

Es gibt eine ganze Reihe von Tipps, die wir abschließend zur Vermeidung solcher Zwischenfälle oder zur Reduzierung des Schadens geben möchten

  1. Lesen Sie Ihre Briefe, bevor Sie sie abheften
  2. Verwenden Sie einen professionellen Router und keine Privatgeräte
  3. Nutzen Sie eine Managed Antivirus Software, die von anderen Vorfällen weltweit in Echtzeit lernt und auch neueste Schädlinge entdeckt
  4. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter in der Erkennung böswilliger Mails und schadhafter Anwendungen
  5. Setzen Sie eine Mail Protection Software ein, um Viren und Trojaner VOR der Zustellung im Rechenzentrum ausführlich überprüfen zu lassen.

Darf man darüber eigentlich lachen?

Wir hoffen, unsere kleine Geschichte hat Sie amüsiert. Ehrlich gesagt wäre es mir am liebsten, wenn Sie schmunzeln oder herzlich lachen und es Ihnen dann doch ein bisschen im Halse stecken bleibt. Darf man das sagen? Ich finde ja. Sie sind ein Profi. Sie sind Rechtsanwalt mit besonderen Verschwiegenheits- und Sorgfaltspflichten. Wir möchten Sie bestmöglich beim Schutz Ihrer Daten und Ihrer Infrastruktur unterstützen. Wir machen Kanzlei. IT. Einfach. Sicher.

 

 

 

Fritzbox, Speedport, Lancom, Router, Privatkunden, Geschäftskunden, Unternehmen, Kanzleien, Anwaltskanzleien, IT-Sicherheit, IT-Service, RA-MICRO Kanzleisoftware

Warum eigentlich keine FritzBox in der Anwaltskanzlei?

Fritzbox, Speedport, Lancom, Router, Privatkunden, Geschäftskunden, Unternehmen, Kanzleien, Anwaltskanzleien, IT-Sicherheit, IT-Service, RA-MICRO KanzleisoftwareIn Anwaltskanzleien stoßen wir immer wieder auf Privatkunden-Router wie FritzBox oder Speedport. Für den technischen Laien ist es dann häufig schwer nachvollziehbar, warum dieses Gerät gegen einen professionellen Router ausgetauscht werden soll – „Es läuft doch alles“. Wir erklären in einfachen Worten, warum Privatkunden-Router in einer Kanzlei nichts verloren haben.

RA-MICRO warnt vor Privatkunden-Routern

Auch im aktuellen Anwenderrundschreiben 2015 warnt RA-MICRO ausdrücklich vor Sicherheitslücken  in der Anwaltskanzlei. Hierbei wird dem Router als zentralem Element der IT-Sicherheit besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Empfehlung lautet: Verwenden Sie einen professionellen Router von LANCOM. Genau so sehen wir das auch. Um zwar aus folgenden Gründen.

FritzBox zu Hause, LANCOM in der Kanzlei 

  • FritzBox und Speedport sind Privatkunden-Geräte
  • Sie sind allein aufgrund ihrer Verbreitung häufiges Ziel von Cyber-Attacken. So wurden in 2014 tausende FritzBoxen und Speedports gehackt, um damit teuere Anrufe (Voice over IP) zu tätigen. Die Firmware-Updates wurden von vielen Privatkunden und Unternehmen nicht eingespielt und die Sicherheitslücke besteht zu großen Teilen noch heute.
  • Privatkunden-Geräte bieten viele offene Schnittstellen, zum Beispiel für Universal Plug & Play, um Multimedia-Geräte zu verbinden. Diese stellen Sicherheitslücken dar.
  • FritzBox und Speedport verfügen über eine rudimentäre Firewall, die nur Pakete überprüft. Die meisten Attacken der letzten Jahre kommen allerdings über http-Pakete, die in diesem Verfahren nicht erkannt werden. LANCOM-Router unterstützen eine sogenannte UTM-Firewall, die auch Inhalte der Pakete liest und analysiert. So können viele Angriffe abgewehrt werden.
  • Ein wesentlicher Punkt für einen professionellen Router liegt in der Protokollierung. Ein- und ausgehende Datenströme werden registriert und gespeichert. Gerade im Schadensfall ist es sehr wichtig, diese Daten nachvollziehen zu können, um eine schnelle Lösung zu finden.
  • Das Monitoring über SNMP ist ein weiterer wichtiger Grund für einen professionellen Router. Nur so kann überwacht und sichergestellt werden, dass der Router seine Aufgabe auch wirklich durchgehend wahrnimmt.
  • Professionelle Router sind in der Lage, mehrere WLAN Netze zu erstellen, zum Beispiel Gäste-WLAN oder Netzwerke für unterschiedlich sensible Daten.
  • Sichere und verschlüsselte VPN-Verbindungen lassen sich nur mit professionellen Routern erstellen. Das sichere Protokoll IPsec, das sich als Standard im Anwaltswesen etabliert hat, wird von Speedports beispielsweise nicht unterstützt.
  • Darüber hinaus verfügen einige LANCOM-Router über ein LTE-Backup: Selbst beim Ausfall der Internetverbindung können Sie reibungslos über das Funknetz weiterarbeiten.
  • Nicht zuletzt wird ein wirkungsvoller Content Filter nur auf professionellen Geräten zu finden sein. Dadurch verhindern Sie den Besuch manipulierter Webseiten und können die Zugriffsberechtigungen auf Seiten dezidiert steuern.

FritzBox und Speedport gehören nicht in die Kanzlei

Ein professioneller Router ist eine der Grundvoraussetzungen für eine sichere Verbindung zum Internet und die Absicherung des internen Netzwerks. Privatkunden-Router sind ungeeignet für Anwaltskanzleien – auch und gerade aufgrund der besonderen Verschwiegenheitspflicht und den besonderen Sorgfaltspflichten des Anwalts in Anlehnung an § 43a BRAO, § 2 Abs.2 BORA, § 203 StGB, analog §§ 5, 9 BDSG. Nehmen Sie gerne Kontakt auf, um Ihr aktuelles Gefährdungspotential und mögliche Lösungen zu identifizieren.