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beA: Gute Vorsätze für das neue Jahr

besonderes elektronisches Anwaltspostfach, beA, elektronischer Rechtsverkehr, ERV,Die Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs beA wurde jüngst verschoben – damit erhalten Sie mehr Zeit für die nötigen Vorbereitungen.  Die wichtigsten Punkte haben wir in einem beA-Leitfaden für Sie zusammengefasst. Darüber hinaus bieten wir Ihnen einige Sonderaktionen, um Ihnen die Einhaltung der guten Vorsätze so attraktiv wie möglich zu machen:

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Wir wünschen Ihnen eine erholsame und besinnliche Adventszeit. Genießen Sie die Feiertage und nutzen Sie die Zeit für Entspannung, Reflektion und Vorausschau. Wenn Sie dann mit frischem Schwung ins neue Jahr starten, freuen wir uns, Sie zu begleiten.

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IT-Panne des Monats August: Mahnbescheide im Nirvana

RA-MICRO Schulung, RA-MICRO Seminare, Kanzleisoftware RA-MICROEine Schulung kostet Geld, keine Schulung kostet manchmal sehr viel mehr… Wie in jedem Monat stellen wir Ihnen eine Geschichte aus dem wahren Leben vor, die zeigt, welche handfesten Probleme beim falschen Umgang mit IT-Systemen entstehen können. Und diese Geschichte zeigt: Nicht immer sind es die Geräte oder Anwendungen – letztlich ist mit wenigen Ausnahmen menschliches Versagen die Ursache für IT-Probleme. So auch in diesem Fall.

Das Geld ist nicht weg- das hat nur ein anderer…

Wie so häufig beginnt der ernste Teil unserer Geschichte mit einem aufgeregten Anruf. Dr. Alfred Allwissend, eigentlich ein zufriedener und umgänglicher Kunde, meldet sich in ungewohnter Stimmung. Nennen wir es einmal „hysterische Verzweiflung“, was sich aus den Schreien durch das Telefon diagnostizieren lässt. Offenbar sind Mahnbescheide im Wert eines Ein-Familien-Hauses irgendwo gelandet, aber nicht da, wo sie hinsollten. OK, es handelt sich eher um ein kleines Haus im ländlichen Raum – dennoch wird die Aufregung so langsam nachvollziehbar. Zumal die Fristen mittlerweile fast durchweg abgelaufen sind. Wie sagt es die alte Börsen- und Casino-Weisheit: „Das Geld ist nicht weg – das hat nur ein anderer“.

Der große Auftritt einer kleinen Zahl

Wie in der Juristerei üblich wird neben der Lösung vor allem der Schuldige gesucht. Aus der Sicht des lieben Alfred ist der schnell gefunden: WIR. Also sehen wir uns doch mal genauer an, was passiert ist. Das gerichtliche Mahnverfahren ist mittlerweile vollständig digitalisiert. Gerade im Masseninkasso mit einer Vielzahl von Anträgen führt die Automatisierung des Verfahrens zu hohen Einsparungen – wenn man es richtig macht. Dafür muss das entsprechende Modul der Kanzleisoftware jedoch richtig konfiguriert werden, was zwar kein Hexenwerk, aber auch nicht intuitiv ist. Eine falsche Zahl kann dazu führen, dass die Übertragung mit dem elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfach (EGVP) scheitert – so wie beim Alfred.

Schulung? Brauche ich nicht!

Wie kann es zu einem solchen Fehler kommen? Immerhin sind wir doch der IT-Dienstleister vom Alfred. Und mit Kanzlei-IT und Kanzleisoftware kennen wir uns nun wirklich aus. Wir legen höchsten Wert darauf, Anwender fortlaufend und auf höchstem Niveau zu schulen – und jetzt das? Ach so! Der wollte keine Schulung? Wieso wollte der keine Schulung? Ach, der wusste das alles schon, hat er gesagt! Nicht nur gesagt, er hat es auch geschrieben. Genau in diesen Momenten ist gute Dokumentation ein Segen. Da hat der Alfred doch trotz langer Diskussion und explizitem schriftlichen Rat entgegen unserer dringenden Empfehlung gehandelt und die nötige Schulung einfach ausgeschlagen.

Denn sie wissen nicht, was sie brauchen…

„Brauche ich nicht!“ – das hört man öfter. Woher weiß er eigentlich, was er braucht und was nicht? Das frage ich mich öfter. Ob Herzchirurgen diese Probleme auch haben? Der Alfred jedenfalls hat nachher keine Schulung mehr ausgelassen und ist ziemlich zufrieden mit seiner Kanzleisoftware. Noch ein Ein-Familien-Haus hat er auch einfach nicht mehr übrig. Wir haben daraus gelernt, dass wir noch hartnäckiger sein müssen, wenn es darum geht, Kunden eine wichtige Leistung anzubieten. Denn sie wissen nicht, was sie brauchen.

 

Bis zum 30.08.2015: Sichern Sie sich 2 Freikarten für das Michgehl & Partner Anwaltsforum 2015 mit einer formlosen Mail an info@michgehl.de 

  • Austausch von Anwalt zu Anwalt
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  • Vom Organ der Rechtspflege zum Unternehmer – Keynote von Prof. Dr. Peter Knief
  • viele weitere Vorträge und Workshops von Anwälten
  • gemeinsamer Ausklang bei Barbecue und Cocktails
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Studie zum Stand der Vorbereitungen in den Anwaltskanzleien in Bezug auf den elektronischen Rechtsverkehr

Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die IT-Systeme in Anwaltskanzleien haben wir für unsere Kunden den Michgehl & Partner ERV-Check entwickelt: Wir überprüfen mit einem Fragebogen die wichtigsten Eckdaten zu IT-Sicherheit und Infrastruktur sowie zu Kanzleisoftware und Prozessen im Unternehmen. Dabei stellen wir fest, dass einige Kanzleien bereits gut vorbereitet sind, in fast allen Kanzleien allerdings auch schwerwiegende IT-Fehler existieren, die einen Verstoß gegen Berufs- und teilweise Strafrecht bedeuten und im Notfall die Existenz der Kanzlei kosten können. Manchmal erlauben die bestehenden Fehler auch einfach kein flüssiges Arbeiten. Die wichtigsten Erkenntnisse und Hinweise fassen wir hier für Sie zusammen.

Die folgende Auswertung basiert auf 107 Antworten von Anwaltskanzleien mit 1-48 Arbeitsplätzen – durchschnittlich 8,15. Die Kanzleien sind mit einer Ausnahme Nutzer der Kanzleisoftware RA-MICRO. Durchgeführt wurde die Umfrage im Zeitraum von Januar bis Juli 2015.

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Windows Server 2003

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Am 14. Juli 2015 ist der erweiterte Support für Windows Server 2003 ausgelaufen. Damit werden keine Sicherheitsupdates mehr bereitgestellt und das System wird eine offene und bekannte Sicherheitslücke. Genau wie bei Windows XP in 2014 muss das Betriebssystem Server 2003 dringend ersetzt werden. In den meisten Kanzleien ist das jedoch bereits geschehen.

MICROSOFT SQL-Server

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Ab Januar 2016 sollte in jeder RA-MICRO Kanzlei ein MICROSOFT SQL-Server ab Version 2008 zur Verfügung stehen (bis 7 Arbeitsplätze auch in der Express-Version). RA-MICRO empfiehlt für die Integration des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches (beA)  einen SQL-Server. Insbesondere bei steigenden Datenmengen durch vermehrte Nutzung digitaler Dokumente kommt die herkömmliche file-basierte Datenhaltung an ihre Grenzen, weshalb RA-MICRO vollständig alternativ auf SQL umstellt. Aktuell ist allerdings in weniger als 20% der Kanzleien ein SQL-Server vorhanden.

Datensicherung

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Datensicherung ist mit Abstand die wichtigste Maßnahme in der IT-Sicherheit. Dabei gehört es zu den Grundregeln, dass mindestens zwei Orte für die Sicherung verwendet werden, wie es sowohl das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) als auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfehlen. Fast zwei Drittel der befragten Kanzleien befolgen diesen Grundsatz nicht, was zusätzlich ein deutliches Indiz für weitere Fehler in der Datensicherung ist: Nicht ausreichende Anzahl an Generationen, kein schriftliches Datensicherungskonzept, keine Automatisierung der Sicherung oder keine Verschlüsselung.

Zu einer hinreichenden Datensicherung gehört zudem zwingend die regelmäßige Rekonstruktion der Daten. Über 67% der Kanzleien geben offen zu, dass sie noch nie überprüft haben, ob sich ihre Daten wieder herstellen lassen. Die Dunkelziffer dürfte enorm sein, denn die wenigsten Kanzleien und IT-Verantwortlichen sind überhaupt in der Lage, Anwendungsdaten der Kanzleisoftware in ein Testsystem zu importieren und die vollständige Rekonstruktion zu überprüfen. In Summe stellt sich die Datensicherung als größter und dringendster Sicherheitsmangel in Anwaltskanzleien dar.

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Updates und Patch-Management

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In mehr als 80% der Kanzleien werden Updates für wesentliche Anwendungen wie Java und Adobe-Produkte manuell geprüft und installiert. Auch hier dürfte der realistische Wert noch höher sein, da wir in der Praxis feststellen, dass Kanzleien von automatisiertem Update-Management ausgehen, wo keines installiert ist. Eine weitere Erfahrung aus der Arbeit in Anwaltskanzleien: Manuelle Updates werden schlicht nicht durchgeführt, wodurch bekannte Sicherheitslücken nicht umgehend geschlossen werden. Eine sehr deutliches Sicherheitsproblem, das Schadsoftware geradezu einlädt. Darüber hinaus verlangt auch RA-MICRO im Lizenzvertrag die regelmäßige Aktualisierung der IT-Systeme.

Router

55 der befragten 107 Kanzleien setzen einen Router ein, der sich der Kategorie „Privatkunden-Router“ zuordnen lässt. Besonders beliebt sind in diesem Segment die FRITZ!Box Modelle von AVM. Betrachtet man weiterhin, dass 27 Kanzleien zu diesem Punkt keine Angabe gemacht haben, liegt die Verbreitung der Privatkundenrouter bei über zwei Dritteln. Dabei spielt der Router eine zentrale Rolle in der IT-Sicherheit. An der Schnittstelle zwischen internem Netz und Internet koordiniert und protokolliert er den Datenverkehr. Anwaltskanzleien sollten hier unbedingt professionelle Geräte einsetzen. Darauf ist auch RA-MICRO im Anwenderrundschreiben zu Beginn des Jahres in aller Deutlichkeit eingegangen.

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Mitarbeiter-Schulung

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Wesentlich für die Veränderungsprozesse in der Anwaltskanzlei sind die Motivation und das Wissen der Mitarbeiter. Daher sollten alle Angestellten und Berufsträger, die in die Aktenbearbeitung involviert sind, für die digitale Bearbeitung und Kommunikation in der Kanzleisoftware geschult werden. Das betrifft insbesondere elektronische Briefe, Signaturen, digitale Postfächer, Ordnerstrukturen, Textbausteine und Verfügungen. Die wenigsten Kanzleien sind auf diese Herausforderung vorbereitet: Nur 17,8% halten ihren eigenen Schulungsstand für ausreichend.

HTML-Briefkopf

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Viele Anwaltskanzleien legen großen Wert auf ein professionelles Erscheinungsbild: Die Kanzlei wirkt sauber und modern, der Briefkopf ist gestaltet und vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Im Zuge des elektronischen Rechtsverkehrs kommt ein weiterer Ort hinzu, der in die Gestaltung einbezogen werden sollte: Der elektronische Brief. Ohne einen digitalen Briefkopf wirkt die Kommunikation eher wie eine E-Mail, mit Briefkopf erweckt sie den bewährten Anschein eines vollwertigen Schriftstücks. Allerdings kann dafür nicht einfach der bestehende Briefkopf aus MICROSOFT Word genutzt werden. Dieser muss im HTML-Format neu aufgebaut werden, um in der Kanzleisoftware nutzbar zu sein. Über 70% der Befragten verfügen allerdings noch nicht über einen solchen Briefkopf.

Signaturmöglichkeiten

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Für viele Anwendungen des elektronischen Rechtsverkehrs ist eine eindeutige Identifikation notwendig. Nicht nur das elektronische Mahnverfahren, auch das besondere elektronische Anwaltspostfach wird nur mit einer Signatur nutzbar sein. Hierfür benötigt jeder Anwalt in der Kanzlei ein Kartenlesegerät und eine Signaturkarte. Da die Details von der BRAK noch nicht bekannt gegeben wurden, ist es nur verständlich, dass über 80% der Teilnehmer noch keine Signaturmöglichkeiten für jeden Anwalt vorhalten. Hier besteht allerdings bis Jahresende deutlicher Bedarf, insbesondere an Lesegeräten.

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Scanprozess

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Die typische Anwaltskanzlei scannt einzelne Schriftstücke bei Bedarf ein und legt sie in einem Dateiordner ab, von wo aus sie zugeordnet werden. Weniger als 30% der Befragten, in der Regel größere Kanzleien, scannen den gesamten Posteingang. Vom Stapelscan mehrerer Schriftstücke in einem Vorgang macht nur eine Kanzlei unter 107 Gebrauch. Dieses Verhältnis wird sich mit zunehmender Digitalisierung verändern.  

Digitales Diktat

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Das digitale Diktat hat sich weitestgehend durchgesetzt: Nur ca. 20% der Teilnehmer nutzen noch Kassetten-basierende Geräte, 7,4% diktieren gar nicht. Es ist davon auszugehen, dass nach dem nächsten Generationenwechsel die Kassette endgültig ausstirbt und durch digitale Diktiergeräte und zunehmend auch Smartphones ersetzt wird.

Spracherkennung

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Die neueste Generation von Spracherkennungssoftware ist sehr leistungsfähig und durchaus in der Lage, Kosten in der Kanzlei zu senken bzw. den Komfort zu erhöhen. Denn nutzen nur 41,7% die Möglichkeiten der Diktat-Erleichterung. Vermutlich liegt das an negativen Erfahrungen mit den teils holprigen Vorgänger-Anwendungen. Gerade durch den Aufstieg der Smartphones wird Spracherkennung allerdings innerhalb weniger Jahre zur Grundausstattung gehören.

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Ursachen und weiterführende Empfehlungen

Die Ergebnisse der Studie haben uns an einigen Stellen sehr überrascht. Insbesondere der fahrlässige Umgang mit Sicherheitsupdates und der Datensicherung legen den Verdacht nahe, dass viele Kanzleien nicht über ausreichende interne oder externe IT-Unterstützung verfügen. Daher fassen wir unsere wesentlichen Erkenntnisse aus der Praxis und einige grundlegende Empfehlungen zusammen, die über die Umfrage hinausreichen und die Ergebnisse ergänzen sollen.

IT-Administration

Im Zuge des elektronischen Rechtsverkehrs erhalten die IT-Systeme in Anwaltskanzleien eine immer höhere Bedeutung. Auch die Anforderungen an Ihre IT-Ausstattung im Straf- und Berufsrecht werden immer anspruchsvoller, was die besondere Sorgfalts- und Verschwiegenheitspflicht betrifft. Daher sollte jede Anwaltskanzlei über einen internen oder externen IT-Experten mit der notwendigen Ausbildung und Erfahrung verfügen, der sich sowohl in IT-Sicherheit als auch Kanzlei-Prozessen hervorragend auskennt. In vielen Kanzleien ist das nicht der Fall. Hierin liegt nach unserer Auffassung das Grundproblem, das zu vielen Sicherheitslücken und Organisationsengpässen führt.

IT-Dokumentation

Die Basis jeder IT-Administration stellt eine schriftliche Dokumentation aller Geräte, Komponenten und Software-Lizenzen im Kanzlei-Netzwerk dar. Nur so kann im Falle einer Störung zuverlässig und schnell die richtige Ursache gefunden und behoben werden. Darüber hinaus sind die Planung und Optimierung des Netzwerks ohne Übersicht schwer möglich. Gerade bei der Kostenoptimierung für Software-Lizenzen liegt viel Potential in der Dokumentation. Der Wechsel eines IT-Dienstleisters ist ebenfalls ohne lückenlose Aufzeichnung der Infrastruktur kaum möglich oder mit großem Aufwand verbunden. Daher überrascht es uns durchaus, dass kaum eine Anwaltskanzlei eine saubere, automatisierte IT-Dokumentation führt.

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Notfallkonzept

In den meisten Kanzleien existiert kein schriftliches Notfallkonzept, in dem unter anderem geregelt ist, welche Systeme in welcher Reihenfolge wieder betriebsfähig gemacht werden. Wir empfehlen, das in Verbindung mit einem Datensicherungskonzept zu erstellen, um im Notfall schnell wieder handlungsfähig zu sein.

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Virenschutz

Eine wichtige und auch weit verbreitete Maßnahme im IT-Sicherheitskonzept ist Anti-Viren-Software. In der Kanzlei sollte mindestens ein Mitarbeiter benannt sein, der für die Auswahl und den Betrieb der Software zuständig ist, insbesondere für automatische tägliche Updates und Patches. Auch sollte der Zuständige alle Mitarbeiter über Verhaltensregeln zur Vermeidung von Virenbefall informieren. Dabei reicht ein Virenschutz alleine längst nicht mehr aus und sollte durch effektive Maßnahmen wie E-Mail-Sicherheit, Router, Firewall und Schulungen ergänzt werden.

E-Mail Sicherheit

Die meisten Würmer, Trojaner und Viren kommen via Mail oder manipulierter Webseite in die Anwaltskanzlei. Mittlerweile gibt es Software-Lösungen zur Mail Protection und Web Protection, die diese Infektionswege effektiv schützen. Auch diese Sicherheitsmaßnahmen sind noch in wenigen Kanzleien zu finden.

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IT-Monitoring

In Großunternehmen seit langem etabliert, setzt sich die laufende Überwachung und Analyse von IT-Systemen mittlerweile auch in Kleinunternehmen und Anwaltskanzleien durch. Dabei werden Parameter wie CPU-Auslastung, Temperaturen oder Festplattenkapazitäten erfasst und ausgewertet. So können die meisten IT-Probleme vor ihrer Entstehung erkannt und behoben werden.

Telefon- und Internet-Anschluss

Viele Anwaltskanzleien arbeiten aktuell noch mit Analog- oder ISDN-Anschlüssen. In den nächsten Monaten bis spätestens 2018 werden alle Telefonanschlüsse auf IP-Technologie umgestellt. Hier herrscht Nachholbedarf in vielen Kanzleien. Zusätzlich sollte auf ausreichende Bandbreite geachtet werden. Gerade in ländlichen Gebieten sind manche Anwälte mit unzureichenden Internetzugängen ausgestattet. Hier ist es nur eine Frage des Preises und nicht der Machbarkeit, die Bandbreite zu erhöhen. 

Verschlüsselung

Viele Kanzleien setzen keine Verschlüsselungsverfahren zum Schutz Ihrer Daten ein. Jede Kanzlei besitzt dabei Daten, die nicht in die falschen Hände geraten sollen. Ob es nun Betriebsgeheimnisse oder Mandantendaten sind: Diebstahl, Verlust oder Einbruch sind keine Seltenheit und kommen in der Praxis häufig vor. Gerade die sensiblen Daten sollten dann ausreichend verschlüsselt sein.

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Elektronische Zusammenarbeit

Was in beinahe allen Branchen seit geraumer Zeit zum unentbehrlichen Standard geworden ist, hat sich in der Anwaltschaft noch nicht flächendeckend durchgesetzt: Die gemeinsame Verwaltung von E-Mails, Kontakten, Kalendern und Dokumenten. MICROSOFT Exchange ist hierbei die Standard-Lösung für die digitale Zusammenarbeit. So können Verteiler angelegt werden, Kalender der Kollegen zur gezielten Terminvereinbarung eingesehen werden und Dokumente gemeinsam bearbeitet werden. Wir raten dazu, sich mit den Möglichkeiten der Zusammenarbeit so früh wie möglich vertraut zu machen.

Mobiles Arbeiten

In naher Zukunft wird das mobile Arbeiten für Anwälte zum Regelfall und bei vielen das Bedürfnis entstehen, zum Beispiel im Gericht auf elektronische Akten oder Kanzleidaten zuzugreifen. Hierfür wird eine sichere Verbindung zur Kanzlei benötigt. Daher empfehlen wir die Verwendung eines professionellen Routers zur Herstellung einer sicheren und verschlüsselten VPN-Verbindung. Darüber hinaus sollte der Zugriff über einen Terminalserver erfolgen.

Schlussbemerkungen

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit der Michgehl & Partner Studie zum elektronischen Rechtsverkehr einen guten Überblick über den Status Ihrer Kanzlei geben konnten. Die aufgezeigten Handlungsoptionen sollen dazu beitragen, dass Sie von der Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs profitieren. Seit 30 Jahren haben wir es uns zur einzigen Aufgabe gemacht, Anwaltskanzleien ein sicheres und effizientes Arbeiten zu ermöglichen. So spannend wie heute war es dabei selten: Der elektronische Rechtsverkehr in Verbindung mit massiv zunehmenden Risiken in der IT-Sicherheit wird gravierende Auswirkungen auf Anwaltskanzleien haben. Ohne einen professionellen Partner werden diese Herausforderungen kaum zu bewältigen sein. Dieser professionelle Partner möchten wir gerne für Sie sein. Sprechen Sie uns an.

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Windows 10 Upgrade: Nicht auf dem Kanzleirechner

UpdateAm 29. Juli 2015 ist es so weit: MICROSOFT veröffentlicht sein neues Betriebssystem Windows 10. Die Software verspricht, die besten Eigenschaften der beiden Vorgänger Windows 7 und Windows 8 zu kombinieren und darüber hinaus einige Zusatzfunktionen bereit zu stellen. Viele Fachleute und auch wir bei der Michgehl & Partner GmbH haben einen durchweg guten Eindruck vom neuen Betriebssystem und sind voller Vorfreude auf den offiziellen Start.

Die Kanzlei-IT ist keine Spielwiese

Eine deutliche Warnung möchten wir allerdings an alle Anwaltskanzleien senden: Installieren Sie Windows 10 nicht einfach auf Ihrem Kanzleirechner. MICROSOFT  macht es Nutzern von Windows 7 und Windows 8 sehr einfach, kostenlos auf Windows 10 zu aktualisieren. Über Windows Update wird das neue Betriebssystem bereitgestellt und kann mit wenigen Klicks installiert werden. Seit einigen Tagen finden viele Nutzer sogar ein neues Symbol in ihrer Taskleiste, mit dem das automatische Upgrade am Erscheinungstag durchgeführt wird.

Nutzen Sie ein Testsystem und probieren Sie risikofrei alle Funktionen

Der Wechsel eines Betriebssystems ist ein schwerwiegender Eingriff. MICROSOFT wird zwar alles dafür tun, dass das Upgrade so einfach wie möglich durchgeführt werden kann. Trotzdem werden einige Funktionen und Treiber nicht kompatibel sein und nach dem Upgrade nicht mehr verfügbar sein. Vorsicht ist insbesondere bei Fremdsoftware geboten: Warten Sie auf jeden Fall auf die Freigabe durch den Software-Hersteller. So können auch bei RA-MICRO Kompatibilitätsprobleme auftreten, wenn die Freigabe noch nicht erfolgt ist.

Unsere dringende Empfehlung lautet daher: Lassen Sie das Erscheinungsdatum 29. Juli ohne Upgrade verstreichen. Sehen Sie sich in Ruhe die ersten Reaktionen an, lassen Sie andere die Fehler finden und korrigieren. Dann probieren Sie selbst alle Funktionen des neuen Windows 10 nach einem Upgrade. Nutzen Sie dafür auf jeden Fall ein Testsystem, also einen Rechner, den Sie nicht produktiv in der Kanzlei einsetzen. Erst wenn alle Funktionen ausgiebig überprüft wurden, installieren Sie das Upgrade auf Ihren Kanzlei-Rechnern. Gerne unterstützen wir Sie bei der Aktualisierung.

Kein Upgrade ohne Datensicherung

Ein weiterer wichtiger Punkt: Sichern Sie Ihre Daten, bevor Sie Windows 10 installieren. Dazu erstellen Sie ein Image Ihres gesamten Rechners. Nutzen Sie dafür Ihre Datensicherungs-Software oder den kostenlosen Windows Sicherungsdienst. Das Backup ist in diesem Falle doppelt wichtig: Auf der einen Seite sollte vor jedem größeren Eingriff in ein IT-System eine Sicherung durchgeführt werden, auf der anderen Seite können Sie auf diesem Weg zu Ihrem alten System zurückkehren, wenn Windows 10 nicht wie erwartet funktioniert oder Ihnen schlicht nicht gefällt.

Kanzleisoftware und IT-Service für Kanzleien

Sprechen Sie uns gerne an bei Fragen zur Aktualisierung auf Windows 10, zur Datensicherung und grundsätzlich zum sicheren und einfachen Betrieb Ihrer Kanzlei-IT und Kanzleisoftware RA-MICRO. Von Nordwalde / Münster, Düsseldorf und München aus stehen wir Ihnen vielen Standorten in Deutschland mit kurzen Anfahrtswegen zur Verfügung. Gerne teilen wir über 30 Jahre Erfahrung in Anwaltskanzleien mit Ihnen.

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IT-Panne des Monats April: Wer billig kauft, kauft zweimal

Scannen, Scan, Einscannen, Multifunktionsgerät, Samsung, Elektronischer Rechtsverkehr, ERV, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, beA, RA-MICRO, KanzleisoftwareBürovorsteherin Biggi ist eine taffe Geschäftsfrau. Ihr macht so schnell keiner etwas vor und besonders in Verhandlungen mit Lieferanten zeigt sie eine Eigenschaft, die ihr Chef mehr schätzt als der Anbieter: Haare auf den Zähnen. Manchmal umgeht Biggi das Gespräch mit Zulieferern auch gänzlich. Sie weiß schließlich genau, was sie braucht und kennt sich mit der Recherche im Internet sehr gut aus. Unsere IT-Panne des Monats April zeigt, warum Biggi und viele ihrer Kolleginnen und Kollegen trotzdem vor einer IT-Investition das Gespräch mit einem professionellen IT-Dienstleister suchen sollten, der sich mit ihrer Kanzlei-IT, Kanzlei-Software und den anwaltlichen Arbeitsabläufen auskennt.

Ein neuer Drucker? Den kaufe ich mal eben.

Bürovorsteherin Biggi zieht also los in die unendlichen Weiten des Internet. Sie weiß ja ganz genau, was Sie sucht: Ein Multifunktionsgerät soll es sein, Laser, farbig und schwarz-weiß, mit Scanner und Dokumenteneinzug. Schließlich werden in der Kanzlei bald alle eingehenden Schriftstücke digitalisiert und das sind schon mal 100 Briefe am Tag, Tendenz steigend. Biggi wird nach ausgiebiger Suche fündig. Kaufpreis, Seitenpreise und Leistungsmerkmale fasst sie in einer Excel-Tabelle zusammen, die ein glasklares Ergebnis produziert. Nach der Freigabe ihres begeisterten Chefs kauft sie das neue Druckstück für knapp 2.000 € (Der Onlineshop hat ihr Rabatt gewährt, damit die Hotline endlich wieder frei wird).

Wie? Der passt nicht?

Zwei Tage darauf wird das Multifunktionsgerät geliefert. Eigentlich nur bis zur Bordsteinkante, aber mit ihrem Charme und der Aussicht auf eine Tasse Kaffee schafft es Biggi, das Gerät direkt an seinem Bestimmungsort aufstellen zu lassen. Kurz darauf greift sie zum Telefon und ruft ihren Experten für Kanzlei-Software und Kanzlei-IT: Uns, die Michgehl & Partner GmbH. Ob wir eben den Drucker und Scanner anschließen könnten? Ach, den haben Sie schon gekauft? Glückwunsch, welchen denn? Ach so…

 Ach so, das hätte man viel besser anders machen können?

Schnell wird unserem Techniker klar: Das neue Gerät ist völlig unbrauchbar. Biggi hat nicht nur ein technisch ungeeignetes Exemplar gekauft, vor allem wusste sie nur scheinbar, was sie wirklich will: Aus ihrer Sicht war das klar: „Ich will einscannen und dann in einen Ordner und von da aus der Akte zuordnen“, höre ich sie noch sagen. Welche unterschiedlichen Methoden es dabei gibt und welche Voraussetzungen ein Scanner dafür erfüllen muss, davon hat Biggi natürlich keine Ahnung. Aber erstmal kaufen… Ach, hätte sie die folgenden Zeilen gelesen, müsste sie jetzt nicht verzweifelt einen Abnehmer für einen gebrauchten Drucker *fast NEU* suchen:

Der Scanprozess in Anwaltskanzleien

Bringen wir es einmal auf den Punkt, um den Biggis dieser Welt Zeit, Geld und Ärger zu ersparen: Bevor Sie einen Scanner kaufen, rufen Sie ihren IT-Dienstleister an. Der sollte sich mit ihren Prozessen in der Anwaltskanzlei auskennen. Tut er das nicht, rufen Sie Michgehl & Partner an. Dann machen Sie sich gemeinsam Gedanken über den Scanprozess. In Zukunft werden Sie vermutlich den gesamten Posteingang vorselektieren und alle aktenrelevanten Schriftstücke direkt am Empfang einscannen.

Der Scanner sollte auf jeden Fall beidseitig scannen können. Bei einem geringen Scanvolumen können Sie direkt in die passende RA-MICRO Akte scannen – dafür muss das Gerät allerdings die passenden Schnittstellen aufweisen. Bei einem höheren Volumen ab ca. 30 Schriftstücken pro Tag lohnt sich der Stapelscan im Black Page Verfahren. Auch dazu ist nicht jeder Scanner in der Lage und zudem unterschiedlich schnell. Professionelle Dokumentenscanner schaffen 80 Blätter beidseitig in einer Minute, inklusive Texterkennung. Die Dateien werden direkt in einen öffentlichen Ordner gelegt und im RA-MICRO e-Postfach weiter bearbeitet und der passenden Akte zugeordnet.

Erst fragen, dann kaufen

So, Biggi. Das waren 149 Wörter zum Einscannen. Es hätte zwei Minuten gedauert, das am Telefon zu erläutern. Und es hätte knapp 2.000 € gespart. Das ist ein Stundenlohn von 60.000 €! Das gekaufte Multifunktionsgerät ist jedenfalls unbrauchbar für den Einsatz in Biggis Kanzlei. Nach einem kurzen Gespräch über ihre Prozesse sind wir uns schnell einig, dass sie einen schnellen und spezialisierten Dokumentenscanner benötigt. Alternativ könnte sie jeden Morgen eine Stunde lang an ihrem neuen Prachtstück stehen und einzelne Dokumente digitalisieren. Wir feilen noch an der Argumentation ihrem Chef gegenüber und natürlich unterstützen wir Biggi beim Wiederverkauf des Multifunktionsgeräts. Unser eindringlicher Appell lautet jedoch: Rufen Sie uns an, bevor Sie IT für Ihre Anwaltskanzlei kaufen! Sie können das ja gerne selbst im Internet einkaufen, die Marge für IT-Systeme ist eh gering. Aber lassen Sie uns helfen, damit Sie das Richtige kaufen.

 

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Die Michgehl & Partner Kanzlei der Zukunft: Ein Rückblick auf Zukunftsweisendes

RA-MICRO, Kanzleisoftware, elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, beA, ERV, Schulung, IT-Sicherheit, IT-ServiceDer elektronische Rechtsverkehr kommt. Mit der Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches (beA) für jeden Anwalt setzt am 1. Januar 2016 die mehrstufige flächendeckende Digitalisierung aller Anwaltskanzleien ein. Dementsprechend ist das Interesse der Anwaltschaft an Kanzleisoftware und Kanzlei-IT sehr groß.

Am 24. April haben wir in Düsseldorf die Michgehl & Partner Kanzlei der Zukunft eröffnet. Hier ist die komplette IT-Infrastruktur einer modernen Anwaltskanzlei aufgebaut. Sie dient uns selbst als Labor zur Entwicklung und Überprüfung neuer IT-Lösungen und soll darüber hinaus Anwälten die Möglichkeit bieten, mobiles und digitales Arbeiten vor Ort auszuprobieren und im Detail zu erleben.

Neue Webseite: www.elektronischer-rechtsverkehr.net

Elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, ERV-check, RA-MICRO, KanzleisoftwareIn den vergangenen Monaten wurde rund um die Kanzlei der Zukunft ein umfassendes Konzept für den elektronischen Rechtsverkehr aufgebaut: Der Michgehl & Partner ERV-Check hat bereits über 100 Kanzleien mit einem individuellen Leitfaden bei den anstehenden Veränderungen unterstützt. Auf Basis der Antworten konnten wir die wichtigsten Sicherheitslücken und fehlenden Vorbereitungen für den elektronischen Rechtsverkehr in Anwaltskanzleien identifizieren und entsprechende ERV-Module dafür entwickeln. Das gesamte Konzept sowie aktuelle Informationen zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach und zum elektronischen Rechtsverkehr haben wir auf der neuen Webseite www.elektronischer-rechtsverkehr.net zusammengefasst.

Wegen Überfüllung geschlossen

elektronischer rechtsverkehr, besonderes elektronisches anwaltspostfach, kanzlei der zukunft, michgehl, kanzleisoftware, ra-micro, dictanetZum ersten Mal in der langen Geschichte der Michgehl & Partner Veranstaltungen mussten wir in den letzten Tagen Absagen wegen Überbuchung aussprechen. Mit 50 Teilnehmern aus Anwaltskanzleien war unser Standort in Düsseldorf prall gefüllt und auch der Zusatztermin am 13. Mai ist bereits gut gebucht. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen zurückblicken auf eine zukunftsweisende Veranstaltung. Alle Vorträge und Diskussionen werden in den kommenden Tagen als Video zur Verfügung gestellt und auf www.elektronischer-rechtsverkehr.net publiziert. Auch die IT-Lösungen für den elektronischen Rechtsverkehr werden in Wort, Bild und Video aufbereitet und dort bereitgestellt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Wie arbeitet der Anwalt 2020?

andrea brandenburg, ra-micro, erv, eloektronischer rechtsverkehr, kanzleisoftware, rechtsanwalt software, anwaltssoftware, dictanet, Nach der Begrüßung durch Franz-Josef Michgehl, Geschäftsführer und Inhaber der Michgehl & Partner GmbH, läutete Rechtsanwältin Andrea Brandenburg (RA-MICRO GmbH & Co. KGaA, Berlin) die Agenda ein: „Wie arbeitet der Anwalt 2010?“, war die Fragestellung ihres inspirierenden Vortrags. Die Zahl zugelassener Anwälte steigt stetig, insbesondere in den Ballungsgebieten. Hier versprechen Spezialisierung und Kooperation, Marketing und Organisation eine Behauptung im enger werdenden Markt. Die Arbeitsweise von 70% der Anwaltschaft arbeitet noch mehrheitlich papiergebunden, Scanprozesse sind kaum etabliert – Es wird einzeln bei Bedarf digitalisiert, elektronische Akten sind nicht das führende System.

Diese Ausgangslage wird sich in den nächsten Jahren dramatisch verändern: Kaum eine Kanzlei wird darauf verzichten, ihren gesamten Posteingang einzuscannen. In der Folge wird die Weiterverarbeitung der digitalen Schriftstücke an Bedeutung gewinnen. Die marktführende Kanzleisoftware RA-MICRO unterstützt dabei mit einer Schnittstelle zur integrierten Benutzung des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches und mit einem umfassenden elektronischen Workflow, um die wesentlichen Prozesse in der Kanzlei digital abzubilden. Abschließend stellte RAin Brandenburg den möglichen Tagesablauf eines Anwalts im Jahr 2020 vor: Digital vernetzt mit jederzeitigem Zugriff auf alle Informationen der Kanzlei kann der Anwalt der Zukunft an jedem Ort vollwertig seiner Arbeit nachgehen. Die digitale Kommunikation in sozialen Netzwerken dient nicht nur der Mandantenakquise sondern auch der Pflege strategisch wichtiger Kooperationen. Der einzige Nachteil: Die Trennung von Beruf und Privatleben erfordert mehr Disziplin und ist an einigen Stellen nicht mehr aufrecht zu erhalten.

Elektronischer Rechtsverkehr: Wie fit ist Ihre Kanzlei?

Holger Esseling, Franz-Josef Michgehl, Kanzlei der Zukunft, Michgehl, Elektronischer Rechtsverkehr, ERV-Check, ERV-Module, Im Anschluss präsentierten Franz-Josef Michgehl und Dipl.-Kfm. Holger Esseling (Marketingleiter bei Michgehl & Partner) das Herzstück der Veranstaltung: Die Kanzlei der Zukunft. „Wie sind wir überhaupt darauf gekommen, hier eine eigene Kanzlei aufzubauen?“, leitete Esseling den Vortrag ein. Die Unsicherheit in der Anwaltschaft in Bezug auf den elektronischen Rechtsverkehr sei so groß gewesen, dass der eigens entwickelte ERV-Check von vielen Anwaltskanzleien dankbar angenommen wurde. Dabei beantworten Anwälte einen Fragebogen zu ihrer Kanzlei-IT und erhalten im Anschluss einen individuellen 20-seitigen Leitfaden zum elektronischen Rechtsverkehr für ihre Kanzlei.

Die Antworten, die bisher von über 100 Kanzleien eingegangen sind, helfen wiederum dabei, den Status Quo und die wichtigsten Sicherheitslücken zu identifizieren. Für alle wichtigen Bedürfnisse wurden bei Michgehl & Partner daraufhin Lösungen entwickelt, die als „ERV-Module“ angeboten werden. Frei nach dem Motto des Unternehmens „Kanzlei. IT. Einfach. Sicher.“ erhalten Anwälte damit gezielte Lösungen auf Knopfdruck. Mit einem Beispiel sorgte Holger Esseling für Verständnis aber auch für betretenes Schweigen Raum:

Esseling: Wer von Ihnen hat in dieser Woche seine Daten gesichert?

Publikum (unter Gelächter): Ja, sicher. Ist doch selbstverständlich.

Esseling: Wer von Ihnen sichert seine Daten an mehreren Orten?

Publikum (zumindest 70% davon): Klar, machen wir.

Esseling: Und wer von Ihnen hat irgendwann einmal überprüft, ob sich die Daten wirklich wieder herstellen lassen?

Publikum (irritierte Blicke, Schweigen, vereinzeltes Schmunzeln)

Esseling: Halten wir fest: Wir alle halten Datensicherung für extrem wichtig, aber niemand von Ihnen hat eine Ahnung, was er überhaupt sichert und ob es sicher wieder herstellen lässt. Das ist nur eines von 14 häufigen Problemen, für die wir eine einfache Lösung geschaffen haben.

Franz-Josef Michgehl führte die Präsentation fort mit der Vorstellung der Kanzlei der Zukunft am Düsseldorfer Standort. Zu betrachten sind ein Anwalts-Arbeitsplatz mit NAS-Speicher und Server, die Vernetzung und Absicherung über Router und Firewall, VoIP-Telefonie, eine Assistentenarbeitsplatz mit verschiedenen Möglichkeiten zum Einscannen und vieles mehr. Deutlich wird bei der Präsentation: Auf den ersten Blick wird die Kanzlei-IT mobiler und einfacher – doch im Hintergrund sind einige Voraussetzungen zu treffen, um sicher und komfortabel zu arbeiten.

Elemente der Kanzlei der Zukunft

Scannen, Scan, Einscannen, Multifunktionsgerät, Samsung, Elektronischer Rechtsverkehr, ERV, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, beA, RA-MICRO, KanzleisoftwareUnmittelbar nach dem Vortrag zur Kanzlei der Zukunft nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, vor Ort alle Facetten intensiver zu ergründen und auszuprobieren. Besonderen Zulauf erhielt der aufgebaute Arbeitsplatz für Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, an dem unter anderem verschiedene Möglichkeiten des Einscannens von Schriftstücken gezeigt wurden. So können Dokumente über Multifunktionsgeräte direkt in die RA-MICRO Akte importiert werden oder als Stapelscan in einem Vorgang verarbeitet werden. Besondere Aufmerksamkeit erregte der spezielle Dokumentenscanner, der 80 Seiten innerhalb einer Minute beidseitig scannt, voneinander trennt, mit einer Texterkennung analysiert und in Buchstaben übersetzt und auf Wunsch verschlüsselte Dokumente importiert. Die Rechtsanwältin Tina Ablas-Henrichmann und die Assessorin Eva-Maria Bendick (beide Kanzleiberaterinnen bei Michgehl & Partner) präsentierten die verschiedenen Möglichkeiten mit technischer Unterstützung von Guido Weitkämper, der als IT-Techniker über langjährige Erfahrung in Anwaltskanzleien verfügt.

Datensicherung, NAS, Backup, Wiederherstellung, Rekonstruktion, Recovery, Elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, beA, ERV, Kanzleisoftware, RA-MICROAm Anwalts-Arbeitsplatz erwartete Gunnar Holm (IT-Techniker und Consultant bei Michgehl & Partner) viele interessierte Rechtsanwälte und Kanzlei-Mitarbeiter. Im Fokus standen hier neben dem allgemeinen Aufbau und der Vernetzung von Telefonie, Datenspeicher und Server vor allem die Themen Datensicherung und professioneller IT-Service. Unterstützt wurde Herr Holm vom Geschäftsführer der Michgehl & Partner Süd GmbH Assessor jur. Reinhard Cebulla sowie den vertrieblichen Consultants Jürgen Hennecke und Ismail Aksoy.

it-monitoring, it-service, it-dienstleister, it-dienstleistung, managed service, elektronischer rechtsverkehr, erv, bea, besonderes elektronisches anwaltspostfach, ra-micro, kanzleisoftwareWie die aktive Überwachung der Kanzlei-IT aus Sicht des Dienstleisters aussieht, konnten die Teilnehmer im nächsten Raum begutachten. Hier stand IT-Techniker und Consultant Max Riedel mit weiteren Kollegen Frage und Antwort. Insbesondere zeigte er das Dashboard des Michgehl & Partner Monitoring-Systems: Hier werden wesentliche Parameter vieler Kanzlei-Infrastrukturen in Echtzeit gesammelt und analysiert: Prozessorauslastungen, freie Speicherkapazitäten oder Ereignisse wie eine erfolgte Datensicherung. Im Ergebnis können die Spezialisten von Michgehl & Partner Probleme in der Kanzlei-IT häufig erkennen und beheben, bevor sie in der Anwaltskanzlei überhaupt registriert werden.

Elektronische Kommunikation mit RA-MICRO

RA-MICRO, Kanzleisoftware, Anwaltssoftware, Eva-Maria Bendick, Tina Ablas, Tina Ablas-Henrichmann, Michgehl, Kanzlei der Zukunft, Musterkanzlei, Elektronischer Rechtsverkehr, ERV, besonderes elektronisches Anwaltspostfach,Nach dem Rundgang durch die Kanzlei der Zukunft stellten Tina Ablas-Henrichmann und Eva-Maria Bendick die elektronische Kommunikation mit RA-MICRO im Detail vor. Wie kommen die Schriftstücke in die Akte? Wie werden digitale Akten im elektronischen Workflow bearbeitet, mit Verfügungen und Kommentaren versehen und weitergeleitet? Wie werden elektronische Briefe erstellt, signiert und versendet, um massiv Druck- und Portokosten zu senken? All diese Fragen beantworteten die beiden Kanzleiberaterinnen durch einen Vergleich der analogen mit der digitalen Kanzlei.

Digitalisierung? Aber sicher!

it-sicherheit, virus, trojaner, michgehl, elektronischer Rechtsverkehr, erv, beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, RA-MICRO, Kanzleisoftware, AnwaltssoftwareFranz-Josef Michgehl und Maximilian Hampe wiesen im Anschluss anschaulich auf die Gefahren des elektronischen Rechtsverkehrs für Anwaltskanzleien hin: Eine höhere Bedeutung der Kanzlei-IT erfordert bessere Schutzmechanismen. Wie einfach Viren und Trojaner in die Kanzlei gelangen, zeigte Hampe am Beispiel einer manipulierten Webseite: Ein falscher Klick und schon werden automatisch schadhafte Anwendungen heruntergeladen. Der Benutzer bekommt es meistens gar nicht mit. Auch referierte er über Schadensfälle aus der Praxis, in denen es zu Systemausfällen und Datenverlusten als Folge von Virenbefall kam. Dabei gehen die Hacker immer kreativer und intelligenter vor, so dass eine Viren-Software alleine längst nicht mehr ausreicht. Michgehl und Hampe zeigten, wie ein professioneller Rundum-Service mit einem unternehmenstauglichen Router, intensiverem Scannen der eingehenden Mails und umgehenden Sicherheitsupdates gegen viele Gefahren schützen kann. Dabei ist auch die Schulung der Mitarbeiter ein wichtiger Bestandteil des Sicherheitskonzepts.

Drei Meinungen zum elektronischen Rechtsverkehr

Holger Esseling, Claas Kuhfuß, Ralf Heidemann, Andrea Brandenburg, Elektronischer Rechtsverkehr, Podiumsdiskussion, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, bea, erv, it-service, ra-micro, kanzleisoftware, Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Podiumsdiskussion zum Thema „Chancen und Risiken der digitalen Kanzlei“. Moderiert von Holger Esseling brachten drei Teilnehmer ihre Sicht aus der Praxis zu Gehör. RAin Andrea Brandenburg von RA-MICRO ist naturgemäß optimistisch im Hinblick auf den elektronischen Rechtsverkehr. Sie sieht insbesondere massive Einsparungen von Druck- und Portokosten sowie eine schnellere Verfügbarkeit von Informationen als wesentliche Vorteile. Dafür seien zwar einige Änderungen in der Kanzleiorganisation notwendig, was allerdings mit einer bewährten und innovativen Kanzleisoftware wie RA-MICRO einfach umsetzbar sei.

RA Claas Kuhfuß von der Kanzlei Worbs und Partner in Düsseldorf zeigte sich zurückhaltend optimistisch. Er unterschied klar zwischen Hype und realem Nutzen in der Digitalisierung. In der Kanzlei sind Skeptiker und Befürworter des elektronischen Rechtsverkehrs vertreten und es ist ein Balanceakt, hier für einen reibungslosen Übergang zu sorgen. Dieses Zwischenstadium hat RA Ralf Heidemann bereits hinter sich gelassen: In seiner Kanzlei CNH Anwälte in Essen ist die elektronische Akte bereits führend. Voraussetzung war auch hier eine behutsame Einführung mit sanftem Druck. Ein paar Tipps für die Praxis lassen sich aus der Diskussion und den drei Sichtweisen ziehen:

– Die Digitalisierung der Anwaltskanzlei ist ein kultureller Prozess. Er lässt sich nicht von heute auf morgen verordnen, sondern muss sich entwickeln.

– Planen Sie ein Jahr für die Vorbereitung der Umstellung ein und starten Sie mit einem Workshop. Alle Kollegen der Kanzlei sollten teilnehmen und ein Projektteam aufgesetzt werden. Die rechtzeitige und umfassende Information ist ein Erfolgkriterium

– Definieren Sie frühzeitig den eindeutigen Zeitpunkt, ab dem die elektronische Akte das führende System wird.

– Machen Sie nach der Umstellung die Arbeit mit Papierakten unbequemer: So könnte jeder Anwalt seine Akten selbst ausdrücken müssen, wenn er unbedingt Papier nutzen möchte.

– Lassen Sie sich begleiten von einem professionellen Dienstleister, der sich mit Kanzlei-IT, Kanzleisoftware und den zugehörigen Prozessen in der Kanzlei auskennt.

www.elektronischer-rechtsverkehr.net

michgehl, elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches anwaltspostfach, beA, ERV, Kanzleisoftware, RA-MICRO, DictanetWir danken allen Beteiligten herzlich für die sehr gelungene Veranstaltung. Alle anwesenden Kanzleivertreter waren hoch interessiert und haben die Veranstaltung mit Fragen und Meinungen bereichert. Das Team von Michgehl & Partner zeigte innovative Lösungen für die Anwaltskanzlei und stand jederzeit für die Teilnehmer zur Verfügung, um konstruktive fachliche Gespräche zu führen. Alle Vorträge werden nun in der Folge als Video aufbereitet und auf www.elektronischer-rechtsverkehr.net zur Verfügung gestellt. Hier finden sich auf die neuen Module zum elektronischen Rechtsverkehr sowie der Michgehl & Partner ERV-Check. Besuchen Sie uns auf www.elektronischer-rechtsverkehr.net.

Elektronischer Rechtsverkehr: Was sollten Kanzleien jetzt tun und was kann warten?

ERV BlogLassen wir doch mal die Kirche im Dorf: Am 01.01.2016 kommt mit dem besonderen elektronischen Anwaltspostfach (beA) nicht mehr als ein weiteres Mailpostfach für Kanzleien hinzu. Dafür muss die Kanzlei nicht auf den Kopf gestellt werden und es ist in Ruhe abzuwarten, welche Gerichte wann bereit sind für die digitale Kommunikation. Weiterlesen

Monitoring der Kanzlei-IT: Rauchmelder statt Feuerwehr-Großeinsatz

Monitoring alles okKanzleisoftware, Dateiserver, E-Mail: Wenn die IT still steht, dann ist das Arbeiten in der Kanzlei in der Regel unmöglich. Darüber hinaus lauern Haftungsrisiken bei der Nichtbeachtung berufsrechtlicher und datenschutzrechtlicher Anforderungen. Das grundlegende Problem ist jedoch: Selbst schwerwiegende Fehler in der IT, Schadsoftware oder drohende Systemausfälle sind zunächst unsichtbar. „Bei uns läuft alles“, hört man IT-Verantwortliche gerne sagen – bis der Notfall eintritt, der lange vorher hätte verhindert werden können.

 

Überprüfen Sie Ihr IT-System jeden Tag ausführlich?

Die tägliche und umfassende Beobachtung Ihrer Server und Arbeitsplatzrechner würde fast jedes IT-Problem lösen, bevor es entsteht. Allerdings wäre das auch ein Vollzeit-Job und wirtschaftlich nicht sinnvoll zu leisten. Selbst die Überprüfung der wichtigsten Fragen würde Sie den Vormittag kosten:

  • War die nächtliche Datensicherung wirklich erfolgreich?
  • Ist die Virendefinitionsdatei tagesaktuell?
  • Haben Prozessoren und Arbeitsspeicher unnatürliche Auslastungen aufgewiesen?
  • Ist die freie Kapazität der Festplatten ausreichend?
  • Gab es häufige erfolglose Anmeldeversuche?
  •  Gab es im Eventlog kritische Ereignisse?

 

Hinterher ist man immer schlauer…

Das Sicherheitskonzept vieler Kanzleien lautet: Wenn etwas passiert, dann rufe ich meinen IT-Dienstleister an – der soll sich darum kümmern. Dieses Vorgehen hat nur ein paar Konstruktionsfehler

  • Ihr Notfall passiert bestimmt genau dann, wenn kurzfristig kein Mitarbeiter verfügbar ist
  • Die Fehlersuche ist langwierig, da keine Informationen vorliegen
  • Ihr Unternehmen steht erst einmal still
  • Vermeidbare Probleme sind bereits eingetreten, zum Beispiel haben Sie bereits eine Sperrankündigung der Telekom erhalten oder Kriminelle haben Mandantendaten entwendet
  • Sie bemerken zu spät, dass beispielsweise wichtige Daten nicht gesichert wurden
  • Die Behebung des Fehlers kostet viel Geld

 

Wegschauen ist keine Lösung

IT-Infrastrukturen lassen sich mit bloßen Auge nicht sinnvoll beobachten. Allerdings ermöglicht IT-Monitoring-Software die einfache und automatisierte Überwachung der wichtigsten Parameter. „Was ich nicht sehe, das ist auch nicht da“, diese Ausrede gilt seit einigen Jahren nicht mehr. Auch in der Rechtsprechung wird zunehmend der Einsatz moderner IT-Sicherheits-Software als geeignet und erforderlich bewertet. So wie in einigen Gebäuden Rauchmelder vorgeschrieben sind, verhält es sich auch hier: Die Früherkennung der ersten Zeichen verhindert schwer wiegende Auswirkungen – ob das nun der Großbrand oder Ihr Datenverlust ist.

 

Behalten Sie Ihre IT im Blick

„Wir haben doch schon eine Sicherheitssoftware“ – Das ist ein guter Anfang. Und natürlich werben die Hersteller mit höchster Sicherheit für Ihre Kanzlei. Doch IT ist komplex und eine Sicherheit von 100% gibt es einfach nicht. Daher ist es neben der professionellen Datensicherung entscheidend, die kritischen Parameter der Kanzlei-IT im Blick zu behalten und das Verhalten der IT beobachten zu können. Außergewöhnliche Veränderungen geben häufig ausschlaggebende Hinweise auf kommend Probleme. Ein paar Beispiele aus der Praxis zeigen, wie Sie mit IT-Monitoring Fehler erkennen, bevor ein Schaden entsteht:

  • Bei einem Kanzlei-Server bemerken wir eine stark ansteigende Temperatur. Die Überprüfung zeigt, dass die Lüftung des Serverraums ausgefallen ist. Am Folgetag wäre der Server überhitzt und stark beschädigt worden
  • Bei der Neueinrichtung des IT-Monitorings in einer Kanzlei offenbart sich, dass die Sicherungsdaten der Kanzleisoftware seit sieben Monaten nicht durchgeführt wurde, obwohl die Datensicherung „eigentlich“ eingerichtet war
  • Eine Anwaltskanzlei hat auf einem Arbeitsplatz ungewünschten Besuch: Ein Trojaner ist unbemerkt geladen worden und sendet heimlich massenhaft Daten. Die Antivirus-Software hat den Schädling nicht erkannt, die Firewall schlägt nicht Alarm, weil der Spion einen freigegebenen Port verwendet. Wir bemerken das Problem durch ungewöhnliches Verhalten: Die CPU-Auslastung steigt und der ausgehende Datenverkehr nimmt rhythmisch zu. So kann das unbemerkte Sicherheitsproblem beseitigt werden.

 

Aber dann können Sie mich ja ausspionieren!

Einige wenige Messwerte reichen aus, um Ihre IT-Sicherheit stark zu erhöhen. Dabei können wir nicht in Ihre Dateien sehen. Sie übermitteln genau die Daten, die Sie senden möchten. Das sind anonyme Werte wie Festplattenkapazität, Temperatur und Ereignisse wie eine erfolgte Datensicherung. Auch hier orientieren wir uns am Rauchmelder: Der meldet nicht, dass Frau Meier gerade das Gulasch anbrennt – er meldet: „Hier ist Rauch“.

 

IT-Monitoring trägt bei sehr geringen Kosten stark zur Verbesserung Ihres IT-Systems bei. Gerne unterstützen wir Sie bei der Einrichtung und beim Betrieb. Sprechen Sie uns einfach an.

 

Mobiles Arbeiten mit RA-MICRO

RA-MICRODas im Oktober 2013 verkündete ERV-Gesetz sieht eine flächendeckende Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten bis Januar 2018 vor. Im ersten Schritt wird am 01.01.2016 das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) für alle Anwälte eingeführt. Dieses ermöglicht die sichere Übertragung von Schriftsätzen, Anlagen und sonstigen Dokumenten an Gerichte auch ohne eine die Unterschrift ersetzende elektronische Signatur.

Die zunehmende Digitalisierung und das Nutzen von mobilen (Kommunikations-)Geräten bieten Anwälten zahlreiche neue Möglichkeiten für mobiles Arbeiten. Aus diesem Grund veranstaltete RA-MICRO kürzlich ein Anwendertreffen unter dem Motto „Mobiles Arbeiten“, bei dem die neuesten Entwicklungen vorgestellt und RA-MICRO-Nutzer mit der RA-MICRO E-Akte und RA-MICRO Mobile vertraut gemacht wurden.

Das RA-MICRO Mobile Nutzer-Konzept bietet verschiedene Möglichkeiten, den Kanzlei-E-Workflow zu optimieren. Dazu zählen

  • der RA-MICRO Mobile Arbeitsplatz, der das Lesen und Schreiben von RA-MICRO Kanzleidaten ermöglicht
  • die RA-Box, mit der Kanzleidaten unterwegs gelesen werden können
  • DictaNet Mobile, zum Diktieren und Verfassen von Voicemails und dem Lesen von bereits geschriebenen Diktaten.

Weitere Neuheiten aus dem Hause sind die RA-Mobile App, DictaNet App und die DG Deutsche Gesetze App, die es dem mobilen Anwalt ermöglicht, sich unterwegs zu informieren und Auskünfte zu erteilen.

Weitere Apps zur mobilen Erfassung von Adressdaten, zur Aktenanlage für mobil aufgenommene Mandate und eine optimierte Touch-Bedienung der im Mobile Nutzer AP enthaltenen Programmfunktionen befinden sich bereits in der Entwicklungsphase.

Gerne beraten wir Sie umfassend zur Kanzleiorganisation, RA-MICRO-Neuheiten und der Umsetzung des elektronischen Rechtsverkehrs und der digitalen Aktenführung in Ihrer Kanzlei.