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Digitales Diktat, Dictanet, Dragon, Spracherkennung

IT-Panne des Monats September: Windows 10 Update mit Folgen

Digitales Diktat, Dictanet, Dragon, SpracherkennungEs war ja nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Kanzleien auf die Idee kommen, ohne Rücksprache und professionelle Unterstützung auf Windows 10 umzustellen. Da können wir noch so viele Blogbeiträge schreiben und empfehlen, zunächst Testsysteme zu verwenden, zu warten bis alle relevanten Hersteller die Freigabe erteilt haben oder wenigstens im Vorfeld Kontakt mit uns aufzunehmen: Es wird trotzdem gemacht. Und das ist ja auch verständlich. Neugier ist eine menschliche Triebfeder, die zu Entwicklung und Verbesserung führt – naja, manchmal auch nicht…

Das funktioniert ja alles nicht!

Unsere IT-Panne des Monats beginnt mit einer unangenehmen Eigenart von Anwälten. Ich muss ja sagen: Ich mag Rechtsanwälte, wirklich. Sie haben ein ausgesprochenes analytisches Denkvermögen und sind zum Ausgleich ihrer verkopften Tätigkeit meistens sehr musikalisch und humorvoll. Aber eine Angewohnheit scheint so etwas wie eine Berufskrankheit zu sein: Dreistigkeit. Ich möchte kurz ausholen, um zu erläutern was ich damit meine, bevor wir auf die IT-Panne des Monats kommen.

Normale Menschen und Anwälte

Nehmen wir folgenden Fall an, der Parallelen zu unserer Geschichte aufweist: Ein Mensch kauft sich eine Kassette mit seiner Lieblingsmusik. Ein Jahr später rüstet er auf und legt sich einen CD-Player zu. Nun muss er enttäuscht feststellen, dass seine Kassette mit diesem Gerät nicht kompatibel ist. Was macht der normale Mensch? Er probiert es einmal aus, stellt fest dass es nicht geht und nimmt vielleicht noch Kontakt mit dem Anbieter der Kassette auf. Dabei fragt er höflich, ob es nicht irgendeine Möglichkeit gebe, seine Lieblingsmusik von der Kassette auf eine CD zu übertragen. Der Anbieter wird ihm mögliche Wege aufzeigen und der Kunde wird zu dem Schluss kommen, dass es wohl das einfachste ist, wenn er sich einen neue CD kauft.

Was aber macht ein Anwalt in dieser Situation? Auch der Anwalt stellt fest, dass seine Kassette nicht in den CD-Player passt. Eine leise Stimme in seinem Kopf sagt zu ihm: „Komm, kauf Dir einfach die CD“. Aber das kann der Anwalt nicht auf sich sitzen lassen. Schließlich kennt er seine Rechte nur zu gut und hat beste Erfahrungen mit einer anderen Vorgehensweise gesammelt. Er diktiert kurzerhand ein Schreiben an den Anbieter der Kassette, in dem er ihm eklatante Beratungsfehler hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit des Tonträgers attestiert. Im Anschluss nimmt er sein Diktiergerät zur Hand, um den Hersteller des CD-Spielers in seine Schranken zu weisen und ihm mitzuteilen, dass seine Lieblingsmusik mit dem Gerät nicht abspielbar ist und dieser jetzt wohl wisse, warum seine Rechnung noch nicht beglichen worden ist. Dass es sich um eine Kassette handelt, sagt der Anwalt nicht, mit solchen Details möchte er weder sich noch sein Gegenüber belasten.

Das Upgrade auf Windows 10

OK, zurück zu unserem Fall. Wir erhalten also die Monierung einer Kanzlei, dass sein DictaNet nicht richtig eingerichtet sei. Beim digitalen Diktat sei die Ton-Wiedergabe zu leise, nach dem Drücken der Leertaste starte automatisch die Aufnahme und viele weitere Funktionen seien einfach nicht verfügbar. Aus diesem Grund wurde auch die lange überfällige Rechnung für die Beschaffung, Konfiguration und Installation der Rechner vorsichtshalber nicht bezahlt. Seltsam, wir haben dort im letzten Jahr alles korrekt installiert und gemeinsam mit den Anwälten und Mitarbeitern abgenommen, auch das Diktat hat einwandfrei funktioniert und es kamen auch im Anschluss keine Beschwerden. Sehen wir uns das mal an.

„Ach, Sie haben auf Windows 10 gewechselt?“

So fahren wir also zu mit zwei Personen zur Kanzlei, denn unzufriedene Kunden passen einfach nicht in unser Konzept. Wir machen Kanzlei. IT. Einfach. Sicher. und nicht etwas Anwälte. Einfach. Traurig. oder IT-Systeme. Kaputt. Also sehen wir uns das Problem mal an. Noch bevor wir DictaNet starten, blitzt es vor unseren Augen: Windows 10? Wir hatten im vergangenen Jahr doch alles auf Windows 7 installiert? Der wird jetzt nicht im Ernst selbständig und ohne Rücksprache ein neues Betriebssystem eingeführt haben und dann noch die Dreistigkeit besitzen, uns dieses Detail zu verschweigen und erstmal unsere Leistung in Frage zu stellen, oder? Doch, er wird. Ist ihm nicht selbst klar, dass er den Fehler verursacht hat? Vielleicht eine kleine leise Stimme, die so etwas murmelt…

Fehlende Treiber und Datentransfer nach China

Nach freundlichen, klaren Worten und einer Zusage, die letzte Rechnung zu begleichen, sehen wir uns das System genauer an: Es fehlen Treiber für Soundkarten und Funktastaturen, die im Vorgängersystem korrekt eingerichtet waren und zudem ist DictaNet für Windows 10 noch nicht freigegeben. Mit ein paar Handgriffen können wir dennoch ein reibungslos funktionierendes System herstellen. Dass alle Standards-Einstellungen von Windows 10 einfach übernommen wurden und ein reger Datenaustausch mit einem Server in China besteht, müssen wir an dieser Stelle wohl nicht erwähnen – also nehmen wir auch hier noch die wichtigsten Einstellungen vor, um Windows so weit es geht zum Schweigen zu bringen.

Warum hat er nicht einfach angerufen?

Im Ergebnis ist ja nicht viel passiert. Und doch bleibt die verständnislose Frage: „Wie kann man so etwas machen?“. Die Folgen eines Betriebssystem-Wechsels sind für Laien unüberschaubar. Ein vollständiges Backup wurde vor der Umstellung natürlich auch nicht vorgenommen. Letztlich war es ein großes Glück, dass nicht mehr geschehen ist. Warum hat er nicht einfach angerufen? Wir hätten ihm die wichtigsten Tipps für die Umstellung gegeben oder sie einfach innerhalb kürzester Zeit mit den richtigen Einstellungen für ihn vorgenommen. Daher schließen wir diesen Beitrag mit zwei Aufrufen:

  1. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, BEVOR Sie eigenständig auf Windows 10 umstellen!
  2. Wenn Sie doch selbständig an Ihrem Betriebssystem herumbasteln und nachher etwas nicht mehr funktioniert, beginnen Sie Ihren Anruf bei uns bitte mit den Worten „Ich habe Mist gebaut und hoffe, dass Sie mir helfen können“.

 

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Erfolgreiche Premiere des Michgehl & Partner Anwaltsforums

Michgehl & Partner Anwaltsforum, Anwaltsforum, Kanzleisoftware, Kanzlei-IT, IT-Service, IT-Sicherheit, RA-MICRO, Am 18. September 2015 haben wir an unserem Stammsitz in Nordwalde etwas Neues ausprobiert: Das erste Michgehl & Partner Anwaltsforum. In Gesprächen mit Anwaltskanzleien kamen immer wieder ähnliche Themen auf den Tisch: Strategische Ausrichtung, Kanzleiorganisation, Mandantenakquise und beA. Eine wirkliche Anlaufstelle, um sich darüber auszutauschen, existiert bisher nicht. So haben wir beschlossen, ein Forum für genau diese Fragen aufzubauen. „Vom Organ der Rechtspflege zum Unternehmer“ hieß dann auch der Titel der Auftaktveranstaltung. Um es gleich vorweg zu sagen: Dieser Start war ein voller Erfolg und das Anwaltsforum wird zu einer festen Instanz mit regelmäßigen Veranstaltungen und einem Online-Forum zum strategischen Austausch von Anwalt zu Anwalt. Melden Sie sich direkt an.

Den Erfolg verdanken wir dabei nicht in erster Linie uns selbst, sondern vor allem dem sonnigen Wetter, den hervorragenden Referenten und dem zahlreich erschienenen und aktiven Publikum. Eigentlich wollten wir ja 40-50 Anwälte ins ländliche Nordwalde einladen – angemeldet haben sich 140. Kurzerhand haben wir unseren Stammsitz daher um ein 100 m² Vortragszelt und ein Verpflegungszelt erweitert. Damit und mit zahlreichen weiteren Vorbereitungen sahen wir uns gut gerüstet für die größte Kundenveranstaltung der Firmengeschichte.

Vom Organ der Rechtspflege zum Unternehmer

Anwaltsforum, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Dictanet, Dragon, AnwaltskanzleiNach der Begrüßung durch Geschäftsführer Franz-Josef Michgehl und Marketingleiter Dipl.-Kfm. Holger Esseling wurde der Auftakt der Vortragsreihe von Prof. Dr. Peter Knief mit seiner Key Note gesetzt. Die Koryphäe für betriebswirtschaftliche Fragen in Anwaltskanzleien hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für unternehmerisches Denken und Arbeiten in Anwaltskanzleien. Mit Fragen wie „Kennen Sie die Rentabilität Ihrer Referate?“, „Kennen Sie Ihr Working Capital?“ oder „Haben Sie die wichtigsten Kennzahlen Ihrer Kanzlei im Kopf?“ stieß Professor Knief auf fragende Gesichter und offene Münder und zeigte damit: Betriebswirtschaft und Anwaltschaft haben aktuell nur auf ein Minimum beschränkt etwas miteinander zu tun. Dieses Anwaltsforum soll für Anwälte den ersten Schritt in Richtung Unternehmer erleichtern.

Sie möchten die Unterlagen zum Vortrag erhalten? Senden Sie einfach eine formlose E-Mail an h.esseling@michgehl.de

Organisation & Führung versus Strategie & Marketing

Anwaltsforum, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Dictanet, Dragon, AnwaltskanzleiIm Anschluss an die gelungene Key Note im prall gefüllten Zelt wurden die Vorträge auf zwei Räume mit zwei Themenbereichen aufgeteilt. Organisation & Führung auf der einen Seite befasste sich als thematischer Strang insbesondere mit den Vorbereitungen für den elektronischen Rechtsverkehr und die Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs beA. Der Bereich Strategie & Marketing auf der anderen Seite fokussierte Themen wie Spezialisierung und Kooperation, Online-Marketing, Akquise und die Ermittlung des Unternehmenswertes. Alle Themen erfreuten sich so großer Nachfrage, dass es stets in einem Raum ein paar Sitzplätze zu wenig gab – aber ganz ehrlich: Das war uns lieber als anders herum. Trotzdem wurde uns schon an dieser Stelle klar: Das nächste Anwaltsforum findet in einer anderen, größeren Location statt.

Optimierung der Kanzleiabläufe im Hinblick auf digitale Aktenführung, Scannen und elektronische Workflows

Anwaltsforum, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Dictanet, Dragon, AnwaltskanzleiEin großer Teil der Zuhörer blieb im großen Vortragszelt, um den Ausführungen von Rechtsanwältin Eva-Maria Bendick zu lauschen. Der elektronische Rechtsverkehr bietet einige Vorteile, insbesondere die Ersparnis von Druck- und Portokosten sowie die Reduzierung von Suchzeiten und händischer Aktenarbeit. Dafür müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein, die zunächst einen Zusatzaufwand bedeuten, bevor sie zeit- und kostensenkend wirken. So sind laut Bendick professionelle Scan-Lösungen ratsam, die ein Dokumentenscanner besser erfüllt als ein Multifunktionsgerät. Die digitalen Dokumente werden in einen elektronischen Workflow übergeben und durchlaufen die Kanzlei ganz ähnlich den Papierakten – nur mit dem Vorteil, dass sie an mehreren Orten zeitgleich bearbeitet und eingesehen werden können. Die digitale Akte wird dabei früher oder später führend, während eine Handakte vermutlich auch in einhundert Jahren noch teilweise ihre Existenzberechtigung hat. Kunden, die erfolgreich auf die digitale Akte umgestellt haben, berichten bereits, dass sie ihre Rechtsanwaltsfachangestellten nun durch freie Kapazitäten für wertschöpfende Tätigkeiten wie das Erstellen von Mahnbescheiden einsetzen können. Diese und weitere Vorteile schilderte Bendick aus der Praxis für die Praxis.

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Digitalisierung und Automatisierung: Schwerpunkt Sicherheit

Anwaltsforum, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Dictanet, Dragon, AnwaltskanzleiIm Anschluss führten Michgehl-Geschäftsführer Franz-Josef Michgehl und Rechtsanwältin Tina Ablas die steigende Bedeutung der IT-Sicherheit vor. Wenn alle Akten und Dokumente in elektronischer Form vorliegen, wird die Kanzlei-IT nicht nur zum notwendigen Werkzeug, um die tägliche Arbeit zu verrichten und Fristen einzuhalten – sie muss auch zwingend besser abgesichert werden, um die Anforderungen des Straf- und Berufsrechts zu erfüllen. Hier sieht Michgehl großen Nachholbedarf in den Kanzleien. In über 150 Kanzleien hat der IT-Experte mittlerweile den eigens entwickelten ERV-Check durchgeführt, mit dem Anwaltskanzleien überprüfen können, wie gut ihre Kanzlei vorbereitet ist. „Von professionellem IT-Service sind die meisten Anwaltskanzleien weit entfernt“, betont Michgehl und führt aus: „Privatkunden-Router, unzureichende Datensicherung und unerledigte Sicherheitsupdates sind leider nicht die Ausnahme sondern die Regel“. Michgehl & Partner selbst bietet für Anwaltskanzleien einen pro-aktiven IT-Service, in dem wesentliche Parameter der IT-Systeme laufend analysiert werden. So können Probleme bereits vor ihrer Entstehung erkannt und behoben werden.

Testen Sie gleich hier online, wie gut Ihre Kanzlei abgesichert und für den elektronischen Rechtsverkehr vorbereitet ist. 

Spezialisierung und Kooperation als Chance für Anwaltskanzleien

Anwaltsforum, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Dictanet, Dragon, Anwaltskanzlei, Ralf Heidemann, CNH AnwälteIm Seminarraum startete unterdessen der Themenbereich Strategie und Marketing: Rechtsanwalt Ralf Heidemann von CNH Anwälte in Essen referierte über die Potentiale, die in der Spezialisierung für Anwälte liegen. CNH ist klar fokussiert auf das Arbeitsrecht und hier wiederum auf die Arbeitnehmervertretung. Betriebsräte, Personalräte, Aufsichtsräte, Arbeitnehmer und Beamte gehören zum Kundenkreis. „Vertrieb müssen wir nicht machen“, sagt Heidemann: „Die Mandanten kommen über Empfehlungen zu uns und wir haben uns einen Namen in der Arbeitnehmervertretung gemacht, der ohne Spezialisierung nicht möglich gewesen wäre“. Heutzutage ist schon sehr detailliertes Wissen notwendig, um ein Fachgebiet wirklich mit der angemessenen Sorgfalt in kurzer Zeit bearbeiten zu können und dabei positiv herauszustechen. Gerade in Ballungsgebieten ist Spezialisierung daher nicht nur sinnvoll sondern notwendig, um erfolgreich als Anwalt tätig zu sein. In ländlichen Gebieten hingegen kann es durchaus ausreichen, ein gut vernetzter Jurist mit breiter Fachkenntnis zu sein.

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Online-Marketing für Anwaltskanzleien

Holger Esseling, Online-Marketing, Anwaltsforum, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Dictanet, Dragon, AnwaltskanzleiDer Vortrag von Ralf Heidemann bot eine passende Überleitung zum folgenden Thema: Auch im Online-Marketing ist die Fokussierung auf ein Problem oder eine Leistung ein entscheidendes Erfolgskriterium. Dipl.-Kfm. Holger Esseling führte das an anschaulichen Beispielen aus der Anwaltschaft und seinem Hobby vor: einem der erfolgreichsten Online-Gitarrenkurse Deutschlands. So suchen zwar fünzig Personen im Monat einen Fachanwalt für Familienrecht in Osnabrück, fast 10.000 hingegen suchen monatlich nach dem Begriff „Trennungsunterhalt“. Versetzen Sie sich in die Lage des Kunden, lautet eine der Kernbotschaften. Die meisten Webseiten von Anwaltskanzleien beinhalten laut Esseling: „Wir, wir, wir: Startseite, unser Team, unsere Historie, unsere Fachgebiete. Gehen Sie vom Wir zum Sie: Ihr Nutzen, die Antwort auf Ihre Fragen“. Es sollten auf einer erfolgreichen Webseite also neben der lokalen Präsenz wirklich interessante Inhalte aufbereitet werden, die den potentiellen Mandanten interessieren. Das Beispiel eines Rechners für den Trennungsunterhalt stieß dabei auf geteiltes Echo. „Genial, dann hole ich die Mandanten gleich am Anfang ab“, meinten nur wenige Anwälte. Es überwog die Sorge, ob ein solches Vorgehen nicht die eigene Arbeit untergrabe. Esseling meinte dazu: „Wenn Sie es nicht machen, macht es ein anderer. Darüber hinaus herrscht im folgenden Scheidungsverfahren Anwaltszwang“. Man merkte schnell, dass dieses Thema durchaus einen Tages-Workshop gerechtfertigt hätte.

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Die Michgehl & Partner Kanzlei der Zukunft

Anwaltsforum, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Dictanet, Dragon, AnwaltskanzleiGerade die beiden Themen IT-Sicherheit und Scan-Lösungen ließen sich in der Kanzlei der Zukunft beobachten, diskutieren und anfassen, wovon in der Mittagspause ausgiebig Gebrauch gemacht wurde. Die Michgehl & Partner GmbH hat bereits vor einigen Monaten die IT-Systeme einer Musterkanzlei aufgebaut und aktualisiert sie laufend. Auch beim Anwaltsforum konnte die Kanzlei der Zukunft besichtigt werden: Wie genau funktioniert der IT-Service mit laufender Systemanalyse? Wie sieht eine Datensicherung aus, die wirklich zuverlässig vor Datenverlust schützt? Wie fühlt sich die schnelle Digitalisierung mit einem Dokumentenscanner und Texterkennung an? Warum sollte ich auch als Klein-Kanzlei über einen Server verfügen? Ist das digitale Diktat mit Spracherkennung mittlerweile so weit, dass es wirklich eine Zeitersparnis bedeutet? All diese Fragen konnten in der Kanzlei der Zukunft nicht nur beantwortet sondern ausprobiert werden.

Hat die Anwaltskanzlei einen Wert?

Anwaltsforum, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Dictanet, Dragon, Anwaltskanzlei, Professor Dr. Peter Knief, Peter KniefEine wesentliche Frage für den Anwalts-Unternehmer drückt sich im Unternehmenswert aus. Bin ich ein Freiberufler oder baue ich eine Organisation auf, die über die Tätigkeit von Anwälten und Mitarbeitern hinaus einen eigenen Wert hat – ein Unternehmen? Diese Frage ist nicht nur von theoretischem Wert, um die Anwaltskanzlei strategisch erfolgreich zu führen – sie ist auch ganz praktisch im Falle von Scheidung, Fusion oder Verkauf von Bedeutung. Prof. Dr. Peter Knief lief zur Höchstform auf, als er erläuterte, dass das gängige BRAK-Verfahren der Umsatzmultiplikatoren zu völlig unzureichenden Ergebnissen kommt. Es sind bei der Wertermittlung insbesondere der Ertragswert und der Substanzwert zu berücksichtigen. Dabei kann der Ertragswert durchaus negativ sein, wenn ein angemessener kalkulatorischer Unternehmerlohn angesetzt wird. Auch bei faktischer Unverkäuflichkeit wäre es unangemessen, von einem Unternehmenswert zu sprechen. Mit detaillierten Rechnungen aus der Praxis führte Professor Knief in die komplexe Materie ein, die in den Vortragsunterlagen gut nachvollziehbar ist.

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Mandantenakquise in der Praxis

Anwaltsforum, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Dictanet, Dragon, AnwaltskanzleiDas nachfolgende Thema musste der intensiven Diskussion des Unternehmenswertes leider weichen. So entschied Dipl.-Kfm. Holger Esseling als Workshopleiter kurzerhand, sich mit einigen Interessierten am Stehtisch zu versammeln und die Akquise von Mandanten dort zu diskutieren. Zunächst stellte er anhand einer Grafik dar, dass viele Anwaltskanzleien Vertriebsmaßnahmen durchführen, die sie selbst für wenig erfolgversprechend halten. Erste Ideen für die Mandantenakquise kamen bereits in diesem Mini-Workshop zu Tage. So können ein Verkehrsrechtler doch durchaus Vorträge, Videos oder Podcasts für Fahrschulen initiieren. Auch das Thema Online-Marketing kam häufiger wieder auf. Einig waren sich alle Beteiligten, dass Vorträge und Seminare eigentlich die wirkungsvollsten Instrumente sind – nur eben auch aufwändig in Vorbereitung und Durchführung. Holger Esseling schlug vor, die Inhalte aufzubereiten und in der neuen Facebook-Gruppe „Anwaltsforum“ weiterzuführen, was auf große Zustimmung stieß.

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Das besondere elektronische Anwaltspostfach in der Praxis

Anwaltsforum, Kanzleisoftware, RA-MICRO, IT-Service, IT-Sicherheit, Dictanet, Dragon, Anwaltskanzlei, Ilona CosackEin weiteres Highlight des Anwaltsforums stellte für viele Teilnehmer der Workshop zum beA dar. Eigentlich wollten Rechtsanwalt Oliver Braun von der Kanzlei Preuss & Partner in Düsseldorf und Anwaltsberaterin Ilona Cosack von der ABC Anwaltsberatung aus Mainz sich die Workshopleitung teilen. Leider ist RA Braun kurz vorher erkrankt und konnte seine Inhalte nicht einbringen. Ilona Cosack demonstrierte hingegen mit großem Sachverstand und offenkundiger Erfahrung alles Wissenswerte zur Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs. Nach Vorstellung des Zeitplans und allgemeiner Informationen zeigte sie, was wirklich notwendig ist, um am 1.1.2016 zu starten: Ein Scanner, ein Kartenlesegeräte, eine beA-Karte und eine leistungsfähige Internetverbindung. Darüber hinaus ist eine komplette Umstellung der Kanzlei laut Cosack nicht notwendig, wenn auch langfristig sinnvoll. Entscheidend ist: Jedes der 160.000 beA-Postfächer ist ab dem 1. Januar 2016 empfangsbereit – ob der Anwalt selbst die Voraussetzungen geschaffen hat oder nicht: Er kann auf diesem Weg Post erhalten, die er lesen sollte. Cosack empfiehlt die Bestellung eines beA-Beauftragten für jede Kanzlei. Die einzelnen Schritte, die für die Vorbereitung der Anwaltskanzlei erfolgen sollten, sind in den Vortragsfolien gut zu ersehen.

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Sonniger Ausklang bei Cocktails und Barbecue

War es ein Zeichen des Himmels oder einfach nur Glück? Die ganze Woche über regnete es – nur zum Michgehl & Partner Anwaltsforum schien die Sonne. So konnten alle Teilnehmer nach viel fachlichem Input und neuen Impulsen den Ausklang mit Cocktails und Grillbuffet genießen.

Kanzleisoftware, RA-MICRO, Anwaltsforum, Dictanet, Dragon, Anwalt, Kanzlei, IT-Service, IT-SicherheitDabei zeigte das Team von Michgehl & Partner einmal mehr, dass Dienstleister vor allem „dienen“ bedeutet: Die Cocktails wurden vom Vertriebsteam gemixt und an den Mann und an die Frau gebracht, während die weiteren der insgesamt 24 Mitarbeiter sich ebenso um des leibliche oder kommunikative Wohl der Gäste kümmerten.

Die Rückmeldungen der Teilnehmer zum ersten Michgehl & Partner Anwaltsforum waren überwältigend: Offenbar haben wir trotz einiger kurzfristiger Improvisationen den Nerv der Anwaltschaft getroffen und organisatorisch nur wenige Wünsche offen gelassen. Ein kurzer Auszug der Feedbacks:

  • Schulnote: 1, Ihre Mitarbeiter haben mich in der Kanzlei der Zukunft sehr gut und ausführlich beraten. Danke.
  • Auch aus meiner Sicht war dieses Anwaltsforum eine rundum gelungene Veranstaltung.
  • Die Planung dieser Veranstaltung war einfach perfekt.Dies begann schon mit der Einweisung auf dem Parkplatz und setzte sich über die zeitliche Koordinierung bis hin zu der angekündigten Nachbereitung in Form von Videomitschnitten der Vorträge fort.
  • Sehr angenehm fiel auf, dass man für jede Frage einen Ansprechpartner des Hauses fand.
  • Die Referenten- und Themenauswahl waren erstklassig.Insbesondere die Einladung von Frau Ilona Cosack war ein Glücksgriff, zu dem ich Ihnen nur gratulieren kann.
  • Nicht zuletzt ließ auch die Verköstigung der Gäste keine Wünsche offen.
  • Meine Schulnote ist ein ganz klares „sehr gut“.
  • Einziger (kleiner) Kritikpunkt : Gerade weil die Vortragsthemen alle sehr interessant waren, fand ich es teilweise schade, sich zwischen zwei Vorträgen entscheiden zu müssen. Aber auch dieses Problem haben Sie ja durch die angekündigten Videomitschnitte bestens gelöst.
  • Es wäre schön, wenn man derartiges auf einer jährlichen Basis – die Mahlzeiten müssen ja nicht immer so opulent ausfallen – abhalten würde und dies zum regen Austausch der Rechtsanwälte/Kollegen und Ihnen, die an manchen Stellen hinkt, führt.
  • Es war nicht nur eine sehr informative, sondern auch angenehme Veranstaltung, die Ihnen rundherum gelungen ist. Wir hoffen sehr, dass dies kein Einzelfall ist, sondern bald ein Nachfolgetreffen stattfindet.
  • Die Schulnote lautet „sehr gut“ (15 Punkte). Das gilt für das gesamte Team, wobei besonders erwähnenswert die alkoholfreien Cocktails und der aufmerksame Service von Julian Michgehl sind
  • Es war ein sehr informativer Tag. Da Sie eine Vergabe einer Schulnote wünschen, so denke ich, dass die Veranstaltung ein „sehr gut“ verdient hat.
  • Die „Schulnote“ lautet: sehr gut (1). Mir persönlich fällt nichts ein, was es zu verbessern gäbe.

Nach dem Anwaltsforum ist vor dem Anwaltsforum

michgehl, elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches anwaltspostfach, beA, ERV, Kanzleisoftware, RA-MICRO, DictanetGanz ehrlich: Das gesamte Team von Michgehl & Partner ist sehr dankbar und erleichtert, dass die Veranstaltung so wunderbar verlaufen ist – auch weil uns bewusst ist, dass wir einige Umstände nicht in den eigenen Händen hatten: Das Wetter hat hervorragend gepasst, die Referenten waren professionell und informativ und alle Gäste haben sich aktiv eingebracht und zu einem rundherum gelungenen Anwaltsforum beigetragen. Wir rufen Ihnen ein herzliches DANKESCHÖN zu und freuen uns nun auf die nächsten Schritte:

  • Viele Kanzleien haben die Möglichkeit genutzt, den Michgehl & Partner ERV-Check auszufüllen. Sie erhalten in den nächsten Tagen einen individuellen 20-seitigen Leitfaden für die Vorbereitungen zum elektronischen Rechtsverkehr. Sie können den Check auch online durchführen.
  • Aufgrund vielfacher Nachfrage wurde die Facebook-Gruppe „Anwaltsforum“ gegründet, in der wir die Themen weiter diskutieren können. Holger Esseling wird hier als federführender Moderator die Gespräche von Anwalt zu Anwalt moderieren und für regelmäßig neue Impulse sorgen. Melden Sie sich direkt an, um sich zu strategischen Kanzleifragen auszutauschen.
  • Die Unterlagen zur Veranstaltung, insbesondere alle Vortragsfolien werden im Laufe der Woche an alle Teilnehmer versendet. Das Schneiden und Hochladen der Videos wird noch ein paar Tage mehr in Anspruch nehmen und den Teilnehmern im Anschluss zur Verfügung gestellt.
  • Das Anwaltsforum 2016 ist ein fester Bestandteil unserer Veranstaltungsplanung. Hierfür werden wir größere Räumlichkeiten nutzen und die Organisation weiter professionalisieren.

Wir freuen uns sehr über die gelungene Premiere und freuen uns auf den weiteren Austausch mit Ihnen. Senden Sie uns Ihre Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge oder Themenwünsche für das nächste Mal gerne direkt an h.esseling@michgehl.de

 

Elektronischer Rechtsverkehr: Was sollten Kanzleien jetzt tun und was kann warten?

ERV BlogLassen wir doch mal die Kirche im Dorf: Am 01.01.2016 kommt mit dem besonderen elektronischen Anwaltspostfach (beA) nicht mehr als ein weiteres Mailpostfach für Kanzleien hinzu. Dafür muss die Kanzlei nicht auf den Kopf gestellt werden und es ist in Ruhe abzuwarten, welche Gerichte wann bereit sind für die digitale Kommunikation. Weiterlesen

Digitales Diktat: Nutzen Sie Ihre Fachkräfte nicht zum Abtippen

20140919_083701Das Diktat ist ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Anwaltsarbeit. In der Kanzlei der Zukunft wird auch diese Tätigkeit digital durchgeführt. Kassetten nutzen schon heute nur noch wenige Kanzleien. In der Regel wird digital diktiert, die Audiodateien werden dann lokal an Schreibplätzen abgehört und verarbeitet. Das funktioniert mit Fußschaltern ähnlich dem analogen Kassetten-Diktat.

Das Diktat wird mobil

Auch diese Vorgehensweise der lokalen Datenübertragung wird in absehbarer Zeit aussterben – und zwar aus zwei Gründen: Erstens wird die Spracherkennung immer besser und zweitens steht schon jetzt bundesweit mit wenigen Ausnahmen eine Bandbreite zur Verfügung, um mobil zu diktieren und die Audio-Datei über das Internet weiterzuleiten – natürlich verschlüsselt.

Wenn aus Paragraphen automatisch §§ werden

In der Disziplin Diktieren konnten Teilnehmer unseres „Modernen Fünfkampfs zum Elektronischen Rechtsverkehr“ das Diktat mit Spracherkennung erkunden. Mit einem Philips SpeechMike Premium und Dragon Spracherkennung mit juristischem Wortschatz wurde ein vorgefertigter Text mit juristischen Fachbegriffen und Paragraphen-Angaben diktiert. Die Erkennung funktionierte bei vielen Teilnehmern fehlerfrei, obwohl das Diktiergerät noch gar nicht inividuell auf die Person trainiert wurde – das würde die Ergebnisse nochmals deutlich verbessern.

Richtige Fehler?

Übung macht den Meister – so ist es auch beim digitalen Diktat und zwar bei Mensch wie Maschine. Zum einen erkennt das Diktiergerät bei längerer Nutzung Sprachgewohnheiten oder Besonderheiten in der Aussprache. Zum anderen kann der Diktant durch verändertes Sprechverhalten Fehler vermeiden, die „richtigerweise falsch“ übersetzt werden. Ein Beispiel: „Gemäß den Anforderungen des § 45…“. Sprechen Sie hier „des Paragraphen 45“, dann wird die Spracherkennung „des §§ 45“ ausgeben, weil es die Pluralform vermutet. Solche Fehler tauchen nach wenigen Tagen der Übung nicht mehr auf.

Nahtlose Integration in die Kanzleiabläufe

Richtig spannend aber wird das digitale Diktat, wenn man sich die Möglichkeiten der Arbeitserleichterung ansieht. Zunächst muss niemand den diktierten Text abhören und abtippen. Es werden keine Kassetten und auch keine Diktiergeräte mehr in die Kanzlei getragen und es müssen keine abgenutzten Fußschalter oder Kassetten ersetzt werden. Darüber hinaus kann das Diktat direkt der richtigen Akte zugeordnet werden und mit Verfügungen versehen werden. Die Weiterbearbeitung, zum Beispiel das Hinzufügen von Anlagen, geschehen digital und die Erstellung eines Schriftsatzes nimmt wesentlich weniger Zeit in Anspruch bei vollständiger Transparenz der Bearbeitungsschritte.

Wie diktieren Sie aktuell? Wie sollte Ihre Diktierlösung in Zukunft aussehen? Gerne unterstützen und beraten wir Sie bei der Verbesserung dieses wichtigen Prozesses Ihres täglichen Lebens. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

Sonderaktion bis zum 26.09.2014: Ihre komplette professionelle Diktier-Infrastruktur von Philips zum Aktionspreis

dpm_smp_iphone_300x250_diktiervorlage_blau_149Die zunehmende Digitalisierung von Anwaltskanzleien zeigt sich unter anderem in der rasanten Verbreitung des digitalen Diktats. Für viele Rechtsanwälte ist es längst zur Normalität geworden, die Vorteile des digitalen Diktats zu nutzen:

– Ausgezeichnete Tonqualität

– Keine Kosten für Kassetten

– Nachträglich Sätze einfügen ohne Spulen

– Versand des Diktats ohne Kosten und Zeitverlust

– Nutzung von Workflows zur effizienten Steuerung der Abläufe

– Automatische Archivierung

– Nutzung von automatischer Spracherkennung möglich

 

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Bis zum 26.09.2014 können Sie an unserer Sonderaktion teilnehmen und sparen. Ob Sie nun ins digitale Diktat einsteigen oder Ihre älteren Diktiergeräte ersetzen möchten: Sie sparen 149,00 € beim Kauf eines Komplettpakets bestehend aus:

– zwei professionellen Philips-Diktiergeräten der Serie Pocket Memo 8100 oder 8300

– einem Transkriptions-Set LFH 5220 mit Fußschalter und Kopfhörer für Autor und Assistenz

 

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19.09.2014: Neueröffnung in Düsseldorf, nur 500m vom Landgericht entfernt

Die Michgehl & Partner GmbH bezieht im September neue Räumlichkeiten in Düsseldorf. Als spezialisierter Anbieter von IT-Services und Software für Rechtsanwälte sind wir sehr froh, künftig nur wenige Minuten vom Landgericht entfernt für Sie da zu sein.

Am 19.09.2014 laden wir Sie herzlich ein, unseren neuen Standort gemeinsam mit uns einzuweihen. An diesem Tag werden wir einen modernen Fünfkampf rund um den elektronischen Rechtsverkehr durchführen. Erleben Sie mit uns eine Reise in die nahe Zukunft der digitalen Kanzlei: Weiterlesen