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Elektronischer Rechtsverkehr Kanzleisoftware

Letzte Chance: 3 Gutscheine für die einfache und sichere Kanzlei-IT

Elektronischer Rechtsverkehr Kanzleisoftware

Trotz der Verschiebung des beA-Starts steht eines fest: Anwaltskanzleien werden innerhalb weniger Jahre flächendeckend digitalisiert. Jetzt ist die richtige Zeit, um die Vorbereitungen zu treffen. Und bis zum 31. Januar ist die richtige Zeit, um unsere Gutscheine in Anspruch zu nehmen – danach verfallen sie nämlich. Sichern Sie sich daher bis zum Ende des Monats die drei Sonderaktionen zu Datensicherung, Dokumentenscanner und IT-Sicherheitscheck – eine formlose Mail reicht zur Reservierung aus.

Die wichtigsten Punkte zur Vorbereitung auf die Digitalisierung und den elektronischen Rechtsverkehr haben wir zudem in einem beA-Leitfaden für Sie zusammengefasst. Die Sonderaktionen bis Ende Januar im Einzelnen:

  • Datensicherung: Spätestens mit der beA-Einführung wird eine professionelle Datensicherung Pflicht. Mit unserem RA-MICRO Backup bieten wir Ihnen eine Rundum-Sorglos-Lösung ab 22,65 € monatlich. Testen Sie RA-MICRO Backup bei Bestellung im Januar 1 Monat lang kostenlos.
  • Dokumentenscanner: Ein spezialisierter Dokumentenscanner ist Multifunktionsgeräten in Geschwindigkeit, Stapelscan und Texterkennung deutlich überlegen. Wir bieten Ihnen den perfekt geeigneten Scanner Fujitsu FI-7160 inklusive Konfiguration und Einweisung im Komplettpaket – und bei Bestellung im Januar 2016 erhalten Sie ein iPad Air 32 GB gratis dazu, um Ihre digitalen Akten auch mobil einsehen zu können.
  • IT-Sicherheit: Wie sicher ist Ihre Kanzlei-IT? Die Bedrohungen nehmen so stark zu wie die Bedeutung Ihrer IT. Wir bieten Ihnen im Januar einen umfassenden Sicherheits-Check für nur 99,- €(Normalpreis 549,- €) an. Der Sicherheitscheck umfasst eine Systemanalyse, die Erstellung eines Sicherheitsreports und ein persönliches Beratungsgespräch.

Das Jahr 2016 wird für Anwaltskanzleien spannend. Wir halten Sie auf dem Laufenden zur weiteren Entwicklung des beA und freuen uns, Sie bei der Digitalisierung zu begleiten.

GUTSCHEIN 1

Testen Sie RA-MICRO Backup 1 Monat lang kostenlos

Die Rundum-Sorglos-Lösung für Ihre RA-MICRO-Daten bietet Ihnen:

  • Verschlüsselte Sicherung im zertifizierten deutschen Rechenzentrum
  • Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit innerhalb von Minuten
  • Sicherung in 20 Generationen mit Langzeitarchiven
  • Erfüllt die Anforderungen gem. § 203 StGB und § 2 BORA
  • Bereits ab 22,65 € pro Monat, 1 Monat kostenlos testen

GUTSCHEIN 2

beA-Dokumentenscanner Paket + iPad Air GRATIS!

  • Effizienter Dokumentenscanner mit Duplexfunktion und Stapelscan
  • Konfiguration und Einbindung in RA-MICRO, 3 Jahre Vor-Ort-Service
  • Einrichtung der OCR Texterkennung und Volltextsuche
  • Einweisung in die Handhabung und den RA-MICRO E-Workflow
  • Gesamtpaketpreis nur 2.350 €
  • iPad Air 32 GB gratis bei Bestellung im Januar

GUTSCHEIN 3

IT-Sicherheitscheck zum Sonderpreis von 99,- € (Normalpreis 549,- €)

  • Umfassende softwaregestützte Analyse Ihrer Kanzlei-IT
  • Überprüfung auf Sicherheitslücken
  • Erstellung eines Sicherheitsreports
  • Erstellung eines Leitfadens für die IT-Sicherheit
  • Persönliches Beratungsgespräch
  • Nur 99,- € statt 549,- €

Sichern Sie sich Ihre Vorteile bis zum 31.01.2016 formlos per Mail an info@michgehl.de oder gleich hier per Kontaktformular.

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beA: Gute Vorsätze für das neue Jahr

besonderes elektronisches Anwaltspostfach, beA, elektronischer Rechtsverkehr, ERV,Die Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs beA wurde jüngst verschoben – damit erhalten Sie mehr Zeit für die nötigen Vorbereitungen.  Die wichtigsten Punkte haben wir in einem beA-Leitfaden für Sie zusammengefasst. Darüber hinaus bieten wir Ihnen einige Sonderaktionen, um Ihnen die Einhaltung der guten Vorsätze so attraktiv wie möglich zu machen:

  • Datensicherung: Spätestens mit der beA-Einführung wird eine professionelle Datensicherung Pflicht. Mit unserem RA-MICRO Backup bieten wir Ihnen eine Rundum-Sorglos-Lösung ab 22,65 € monatlich. Testen Sie RA-MICRO Backup bei Bestellung im Januar 1 Monat lang kostenlos.
  • Dokumentenscanner: Ein spezialisierter Dokumentenscanner ist Multifunktionsgeräten in Geschwindigkeit, Stapelscan und Texterkennung deutlich überlegen. Wir bieten Ihnen den perfekt geeigneten Scanner Fujitsu FI-7160 inklusive Konfiguration und Einweisung im Komplettpaket – und bei Bestellung im Januar 2016 erhalten Sie ein iPad Air 32 GB gratis dazu, um Ihre digitalen Akten auch mobil einsehen zu können.
  • IT-Sicherheit: Wie sicher ist Ihre Kanzlei-IT? Die Bedrohungen nehmen so stark zu wie die Bedeutung Ihrer IT. Wir bieten Ihnen im Januar einen umfassenden Sicherheits-Check für nur 99,- € (Normalpreis 549,- €) an. Der Sicherheitscheck umfasst eine Systemanalyse, die Erstellung eines Sicherheitsreports und ein persönliches Beratungsgespräch.

Wir wünschen Ihnen eine erholsame und besinnliche Adventszeit. Genießen Sie die Feiertage und nutzen Sie die Zeit für Entspannung, Reflektion und Vorausschau. Wenn Sie dann mit frischem Schwung ins neue Jahr starten, freuen wir uns, Sie zu begleiten.

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  • Konfiguration und Einbindung in RA-MICRO, 3 Jahre Vor-Ort-Service
  • Einrichtung der OCR Texterkennung und Volltextsuche
  • Einweisung in die Handhabung und den RA-MICRO E-Workflow
  • Gesamtpaketpreis nur 2.350 €
  • iPad Air 32 GB gratis bei Bestellung im Januar

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Gebäude Michgehl

BRAK verschiebt beA-Einführung: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

IT-Service Münster, IT-Service Düsseldorf, IT-Service München, Datensicherung, IT-Sicherheit, Kanzleisoftware, Anwalt, Software,In einer Pressemitteilung vom 26.11.2015 verkündet die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK), dass die Einführung des beA verschoben wird. Ein neuer Starttermin wurde dabei nicht genannt. Der Grund für die Entscheidung liege in qualitativen Mängeln hinsichtlich der Nutzbarkeit. Das System erfülle aktuell nicht die hohen Anforderungen, die sich die Kammer selbst gestellt habe. BRAK-Präsident Ekkehart Schäfer betonte, die Entscheidung sei nicht leicht gefallen – jedoch habe die BRAK eine besondere Verantwortung, dass System erst dann einzuführen, wenn “alle Funktionen verlässlich den Nutzern zur Verfügung stehen”.

Eigentlich war es zu erwarten

Bereits seit Wochen fragten sich Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte und auch wir als IT-Dienstleister für Kanzleien: “Wie soll das alles bis zum 01.01.2016 klappen?”. Die Schnittstellenbeschreibungen für die Software-Hersteller wie RA-MICRO lagen erst verspätet vor, so dass eine nahtlose Integration zum Jahresbeginn nicht gewährleistet werden konnte. Die hohe Verunsicherung wird nun durch die Entscheidung der BRAK entschärft. Aus unserer Sicht eine gute Wahl, um einen geordneten Start zu ermöglichen.

Mehr Zeit für die Vorbereitung

Die Verärgerung in der Anwaltschaft ist groß, wie die Kommentare in den sozialen Medien zeigen. Allerdings lässt sich die Entscheidung der BRAK auch positiv sehen: Viele Anwaltskanzleien haben die wesentlichen Vorbereitungen für den elektronischen Rechtsverkehr noch nicht geschaffen und nun einige Monate länger Zeit für die nötigen Maßnahmen. Die BRAK nimmt nun die Gespräche mit dem Entwickler Atos auf, um einen neuen Starttermin festzulegen.

Was jetzt zu tun ist und was warten kann, haben wir im beA-Leitfaden für Sie zusammengefasst.

Hierbei geht es insbesondere um folgende Punkte:

  • beA-Karten und Lesegeräte
  • Internetverbindung
  • Synchonisation mit der Kanzlei
  • Datensicherung
  • Dokumentenscanner
  • beA-Beauftragter
  • E-Mail Benachrichtigung
  • IT-Sicherheit

 

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Besonderes elektronisches Anwaltspostfach – Leitfaden für den Start

bea iconDer beA-Start am 28. November 2016 läutet einen Paradigmenwechsel in der Anwaltschaft ein: Der gesamte Rechtsverkehr wird sukzessive digitalisiert. Eine Papierakte wird es auch in zehn Jahren noch geben, da sind sich die meisten Rechtsanwälte einig. Die führende und damit vollständige Akte wird jedoch elektronisch geführt. Die Kommunikation zwischen Gerichten und Anwälten wird flächendeckend digitalisiert. Was muss nun bis zum beA-Start erledigt werden, um die gesetzlich vorgeschriebene Empfangsbereitschaft herzustellen? Wir geben einen kurzen Überblick.

Notwendige Voraussetzungen für das beA

Alle 165.000 Rechtsanwälte sind bereits von der BRAK und der Bundesnotarkammer angeschrieben worden, um für eine rechtzeitige Bestellung der nötigen Ausstattung zu werben. Auf der Seite bea.bnotk.de können Karten und Lesegeräte beschafft werden. Doch was genau wird benötigt?

beA-Karte für den Rechtsanwalt

  • Die beA-Karte ermöglicht den Zugriff auf das besondere elektronische Anwaltspostfach. In Kombination mit einem Kartenlesegerät und der PIN wird der Login ermöglicht.
  • Bis 2018 ist eine qualifizierte elektronische Signatur notwendig. Hierfür kann auch eine bestehende Signaturkarte verwendet werden. Für 20,- € mehr erhalten Sie jedoch alle benötigten Funktionen in einer Karte. Wir empfehlen daher die beA-Karte Signatur für jeden Rechtsanwalt.
  • Die Kosten für die beA-Karte Basis belaufen sich auf 29,90 € jährlich, für die beA-Karte Signatur auf 49,90 € jährlich.

Mitarbeiterkarte und Mitarbeiter-Zertifikat

  • Für jeden Mitarbeiter, der Zugriff auf das beA erhalten soll, muss eine Mitarbeiterkarte (12,90 € jährlich) oder ein Mitarbeiter-Zertifikat (4,90 € jährlich) bestellt werden
  • Mitarbeitern können dreißig verschiedene Rechte eingeräumt werden, zum Beispiel nur lesen, bearbeiten, antworten etc. Nicht delegierbar ist der Versand von Nachrichten über das beA. Hierfür ist die Signatur des Rechtsanwalts notwendig.
  • Die Mitarbeiterkarte funktioniert wie die beA-Karte in Kombination mit einem Kartenlesegerät und einer PIN.
  • Das Mitarbeiterzertifikat ist eine Mitarbeiterkarte ohne Karte. Es wird also eine Datei ausgeliefert, die auf dem Server, PC oder einem USB-Stick gespeichert werden kann. Auf diesem Wege können einige Kartenlesegeräte eingespart werden. Die Funktion von Mitarbeiterkarte und Mitarbeiterzertifikat ist fast identisch, lediglich einige Verwaltungsfunktionen erfordern den höheren Sicherheitsstandard der beA-Mitarbeiterkarte.

Kartenlesegerät

  • Für jeden Rechtsanwalt sollte ein Kartenlesegerät zur Verfügung stehen, zusätzlich für jeden Mitarbeiter, der die Mitarbeiterkarte nutzt.
  • Das Lesegerät muss einen Tastaturblock besitzen und in Deutschland für die Erstellung einer qualifizierten elektronischen Signatur zugelassen sein. Eine Liste der bestätigten Geräte finden Sie bei der Bundesnetzagentur. Direkt bei der Bestellung auf bea.bnotk.de können allerdings auch Lesegeräte mitbestellt werden, die alle Anforderungen erfüllen.

Internetverbindung

  • Für den Zugriff auf das besondere elektronische Anwaltspostfach wird ein Internetzugang mit 2 Mbit/s benötigt. Die BRAK empfiehlt 6 Mbit/s. Kritisch ist hier in der Regel die Upload-Geschwindigkeit. Als Faustformel kann gelten: Wenn Sie bereits heute Geschwindigkeitsprobleme aufgrund mangelnder Bandbreite verspüren, sollten Sie sich nach einer besseren Anbindung umsehen.

Synchronisation mit der Kanzlei

  • Das besondere elektronische Anwaltspostfach ist ein Übertragungsmedium und kein Speicherort. Nachrichten werden nach einer Aufbewahrungszeit und vorheriger Ankündigung gelöscht. Das ist eine wichtige Feststellung mit Folgen: Die Nachrichten müssen in die Kanzlei übertragen und dort gespeichert und gesichert werden
  • Für die Synchronisation wird RA-MICRO zunächst eine Ordnerschnittstelle bereitstellen. Der vollständige beA-Client wird im Laufe des Jahres zur Verfügung gestellt.
  • Eine sehr einfache, aber wenig zukunftsfähige Möglichkeit besteht darin, alle beA-Nachrichten auszudrucken und wie gewohnt zu verarbeiten.

Datensicherung

  • Spätestens mit der Einführung des beA bekommt die IT der Kanzlei eine neue und wesentlich größere Bedeutung: Die Nachrichten werden in RA-MICRO importiert und müssen zuverlässig gesichert werden, um sie vor Verlust zu schützen.
  • Es gelten einige Grundregeln für die Datensicherung:
    • Mehrere Orte – hierfür empfiehlt sich ein zusätzliches Online-Backup
    • Mehrere Generationen: Es sollten die Datenbestände der letzten Tage wieder hergestellt werden können. Am besten wird ein ganzer Monat mit verschiedenen Generationen abgedeckt.
    • Archive: Monatlich sollte ein Archiv der Datensicherung angelegt werden. So können Daten langfristig gesichert werden
    • Überprüfung: Die erfolgreiche Datensicherung sollte täglich überprüft werden, am besten mit einem automatischen IT-Monitoring
    • Rekonstruktion: Mindestens halbjährlich sollten die Daten in ein RA-MICRO Testsystem importiert werden, um sicher zu gehen, dass sich die Daten auch wirklich vollständig wieder herstellen lassen.
  • All diese Regeln werden im RA-MICRO Backup von Michgehl & Partner befolgt und ab 22,65 € pro Monat zur Verfügung gestellt. Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot für Ihre Kanzlei.

Dokumentenscanner

  • Für die Kommunikation über das beA werden Sie kaum daran vorbeikommen, Dokumente zu scannen. Mittelfristig wird der gesamte aktenrelevante Posteingang eingescannt.
  • Viele Kanzleien nutzen ein Multifunktionsgerät, was grundsätzlich ausreicht. Ein Dokumentenscanner bietet darüber hinaus jedoch einige Vorteile und sollte bei steigendem Scanvolumen in Betracht gezogen werden:
    • Schneller Stapelscan: Der gesamte Posteingang kann in einem Durchgang eingescannt werden. Einzelne Schriftstücke werden automatisch getrennt und jeweils in einem Dokument zusammengefasst.
    • Geringere Dateigrößen: Multifunktionsgeräte erzeugen häufig Bild-Dateien, die um ein Vielfaches mehr Speicherplatz beanspruchen als die Dateien der Dokumentenscanner. Gerade zu Beginn wird das beA auf 30 MB pro Nachricht begrenzt sein – umfangreiche Scans können hier zum Problem werden, wenn sie nicht das passende Dateiformat haben.
    • Texterkennung: Alle Dokumente werden von einer Software in Text umgewandelt. So lassen sich Informationen mit Hilfe einer Volltextsuche einfach wiederfinden.
    • Duplex-Scan: Dokumentenscanner digitalisieren beide Seiten eines Dokuments, erkennen jedoch auch leere Seiten. Das beschleunigt den Scan-Prozess
    • Kein Stau am Drucker: Ein Dokumentenscanner ist klein und lässt sich am zentralen Posteingang unterbringen. Sie blockiert der zuständige Mitarbeiter nicht jeden Morgen den Drucker.
    • Gerne erstellen wir ein Angebot für Ihre Kanzlei.

Zusätzliche Tipps für den beA-Start

Zum beA-Start erhält jede Rechtsanwältin und jeder Rechtsanwalt ein neues Mail-Postfach – nicht mehr und nicht weniger. Es ist zu erwarten, dass die Nutzung zu Jahresbeginn noch sporadisch erfolgt und das Nachrichtenaufkommen gering ist. Die kurzfristigen Auswirkungen des beA werden eher gering sein, die langfristigen hingegen werden unterschätzt. Daher geben wir Ihnen noch einige Tipps für den erfolgreichen Start.

beA-Beauftragter

  • Legen Sie bereits vor der Einführung des beA einen Verantwortlichen in der Kanzlei fest, der die Handhabung der Nachrichten und die Schaffung der technischen Voraussetzungen koordiniert.
  • Der beA-Beauftragte sollte sich auch um die folgenden Punkte kümmern.

Mail-Benachrichtigung bei neuen Nachrichten

  • Gerade in der Anfangszeit werden vermutlich wenige Nachrichten über das beA eintreffen. Um trotzdem keine wichtige Post zu verpassen, sollten Sie eine E-Mail Benachrichtigung einrichten, um bei neuen Nachrichten informiert zu werden.

Ersatzkarten

  • Für die Anmeldung am beA benötigen Sie Ihre Karte und Ihre PIN. Und wenn Sie Ihre Karte verlieren? Wie lange wird es dauern, bis eine neue Karte bestellt und versendet ist? Ein paar Tage? Oder eher Wochen? In dieser Zeit haben Sie keinen Zugriff auf das beA. Vorsichtshalber sollte daher gleich eine Ersatzkarte bestellt werden oder mindestens sichergestellt werden, dass jemand lesend auf das Postfach zugreifen kann.

Rechtestruktur

  • Jede Rechtsanwältin und jeder Rechtsanwalt sollte für sein Postfach die passenden Rechte vergeben. Dazu gehören entsprechende Vereinbarung zu den Abläufen. Wer darf welche Nachrichten lesen? Wer darf sie bearbeiten? Wer darf sie versenden? Wer vertritt den Anwalt?
  • Wichtig ist dabei zu wissen: Es gibt im beA kein Kanzlei-Postfach. Ein beA bezieht sich immer direkt auf einen Rechtsanwalt. Über die Vergabe von Rechten kann jedoch die Nachrichtenbearbeitung trotzdem an einer zentralen Stelle erfolgen.
  • Die meisten Arbeitsschritte können delegiert werden – mit Ausnahme der Signatur, die durch den Rechtsanwalt erfolgen muss.

IT-Sicherheit

  • Mit der Einführung des beA wird die Anwaltskanzlei sukzessive digitalisiert. Die elektronische Akte wird innerhalb der nächsten Jahre führend. Damit verändert sich die Rolle der Kanzlei-IT und ihrer Sicherheit. Aus Erfahrung wissen wir genau, welche Sicherheitslücken sich in Kanzleien befinden und haben den Michgehl & Partner ERV-Check entwickelt, der mittlerweile in über 150 Kanzleien durchgeführt wurde. Hier erfahren Sie Ihre Schwachstellen und erhalten einen 25-seitigen Leitfaden für den elektronischen Rechtsverkehr.
  • Machen Sie gleich heute den ERV-Check.
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Michgehl & Partner Seminare Q4 2015

RA-MICRO Schulung, RA-MICRO Seminare, Kanzleisoftware RA-MICROIm vierten Quartal des Jahres bieten wir noch einige Gelegenheiten an, sich auf den elektronischen Rechtsverkehr und die Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches vorzubereiten. An den vier Standorten Dortmund, Düsseldorf, Nordwalde und München freuen wir uns auf Sie.

ERV- und RA-MICRO Seminare München

06.10.2015 80304 ra-micro Kompetenz-Seminar Microsoft Word und elektronischer Rechtsverkehr
Start: 06.10.2015 10:00
Ende: 06.10.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: Augsburgerstr. 4, 80337 München
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 8
Anmeldefrist 05.10.2015
08.10.2015 80302 ra-micro Kompetenz-Seminar Gebühren, offene Posten und eigenes Mahnwesen
Start: 08.10.2015 10:00
Ende: 08.10.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: Augsburgerstr. 4, 80337 München
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 4
Anmeldefrist 07.10.2015
20.10.2015 80301 ra-micro Kompetenz-Seminar Finanzbuchhaltung Teil II
Start: 20.10.2015 10:00
Ende: 20.10.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: Augsburgerstr. 4, 80337 München
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 5
Anmeldefrist 19.10.2015
22.10.2015 ra-micro Kompetenz-Seminar Elektronischer Rechtsverkehr & E-Workflow
Start: 22.10.2015 10:00
Ende: 22.10.2015 14:00
Preis: EUR 99.00 – Ort: Augsburgerstr. 4, 80337 München
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 5
Anmeldefrist 22.10.2015
29.10.2015 80308 ra-micro Kompetenz-Seminar Zwangsvollstreckung inkl. Reform der Sachaufklärung
Start: 29.10.2015 10:00
Ende: 29.10.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: Augsburgerstr. 4, 80337 München
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 6
Anmeldefrist 28.10.2015
10.11.2015 ra-micro Kompetenz-Seminar Elektronischer Rechtsverkehr & E-Workflow
Start: 10.11.2015 14:00
Ende: 10.11.2015 17:00
Preis: EUR 99.00 – Ort: Augsburgerstr. 4, 80337 München
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 12
Anmeldefrist 10.11.2015
12.11.2015 80300 ra-micro Kompetenz-Seminar Finanzbuchhaltung Teil I
Start: 12.11.2015 10:00
Ende: 12.11.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: Augsburgerstr. 4, 80337 München
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 8
Anmeldefrist 11.11.2015
24.11.2015 80304 ra-micro Kompetenz-Seminar Grundkurs / Wiedereinsteiger
Start: 24.11.2015 10:00
Ende: 24.11.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: Augsburgerstr. 4, 80337 München
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 8
Anmeldefrist 23.11.2015
08.12.2015 80301 ra-micro Kompetenz-Seminar Finanzbuchhaltung Teil II
Start: 08.12.2015 10:00
Ende: 08.12.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: Augsburgerstr. 4, 80337 München
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 5
Anmeldefrist 07.12.2015
10.12.2015 ra-micro Kompetenz-Seminar Elektronischer Rechtsverkehr & E-Workflow
Start: 10.12.2015 10:00
Ende: 10.12.2015 14:00
Preis: EUR 99.00 – Ort: Augsburgerstr. 4, 80337 München
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 12
Anmeldefrist 10.12.2015

ERV- und RA-MICRO Seminare Dortmund

01.10.2015 80404 ra-micro Kompetenz-Seminar Microsoft Word und elektronischer Rechtsverkehr
Start: 01.10.2015 10:00
Ende: 01.10.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: TOP Tagungszentrum, Emil-Figge-Str. 43, 44227 Dortmund
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 2
Anmeldefrist 30.09.2015
15.10.2015 ra-micro Kompetenz-Seminar Elektronischer Rechtsverkehr & E-Workflow
Start: 15.10.2015 14:00
Ende: 15.10.2015 17:00
Preis: EUR 99.00 – Ort: TOP Tagungszentrum, Emil-Figge-Str. 43, 44227 Dortmund
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 3
Anmeldefrist 15.10.2015
22.10.2015 80402 ra-micro Kompetenz-Seminar Gebühren, offene Posten und eigenes Mahnwesen
Start: 22.10.2015 10:00
Ende: 22.10.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: TOP Tagungszentrum, Emil-Figge-Str. 43, 44227 Dortmund
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 7
Anmeldefrist 21.10.2015
12.11.2015 80401 ra-micro Kompetenz-Seminar Finanzbuchhaltung Teil II
Start: 12.11.2015 10:00
Ende: 12.11.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: TOP Tagungszentrum, Emil-Figge-Str. 43, 44227 Dortmund
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 5
Anmeldefrist 11.11.2015
10.12.2015 80408 ra-micro Kompetenz-Seminar Zwangsvollstreckung inkl. Reform der Sachaufklärung
Start: 10.12.2015 10:00
Ende: 10.12.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: TOP Tagungszentrum, Emil-Figge-Str. 43, 44227 Dortmund
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 8
Anmeldefrist 09.12.2015

ERV- und RA-MICRO Seminare Düsseldorf

24.09.2015 80207 IT-Sicherheit in Anwaltskanzleien
Start: 24.09.2015 09:30
Ende: 24.09.2015 12:30
Preis: EUR 99.00 – Ort: Erkrather Str. 162, 40233 Düsseldorf
Anmeldefrist abgelaufen
24.09.2015 80206 Datenschutz & Datensicherheit
Start: 24.09.2015 14:00
Ende: 24.09.2015 17:00
Preis: EUR 99.00 – Ort: Erkrather Str. 162, 40233 Düsseldorf
Anmeldefrist abgelaufen
29.09.2015 80204 ra-micro Kompetenz-Seminar Microsoft Word und elektronischer Rechtsverkehr
Start: 29.09.2015 10:00
Ende: 29.09.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: Erkrather Str. 162, 40233 Düsseldorf
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 3
Anmeldefrist 28.09.2015
13.10.2015 ra-micro Kompetenz-Seminar Elektronischer Rechtsverkehr & E-Workflow
Start: 13.10.2015 14:00
Ende: 13.10.2015 17:00
Preis: EUR 99.00 – Ort: Erkrather Str. 162, 40233 Düsseldorf
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 3
Anmeldefrist 13.10.2015
19.10.2015 80202 ra-micro Kompetenz-Seminar Gebühren, offene Posten und eigenes Mahnwesen
Start: 19.10.2015 10:00
Ende: 19.10.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: Erkrather Str. 162, 40233 Düsseldorf
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 6
Anmeldefrist 18.10.2015
03.11.2015 ra-micro Kompetenz-Seminar Elektronischer Rechtsverkehr & E-Workflow
Start: 03.11.2015 14:00
Ende: 03.11.2015 17:00
Preis: EUR 99.00 – Ort: Erkrather Str. 162, 40233 Düsseldorf
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 4
Anmeldefrist 03.11.2015
10.11.2015 80201 ra-micro Kompetenz-Seminar Finanzbuchhaltung Teil II
Start: 10.11.2015 10:00
Ende: 10.11.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: Erkrather Str. 162, 40233 Düsseldorf
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 7
Anmeldefrist 09.11.2015
11.11.2015 ra-micro Kompetenz-Seminar Elektronischer Rechtsverkehr & E-Workflow
Start: 11.11.2015 14:00
Ende: 11.11.2015 17:00
Preis: EUR 99.00 – Ort: Erkrather Str. 162, 40233 Düsseldorf
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 12
Anmeldefrist 11.11.2015
08.12.2015 80208 ra-micro Kompetenz-Seminar Zwangsvollstreckung inkl. Reform der Sachaufklärung
Start: 08.12.2015 10:00
Ende: 08.12.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: Erkrather Str. 162, 40233 Düsseldorf
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 5
Anmeldefrist 07.12.2015
10.12.2015 80207 IT-Sicherheit in Anwaltskanzleien
Start: 10.12.2015 09:30
Ende: 10.12.2015 12:30
Preis: EUR 99.00 – Ort: Erkrather Str. 162, 40233 Düsseldorf
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 12
Anmeldefrist 09.12.2015
10.12.2015 80206 Datenschutz & Datensicherheit
Start: 10.12.2015 14:00
Ende: 10.12.2015 17:00
Preis: EUR 99.00 – Ort: Erkrather Str. 162, 40233 Düsseldorf
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 12
Anmeldefrist 09.12.2015

ERV- und RA-MICRO Seminare Nordwalde

30.09.2015 80104 ra-micro Kompetenz-Seminar Microsoft Word und elektronischer Rechtsverkehr
Start: 30.09.2015 10:00
Ende: 30.09.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: An den Bahngleisen 6, 48356 Nordwalde
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Anmeldefrist 29.09.2015
20.10.2015 80102 ra-micro Kompetenz-Seminar Gebühren, offene Posten und eigenes Mahnwesen
Start: 20.10.2015 10:00
Ende: 20.10.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: An den Bahngleisen 6, 48356 Nordwalde
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 7
Anmeldefrist 19.10.2015
20.10.2015 ra-micro Kompetenz-Seminar Elektronischer Rechtsverkehr & E-Workflow
Start: 20.10.2015 14:00
Ende: 20.10.2015 17:00
Preis: EUR 99.00 – Ort: An den Bahngleisen 6, 48356 Nordwalde
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 6
Anmeldefrist 20.10.2015
23.10.2015 80220 Online-Marketing für Anwaltskanzleien
Start: 23.10.2015 10:00
Ende: 23.10.2015 16:00
Preis: EUR 199.00 – Ort: An den Bahngleisen 6, 48356 Nordwalde
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 11
Anmeldefrist 22.10.2015
04.11.2015 ra-micro Kompetenz-Seminar Elektronischer Rechtsverkehr & E-Workflow
Start: 04.11.2015 14:00
Ende: 04.11.2015 17:00
Preis: EUR 99.00 – Ort: An den Bahngleisen 6, 48356 Nordwalde
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 4
Anmeldefrist 04.11.2015
11.11.2015 80101 ra-micro Kompetenz-Seminar Finanzbuchhaltung Teil II
Start: 11.11.2015 10:00
Ende: 11.11.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: An den Bahngleisen 6, 48356 Nordwalde
Hier AnmeldenHier AnmeldenFreie Plätze: 7
Anmeldefrist 10.11.2015
09.12.2015 80108 ra-micro Kompetenz-Seminar Zwangsvollstreckung inkl. Reform der Sachaufklärung
Start: 09.12.2015 10:00
Ende: 09.12.2015 16:00
Preis: EUR 189.00 – Ort: An den Bahngleisen 6, 48356 Nordwalde
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Anmeldefrist 08.12.2015
beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, Bundesnotarkammer, bnotk. Bundesrechtsanwaltskammer, brak, ERV, Elektronischer Recthsverkehr

Besonderes elektronisches Anwaltspostfach beA: Es geht los!

beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, Bundesnotarkammer, bnotk. Bundesrechtsanwaltskammer, brak, ERV, Elektronischer RecthsverkehrAm 17. August 2015 hat die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) ein Schreiben samt Informationsbroschüre an alle Rechtsanwälte versendet. Thema: Das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) und insbesondere die Beantragung der beA-Karte. Den deutlichen Aufruf von BRAK-Präsident Axel C. Filges können wir nur unterstützen: Bestellen Sie die beA-Karte sobald wie möglich, um sicherzugehen, dass Ihr beA-Postfach zum 1.1.2016 empfangsbereit ist. Gerne unterstützen wir Sie bei der Beantragung und bei der Bestellung und Konfiguration des Kartenlesegerätes und der Integration in Ihre Kanzleisoftware. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf. Den aktuellen Stand der Entwicklungen fassen wir an dieser Stelle für Sie zusammen.

Das besondere elektronische Anwaltspostfach

bea iconDie flächendeckende Digitalisierung des Rechtsverkehrs ist im Gesetz zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom Oktober 2013 festgeschrieben. Dieses sieht eine schrittweise Einführung im Zeitraum 2016-2022 vor. Ab dem 1. Januar 2016 erhalten alle Rechtsanwälte ein beA-Postfach und sind damit empfangsbereit. Kollegen und teilnehmende Gerichte können Rechtsanwälten Schriftsätze über das beA zusenden. Daher sollte jeder Rechtsanwalt dafür sorgen, dass er ab Januar 2016 auf sein besonderes elektronisches Anwaltspostfach zugreifen kann.

Der Zugang wird über einen gängigen Web-Browser oder eine Kanzleisoftware mit beA-Schnittstelle möglich sein. Die führenden Kanzlei-Anwendungen wie RA-MICRO stellen eine komfortable Schnittstelle zur Verfügung und können die eingehenden Nachrichten direkt im elektronischen Workflow weiterverarbeiten. Die Speicherung und Übertragung der Daten erfolgt ausschließlich verschlüsselt. Bei jeder Ansicht werden die Dateien neu dekodiert. Dieses hohe Sicherheitsniveau hat zur Folge, dass der Betreff einer Mail erst sichtbar ist, wenn die Nachricht geöffnet und damit entschlüsselt wird. Die Bedienung des beA orientiert sich an den gängigen E-Mail Programmen mit Posteingang, Postausgang, Entwürfen, gesendeten Nachrichten und frei definierbaren Ordnen. Eine qualifizierte elektronische Signatur ist nur bis 2018 nötig.

Das Aus für das EGVP kommt am 1.10.2016

Am 1. Oktober wird das Elektronische Gerichts- und Verwaltungs-Postfach EGVP endgültig abgeschaltet, nachdem am 1. April bereits der Support ausläuft. Die Funktionen des EGVP werden vollständig über das beA abgedeckt. Im weiteren Verlauf bis 2020, spätestens gesetzlich aufschiebbar bis 2022, werden sukzessive alle Gerichte am elektronischen Rechtsverkehr teilnehmen. Eine Ausnahme wird vermutlich die Verfassungsgerichtsbarkeit bilden.

Ab dem 1.1.2016 wird afugrund des neuen §945a ZPO das elektronische Schutzschriftenregister eingeführt. Ab 1.1.2017 verpflichtet §49c BRAO Rechtsanwälte dazu, Schutzschriften ausschließlich elektronisch über das beA zu hinterlegen. Die Kosten in Höhe von 70 € pro Kammermitglied für das beA werden übrigens von den Kammern eingezogen und decken Entwicklung, Betrieb und Support ab.

beA-Karten für 165.000 Portfächer

Die Bundesnotarkammer ist mit der Herstellung und dem Versand der beA-Karten beauftragt. Im August erhalten alle Rechtsanwälte ein Anschreiben mit individueller Antragsnummer. Sollte noch kein Schreiben bei Ihnen eingegangen sein, wenden Sie sich an bea@bnotk.de. Die Bestellung der beA-Kartner wird über bea.bnotk.de möglich sein. Bestellen Sie die Karte sobald wie möglich. Bei 165.000 Postfächern kann es zu Lieferengpässen kommen.

Eine beA-Karte wird nur an zugelassene Rechtsanwälte ausgegeben. Die Delegation der Postbearbeitung mit unterschiedlichen Rechtestufen an Mitarbeiter ist möglich. Ab Oktober 2015 beginnen Produktion und Versand der Karten, die Erstanmeldung wird voraussichtlich ab November 2015 möglich sein. Auch die Preise für die Karten stehen bereits fest: In der Basis-Version kostet die beA-Karte 29,90 € netto pro Jahr. Hiermit sind Erstregistrierung und tägliche Anmeldung am beA möglich. Bis 2018 wird für die meisten Kanzleien die beA-Karte Signatur notwendig sein, die zusätzlich die Erstellung einer qualifizierten elektronischen Signatur ermöglicht. Sie kostet 49,90 € netto pro Jahr.

Kartenlesegerät notwendig

Icon SignaturZur Nutzung des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches ist neben der beA-Karte ein Kartenlesegerät notwendig. Dieses muss zugelassen sein für die qualifizierte elektronische Signatur (qeS) und über einen Tastaturblock verfügen und damit die Anforderungen des Signaturgesetzes und der Signaturverordnung erfüllen. Modellvorschläge gibt die Bundesnotarkammer direkt auf der Bestellseite. (https://bea.bnotk.de/bestellung/#/products). Auch die Kartenlesegeräte sollten umgehend bestellt werden, da es sonst zu Lieferengpässen kommen kann. Gerne unterstützen wir Sie bei der Bestellung und Konfiguration. Nehmen Sie einfach Kontakt auf.

Dokumentenscanner sinnvoll

Icon Print ScanFür den Versand von Dokumenten ist es darüber hinaus notwendig, Schriftstücke zu digitalisieren, also einzuscannen. Früher oder später wird es zur Regel werden, den gesamten Posteingang zu scannen. Viele Kanzleien nutzen aktuell Multifunktionsgeräte. Hier ist es sinnvoll, auf spezielle Dokumentenscanner umzusteigen: Die Scanner können direkt am Arbeitsplatz aufgebaut werden, so wird die restliche Kanzlei nicht am Drucken gehindert. Der Scanvorgang ist wesentlich schneller und ein Stapelscan vieler Schriftstücke gleichzeitig möglich. Zudem werden keine großen Bild-Dateien erstellt wie bei den Multifunktionsgeräten und eine Texterkennung macht die Inhalte der Dokumenten automatisch im Volltext durchsuchbar. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, um Ihren Scanprozess zu überprüfen und zu optimieren.

Wie fit sind Sie für den elektronischen Rechtsverkehr?

Icon ChecklisteMit dem elektronischen Rechtsverkehr kommen einige neue Anforderungen auf Anwaltskanzleien zu. Wenn sie überprüfen möchten, wie gut Sie vorbereitet sind, können Sie unter elektronischer-rechtsverkehr.net den aktuellen Status Ihrer Kanzlei überprüfen. Dabei können Sie entweder kurze Feedbacks direkt auf der Seite erhalten oder die Umfrage ausfüllen, um einen individuellen 25-seitigen Leitfaden für Ihre Kanzlei zu erhalten. Bei Fragen zum elektronischen Rechtsverkehr, zu Kanzlei-Software oder Kanzlei-IT rufen Sie uns jederzeit gerne an. Seit über 30 Jahren machen wir Kanzlei. IT. Einfach. Sicher.

 

MiPa Anwaltsforum

Michgehl & Partner Anwaltsforum 2015: Strategischer Austausch von Anwalt zu Anwalt

IT-Service Münster, IT-Service Düsseldorf, IT-Service München, Datensicherung, IT-Sicherheit, Kanzleisoftware, Anwalt, Software,Am 18. September 2015 findet in Nordwalde bei Münster eine Premiere statt: Das Michgehl & Partner Anwaltsforum bietet Rechtsanwälten eine neue Plattform, um sich über Kanzleistrategie, Organisation und Führung, Marketing und Akquise auszutauschen. In zwei parallel stattfindenden Vortragsreihen werden Workshops und Praxisberichte von Anwalt zu Anwalt stattfinden, bevor wir nachmittags zum gemütlichen Teil bei Barbecue und Cocktails übergehen. Für den Auftakt konnten wir spannende Referenten für Sie gewinnen.

Vom Organ der Rechtspflege zum Unternehmer: Die Agenda

10:30 – 11:00     Eintreffen der Teilnehmer

11:00 – 11:15 

Franz-Josef Michgehl, Michgehl & Partner, RA-MICRO, Kanzleisoftware, Dictanet, Dragon, IT-Service, IT-Sicherheit

Begrüßung

durch Franz-Josef Michgehl, Geschäftsführer Michgehl & Partner GmbH (Seminarraum)

 

 

11:15 – 12:00

Peter Knief

Key Note: Vom Organ der Rechtspflege zum Unternehmer – Prof. Dr. Peter Knief (Seminarraum)

 

 

12:00 – 12:30

Ralf Heidemann, CNH Anwälte, Essen

Strategie & Marketing: Spezialisierung und Kooperation als Chance für Anwaltskanzleien – RA Ralf Heidemann, CNH Anwälte Essen (Seminarraum)

 

Kanzleisoftware, RA-MICRO, Dictanet, Dragon, IT-ServiceOrganisation & Führung: Optimierung der Kanzleiabläufe im Hinblick auf die digitale Aktenführung, Scannen und elektronische Workflows – RAin Eva-Maria Bendick (Raum 1. OG)

12:30 – 13:00

Holger Esseling, Michgehl & Partner, Kanzleisoftware, RA-MICRO, Dictanet, IT-Service

Strategie & Marketing: Online-Marketing für Anwaltskanzleien – Dipl.-Kfm. Holger Esseling (Seminarraum)

 

 

Michgehl & Partner, RA-MICRO Kanzleisoftware, DictanetDigitalisierung und Automatisierung: Schwerpunkt Sicherheit – RAin Tina Ablas und Franz-Josef Michgehl (Raum 1. OG)

 

13:00 – 14:00     Snacks & Gespräche

14:00 – 14:30

Peter KniefStrategie & Marketing: Hat die Anwaltspraxis einen Wert? Wenn ja: Wie hoch zu welchem Anlass und zu welchem Zeitpunkt? – Prof. Dr. Peter Knief (Seminarraum)

 

Oliver BraunOrganisation & Führung: Workshop besonderes elektronisches Anwaltspostfach in der Praxis – Was kommt da eigentlich auf uns zu? Funktioniert es überhaupt? – RA Oliver Braun, Kanzlei Preuss & Partner, Düsseldorf (Raum 1. OG)

14:30 – 15:00

Holger Esseling, Michgehl & Partner, Kanzleisoftware, RA-MICRO, Dictanet, IT-ServiceStrategie & Marketing: Workshop Mandantenakquise in der Praxis – Erfolgsbeispiele und Strategien verschiedener Anwaltskanzleien – Moderation Dipl.-Kfm. Holger Esseling (Seminarraum)

 

Ilona Cosack, Michgehl & Partner Anwaltsforum

Organisation & Führung: Workshop besonderes elektronisches Anwaltspostfach in der Praxis – Illona Cosack, ABC Anwaltsberatung (Raum 1. OG)

 

15:00 – 15:30

Resümee und Überleitung in den Barbecue-Ausklang

 

15:30 – 18:00    

Cocktails

Barbecue und Cocktails

Jetzt Teilnehmerplatz sichern

Unsere letzten Veranstaltungen waren bereits nach kurzer Zeit ausgebucht. Da wir zum Michgehl & Partner Anwaltsforum nicht einfach einen Zusatztermin anbieten können, zumindest nicht mit der geballten Referenten-Kompetenz, empfehlen wir Ihnen, jetzt einen Teilnehmerplatz zu sichern. Wir freuen uns auf Sie am 18.9. in Nordwalde / Münster.

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Studie zum Stand der Vorbereitungen in den Anwaltskanzleien in Bezug auf den elektronischen Rechtsverkehr

Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die IT-Systeme in Anwaltskanzleien haben wir für unsere Kunden den Michgehl & Partner ERV-Check entwickelt: Wir überprüfen mit einem Fragebogen die wichtigsten Eckdaten zu IT-Sicherheit und Infrastruktur sowie zu Kanzleisoftware und Prozessen im Unternehmen. Dabei stellen wir fest, dass einige Kanzleien bereits gut vorbereitet sind, in fast allen Kanzleien allerdings auch schwerwiegende IT-Fehler existieren, die einen Verstoß gegen Berufs- und teilweise Strafrecht bedeuten und im Notfall die Existenz der Kanzlei kosten können. Manchmal erlauben die bestehenden Fehler auch einfach kein flüssiges Arbeiten. Die wichtigsten Erkenntnisse und Hinweise fassen wir hier für Sie zusammen.

Die folgende Auswertung basiert auf 107 Antworten von Anwaltskanzleien mit 1-48 Arbeitsplätzen – durchschnittlich 8,15. Die Kanzleien sind mit einer Ausnahme Nutzer der Kanzleisoftware RA-MICRO. Durchgeführt wurde die Umfrage im Zeitraum von Januar bis Juli 2015.

Sind Sie fit für den elektronischen Rechtsverkehr? Hier können Sie direkt online die Vorbereitungen Ihrer Kanzlei überprüfen. 

Windows Server 2003

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Am 14. Juli 2015 ist der erweiterte Support für Windows Server 2003 ausgelaufen. Damit werden keine Sicherheitsupdates mehr bereitgestellt und das System wird eine offene und bekannte Sicherheitslücke. Genau wie bei Windows XP in 2014 muss das Betriebssystem Server 2003 dringend ersetzt werden. In den meisten Kanzleien ist das jedoch bereits geschehen.

MICROSOFT SQL-Server

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Ab Januar 2016 sollte in jeder RA-MICRO Kanzlei ein MICROSOFT SQL-Server ab Version 2008 zur Verfügung stehen (bis 7 Arbeitsplätze auch in der Express-Version). RA-MICRO empfiehlt für die Integration des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches (beA)  einen SQL-Server. Insbesondere bei steigenden Datenmengen durch vermehrte Nutzung digitaler Dokumente kommt die herkömmliche file-basierte Datenhaltung an ihre Grenzen, weshalb RA-MICRO vollständig alternativ auf SQL umstellt. Aktuell ist allerdings in weniger als 20% der Kanzleien ein SQL-Server vorhanden.

Datensicherung

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Datensicherung ist mit Abstand die wichtigste Maßnahme in der IT-Sicherheit. Dabei gehört es zu den Grundregeln, dass mindestens zwei Orte für die Sicherung verwendet werden, wie es sowohl das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) als auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfehlen. Fast zwei Drittel der befragten Kanzleien befolgen diesen Grundsatz nicht, was zusätzlich ein deutliches Indiz für weitere Fehler in der Datensicherung ist: Nicht ausreichende Anzahl an Generationen, kein schriftliches Datensicherungskonzept, keine Automatisierung der Sicherung oder keine Verschlüsselung.

Zu einer hinreichenden Datensicherung gehört zudem zwingend die regelmäßige Rekonstruktion der Daten. Über 67% der Kanzleien geben offen zu, dass sie noch nie überprüft haben, ob sich ihre Daten wieder herstellen lassen. Die Dunkelziffer dürfte enorm sein, denn die wenigsten Kanzleien und IT-Verantwortlichen sind überhaupt in der Lage, Anwendungsdaten der Kanzleisoftware in ein Testsystem zu importieren und die vollständige Rekonstruktion zu überprüfen. In Summe stellt sich die Datensicherung als größter und dringendster Sicherheitsmangel in Anwaltskanzleien dar.

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Updates und Patch-Management

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In mehr als 80% der Kanzleien werden Updates für wesentliche Anwendungen wie Java und Adobe-Produkte manuell geprüft und installiert. Auch hier dürfte der realistische Wert noch höher sein, da wir in der Praxis feststellen, dass Kanzleien von automatisiertem Update-Management ausgehen, wo keines installiert ist. Eine weitere Erfahrung aus der Arbeit in Anwaltskanzleien: Manuelle Updates werden schlicht nicht durchgeführt, wodurch bekannte Sicherheitslücken nicht umgehend geschlossen werden. Eine sehr deutliches Sicherheitsproblem, das Schadsoftware geradezu einlädt. Darüber hinaus verlangt auch RA-MICRO im Lizenzvertrag die regelmäßige Aktualisierung der IT-Systeme.

Router

55 der befragten 107 Kanzleien setzen einen Router ein, der sich der Kategorie „Privatkunden-Router“ zuordnen lässt. Besonders beliebt sind in diesem Segment die FRITZ!Box Modelle von AVM. Betrachtet man weiterhin, dass 27 Kanzleien zu diesem Punkt keine Angabe gemacht haben, liegt die Verbreitung der Privatkundenrouter bei über zwei Dritteln. Dabei spielt der Router eine zentrale Rolle in der IT-Sicherheit. An der Schnittstelle zwischen internem Netz und Internet koordiniert und protokolliert er den Datenverkehr. Anwaltskanzleien sollten hier unbedingt professionelle Geräte einsetzen. Darauf ist auch RA-MICRO im Anwenderrundschreiben zu Beginn des Jahres in aller Deutlichkeit eingegangen.

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Mitarbeiter-Schulung

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Wesentlich für die Veränderungsprozesse in der Anwaltskanzlei sind die Motivation und das Wissen der Mitarbeiter. Daher sollten alle Angestellten und Berufsträger, die in die Aktenbearbeitung involviert sind, für die digitale Bearbeitung und Kommunikation in der Kanzleisoftware geschult werden. Das betrifft insbesondere elektronische Briefe, Signaturen, digitale Postfächer, Ordnerstrukturen, Textbausteine und Verfügungen. Die wenigsten Kanzleien sind auf diese Herausforderung vorbereitet: Nur 17,8% halten ihren eigenen Schulungsstand für ausreichend.

HTML-Briefkopf

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Viele Anwaltskanzleien legen großen Wert auf ein professionelles Erscheinungsbild: Die Kanzlei wirkt sauber und modern, der Briefkopf ist gestaltet und vermittelt einen hochwertigen Eindruck. Im Zuge des elektronischen Rechtsverkehrs kommt ein weiterer Ort hinzu, der in die Gestaltung einbezogen werden sollte: Der elektronische Brief. Ohne einen digitalen Briefkopf wirkt die Kommunikation eher wie eine E-Mail, mit Briefkopf erweckt sie den bewährten Anschein eines vollwertigen Schriftstücks. Allerdings kann dafür nicht einfach der bestehende Briefkopf aus MICROSOFT Word genutzt werden. Dieser muss im HTML-Format neu aufgebaut werden, um in der Kanzleisoftware nutzbar zu sein. Über 70% der Befragten verfügen allerdings noch nicht über einen solchen Briefkopf.

Signaturmöglichkeiten

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Für viele Anwendungen des elektronischen Rechtsverkehrs ist eine eindeutige Identifikation notwendig. Nicht nur das elektronische Mahnverfahren, auch das besondere elektronische Anwaltspostfach wird nur mit einer Signatur nutzbar sein. Hierfür benötigt jeder Anwalt in der Kanzlei ein Kartenlesegerät und eine Signaturkarte. Da die Details von der BRAK noch nicht bekannt gegeben wurden, ist es nur verständlich, dass über 80% der Teilnehmer noch keine Signaturmöglichkeiten für jeden Anwalt vorhalten. Hier besteht allerdings bis Jahresende deutlicher Bedarf, insbesondere an Lesegeräten.

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Scanprozess

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Die typische Anwaltskanzlei scannt einzelne Schriftstücke bei Bedarf ein und legt sie in einem Dateiordner ab, von wo aus sie zugeordnet werden. Weniger als 30% der Befragten, in der Regel größere Kanzleien, scannen den gesamten Posteingang. Vom Stapelscan mehrerer Schriftstücke in einem Vorgang macht nur eine Kanzlei unter 107 Gebrauch. Dieses Verhältnis wird sich mit zunehmender Digitalisierung verändern.  

Digitales Diktat

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Das digitale Diktat hat sich weitestgehend durchgesetzt: Nur ca. 20% der Teilnehmer nutzen noch Kassetten-basierende Geräte, 7,4% diktieren gar nicht. Es ist davon auszugehen, dass nach dem nächsten Generationenwechsel die Kassette endgültig ausstirbt und durch digitale Diktiergeräte und zunehmend auch Smartphones ersetzt wird.

Spracherkennung

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Die neueste Generation von Spracherkennungssoftware ist sehr leistungsfähig und durchaus in der Lage, Kosten in der Kanzlei zu senken bzw. den Komfort zu erhöhen. Denn nutzen nur 41,7% die Möglichkeiten der Diktat-Erleichterung. Vermutlich liegt das an negativen Erfahrungen mit den teils holprigen Vorgänger-Anwendungen. Gerade durch den Aufstieg der Smartphones wird Spracherkennung allerdings innerhalb weniger Jahre zur Grundausstattung gehören.

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Ursachen und weiterführende Empfehlungen

Die Ergebnisse der Studie haben uns an einigen Stellen sehr überrascht. Insbesondere der fahrlässige Umgang mit Sicherheitsupdates und der Datensicherung legen den Verdacht nahe, dass viele Kanzleien nicht über ausreichende interne oder externe IT-Unterstützung verfügen. Daher fassen wir unsere wesentlichen Erkenntnisse aus der Praxis und einige grundlegende Empfehlungen zusammen, die über die Umfrage hinausreichen und die Ergebnisse ergänzen sollen.

IT-Administration

Im Zuge des elektronischen Rechtsverkehrs erhalten die IT-Systeme in Anwaltskanzleien eine immer höhere Bedeutung. Auch die Anforderungen an Ihre IT-Ausstattung im Straf- und Berufsrecht werden immer anspruchsvoller, was die besondere Sorgfalts- und Verschwiegenheitspflicht betrifft. Daher sollte jede Anwaltskanzlei über einen internen oder externen IT-Experten mit der notwendigen Ausbildung und Erfahrung verfügen, der sich sowohl in IT-Sicherheit als auch Kanzlei-Prozessen hervorragend auskennt. In vielen Kanzleien ist das nicht der Fall. Hierin liegt nach unserer Auffassung das Grundproblem, das zu vielen Sicherheitslücken und Organisationsengpässen führt.

IT-Dokumentation

Die Basis jeder IT-Administration stellt eine schriftliche Dokumentation aller Geräte, Komponenten und Software-Lizenzen im Kanzlei-Netzwerk dar. Nur so kann im Falle einer Störung zuverlässig und schnell die richtige Ursache gefunden und behoben werden. Darüber hinaus sind die Planung und Optimierung des Netzwerks ohne Übersicht schwer möglich. Gerade bei der Kostenoptimierung für Software-Lizenzen liegt viel Potential in der Dokumentation. Der Wechsel eines IT-Dienstleisters ist ebenfalls ohne lückenlose Aufzeichnung der Infrastruktur kaum möglich oder mit großem Aufwand verbunden. Daher überrascht es uns durchaus, dass kaum eine Anwaltskanzlei eine saubere, automatisierte IT-Dokumentation führt.

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Notfallkonzept

In den meisten Kanzleien existiert kein schriftliches Notfallkonzept, in dem unter anderem geregelt ist, welche Systeme in welcher Reihenfolge wieder betriebsfähig gemacht werden. Wir empfehlen, das in Verbindung mit einem Datensicherungskonzept zu erstellen, um im Notfall schnell wieder handlungsfähig zu sein.

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Virenschutz

Eine wichtige und auch weit verbreitete Maßnahme im IT-Sicherheitskonzept ist Anti-Viren-Software. In der Kanzlei sollte mindestens ein Mitarbeiter benannt sein, der für die Auswahl und den Betrieb der Software zuständig ist, insbesondere für automatische tägliche Updates und Patches. Auch sollte der Zuständige alle Mitarbeiter über Verhaltensregeln zur Vermeidung von Virenbefall informieren. Dabei reicht ein Virenschutz alleine längst nicht mehr aus und sollte durch effektive Maßnahmen wie E-Mail-Sicherheit, Router, Firewall und Schulungen ergänzt werden.

E-Mail Sicherheit

Die meisten Würmer, Trojaner und Viren kommen via Mail oder manipulierter Webseite in die Anwaltskanzlei. Mittlerweile gibt es Software-Lösungen zur Mail Protection und Web Protection, die diese Infektionswege effektiv schützen. Auch diese Sicherheitsmaßnahmen sind noch in wenigen Kanzleien zu finden.

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IT-Monitoring

In Großunternehmen seit langem etabliert, setzt sich die laufende Überwachung und Analyse von IT-Systemen mittlerweile auch in Kleinunternehmen und Anwaltskanzleien durch. Dabei werden Parameter wie CPU-Auslastung, Temperaturen oder Festplattenkapazitäten erfasst und ausgewertet. So können die meisten IT-Probleme vor ihrer Entstehung erkannt und behoben werden.

Telefon- und Internet-Anschluss

Viele Anwaltskanzleien arbeiten aktuell noch mit Analog- oder ISDN-Anschlüssen. In den nächsten Monaten bis spätestens 2018 werden alle Telefonanschlüsse auf IP-Technologie umgestellt. Hier herrscht Nachholbedarf in vielen Kanzleien. Zusätzlich sollte auf ausreichende Bandbreite geachtet werden. Gerade in ländlichen Gebieten sind manche Anwälte mit unzureichenden Internetzugängen ausgestattet. Hier ist es nur eine Frage des Preises und nicht der Machbarkeit, die Bandbreite zu erhöhen. 

Verschlüsselung

Viele Kanzleien setzen keine Verschlüsselungsverfahren zum Schutz Ihrer Daten ein. Jede Kanzlei besitzt dabei Daten, die nicht in die falschen Hände geraten sollen. Ob es nun Betriebsgeheimnisse oder Mandantendaten sind: Diebstahl, Verlust oder Einbruch sind keine Seltenheit und kommen in der Praxis häufig vor. Gerade die sensiblen Daten sollten dann ausreichend verschlüsselt sein.

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Elektronische Zusammenarbeit

Was in beinahe allen Branchen seit geraumer Zeit zum unentbehrlichen Standard geworden ist, hat sich in der Anwaltschaft noch nicht flächendeckend durchgesetzt: Die gemeinsame Verwaltung von E-Mails, Kontakten, Kalendern und Dokumenten. MICROSOFT Exchange ist hierbei die Standard-Lösung für die digitale Zusammenarbeit. So können Verteiler angelegt werden, Kalender der Kollegen zur gezielten Terminvereinbarung eingesehen werden und Dokumente gemeinsam bearbeitet werden. Wir raten dazu, sich mit den Möglichkeiten der Zusammenarbeit so früh wie möglich vertraut zu machen.

Mobiles Arbeiten

In naher Zukunft wird das mobile Arbeiten für Anwälte zum Regelfall und bei vielen das Bedürfnis entstehen, zum Beispiel im Gericht auf elektronische Akten oder Kanzleidaten zuzugreifen. Hierfür wird eine sichere Verbindung zur Kanzlei benötigt. Daher empfehlen wir die Verwendung eines professionellen Routers zur Herstellung einer sicheren und verschlüsselten VPN-Verbindung. Darüber hinaus sollte der Zugriff über einen Terminalserver erfolgen.

Schlussbemerkungen

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit der Michgehl & Partner Studie zum elektronischen Rechtsverkehr einen guten Überblick über den Status Ihrer Kanzlei geben konnten. Die aufgezeigten Handlungsoptionen sollen dazu beitragen, dass Sie von der Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs profitieren. Seit 30 Jahren haben wir es uns zur einzigen Aufgabe gemacht, Anwaltskanzleien ein sicheres und effizientes Arbeiten zu ermöglichen. So spannend wie heute war es dabei selten: Der elektronische Rechtsverkehr in Verbindung mit massiv zunehmenden Risiken in der IT-Sicherheit wird gravierende Auswirkungen auf Anwaltskanzleien haben. Ohne einen professionellen Partner werden diese Herausforderungen kaum zu bewältigen sein. Dieser professionelle Partner möchten wir gerne für Sie sein. Sprechen Sie uns an.

Sind Sie fit für den elektronischen Rechtsverkehr? Hier können Sie direkt online die Vorbereitungen Ihrer Kanzlei überprüfen. 

 

Bis zum 30.08.2015: Sichern Sie sich 2 Freikarten für das Michgehl & Partner Anwaltsforum 2015 mit einer formlosen Mail an info@michgehl.de 

  • Austausch von Anwalt zu Anwalt
  • Kanzleiorganisation, Strategie und Akquise
  • Vom Organ der Rechtspflege zum Unternehmer – Keynote von Prof. Dr. Peter Knief
  • viele weitere Vorträge und Workshops von Anwälten
  • gemeinsamer Ausklang bei Barbecue und Cocktails
Module

Online-Test: Wie fit sind Sie für den elektronischen Rechtsverkehr?

ModuleDie Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs wird zur flächendeckenden Digitalisierung aller Anwaltskanzleien führen. Dafür sind einige Voraussetzungen zu schaffen, von denen die ersten bereits zur Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs beA vorliegen sollten. Seit Monaten überprüfen wir mit dem Michgehl & Partner ERV-Check den aktuellen Stand und nötige Maßnahmen in Anwaltskanzleien. Über 100 individuelle Leitfäden haben wir bereits auf der Basis von Fragebögen erstellt. In Kürze veröffentlichen wir an dieser Stelle eine Studie zur Lage von Anwaltskanzleien in Bezug auf den elektronischen Rechtsverkehr.

Machen Sie den Online-Test: Wie gut sind Sie vorbereitet?

Aufgrund der hohen Nachfrage haben wir über den ausführlichen ERV-Check hinaus einen Online-Test entwickelt. Auf unserer neuen Webseite www.elektronischer-rechtsverkehr.net können Sie direkt überprüfen, welche Anforderungen Sie bereits erfüllen und an welcher Stelle noch Vorbereitungen zu treffen sind. Neben allgemeinen Themen der Kanzleiorganisation und Kanzleisoftware werden auch die wichtigsten Maßnahmen der IT-Sicherheit überprüft.

Zum Online-Test

RA-MICRO, Kanzleisoftware, elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, beA, ERV, Schulung, IT-Sicherheit, IT-Service

Die Michgehl & Partner Kanzlei der Zukunft: Ein Rückblick auf Zukunftsweisendes

RA-MICRO, Kanzleisoftware, elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, beA, ERV, Schulung, IT-Sicherheit, IT-ServiceDer elektronische Rechtsverkehr kommt. Mit der Einführung des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches (beA) für jeden Anwalt setzt am 1. Januar 2016 die mehrstufige flächendeckende Digitalisierung aller Anwaltskanzleien ein. Dementsprechend ist das Interesse der Anwaltschaft an Kanzleisoftware und Kanzlei-IT sehr groß.

Am 24. April haben wir in Düsseldorf die Michgehl & Partner Kanzlei der Zukunft eröffnet. Hier ist die komplette IT-Infrastruktur einer modernen Anwaltskanzlei aufgebaut. Sie dient uns selbst als Labor zur Entwicklung und Überprüfung neuer IT-Lösungen und soll darüber hinaus Anwälten die Möglichkeit bieten, mobiles und digitales Arbeiten vor Ort auszuprobieren und im Detail zu erleben.

Neue Webseite: www.elektronischer-rechtsverkehr.net

Elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, ERV-check, RA-MICRO, KanzleisoftwareIn den vergangenen Monaten wurde rund um die Kanzlei der Zukunft ein umfassendes Konzept für den elektronischen Rechtsverkehr aufgebaut: Der Michgehl & Partner ERV-Check hat bereits über 100 Kanzleien mit einem individuellen Leitfaden bei den anstehenden Veränderungen unterstützt. Auf Basis der Antworten konnten wir die wichtigsten Sicherheitslücken und fehlenden Vorbereitungen für den elektronischen Rechtsverkehr in Anwaltskanzleien identifizieren und entsprechende ERV-Module dafür entwickeln. Das gesamte Konzept sowie aktuelle Informationen zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach und zum elektronischen Rechtsverkehr haben wir auf der neuen Webseite www.elektronischer-rechtsverkehr.net zusammengefasst.

Wegen Überfüllung geschlossen

elektronischer rechtsverkehr, besonderes elektronisches anwaltspostfach, kanzlei der zukunft, michgehl, kanzleisoftware, ra-micro, dictanetZum ersten Mal in der langen Geschichte der Michgehl & Partner Veranstaltungen mussten wir in den letzten Tagen Absagen wegen Überbuchung aussprechen. Mit 50 Teilnehmern aus Anwaltskanzleien war unser Standort in Düsseldorf prall gefüllt und auch der Zusatztermin am 13. Mai ist bereits gut gebucht. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen zurückblicken auf eine zukunftsweisende Veranstaltung. Alle Vorträge und Diskussionen werden in den kommenden Tagen als Video zur Verfügung gestellt und auf www.elektronischer-rechtsverkehr.net publiziert. Auch die IT-Lösungen für den elektronischen Rechtsverkehr werden in Wort, Bild und Video aufbereitet und dort bereitgestellt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Wie arbeitet der Anwalt 2020?

andrea brandenburg, ra-micro, erv, eloektronischer rechtsverkehr, kanzleisoftware, rechtsanwalt software, anwaltssoftware, dictanet, Nach der Begrüßung durch Franz-Josef Michgehl, Geschäftsführer und Inhaber der Michgehl & Partner GmbH, läutete Rechtsanwältin Andrea Brandenburg (RA-MICRO GmbH & Co. KGaA, Berlin) die Agenda ein: „Wie arbeitet der Anwalt 2010?“, war die Fragestellung ihres inspirierenden Vortrags. Die Zahl zugelassener Anwälte steigt stetig, insbesondere in den Ballungsgebieten. Hier versprechen Spezialisierung und Kooperation, Marketing und Organisation eine Behauptung im enger werdenden Markt. Die Arbeitsweise von 70% der Anwaltschaft arbeitet noch mehrheitlich papiergebunden, Scanprozesse sind kaum etabliert – Es wird einzeln bei Bedarf digitalisiert, elektronische Akten sind nicht das führende System.

Diese Ausgangslage wird sich in den nächsten Jahren dramatisch verändern: Kaum eine Kanzlei wird darauf verzichten, ihren gesamten Posteingang einzuscannen. In der Folge wird die Weiterverarbeitung der digitalen Schriftstücke an Bedeutung gewinnen. Die marktführende Kanzleisoftware RA-MICRO unterstützt dabei mit einer Schnittstelle zur integrierten Benutzung des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches und mit einem umfassenden elektronischen Workflow, um die wesentlichen Prozesse in der Kanzlei digital abzubilden. Abschließend stellte RAin Brandenburg den möglichen Tagesablauf eines Anwalts im Jahr 2020 vor: Digital vernetzt mit jederzeitigem Zugriff auf alle Informationen der Kanzlei kann der Anwalt der Zukunft an jedem Ort vollwertig seiner Arbeit nachgehen. Die digitale Kommunikation in sozialen Netzwerken dient nicht nur der Mandantenakquise sondern auch der Pflege strategisch wichtiger Kooperationen. Der einzige Nachteil: Die Trennung von Beruf und Privatleben erfordert mehr Disziplin und ist an einigen Stellen nicht mehr aufrecht zu erhalten.

Elektronischer Rechtsverkehr: Wie fit ist Ihre Kanzlei?

Holger Esseling, Franz-Josef Michgehl, Kanzlei der Zukunft, Michgehl, Elektronischer Rechtsverkehr, ERV-Check, ERV-Module, Im Anschluss präsentierten Franz-Josef Michgehl und Dipl.-Kfm. Holger Esseling (Marketingleiter bei Michgehl & Partner) das Herzstück der Veranstaltung: Die Kanzlei der Zukunft. „Wie sind wir überhaupt darauf gekommen, hier eine eigene Kanzlei aufzubauen?“, leitete Esseling den Vortrag ein. Die Unsicherheit in der Anwaltschaft in Bezug auf den elektronischen Rechtsverkehr sei so groß gewesen, dass der eigens entwickelte ERV-Check von vielen Anwaltskanzleien dankbar angenommen wurde. Dabei beantworten Anwälte einen Fragebogen zu ihrer Kanzlei-IT und erhalten im Anschluss einen individuellen 20-seitigen Leitfaden zum elektronischen Rechtsverkehr für ihre Kanzlei.

Die Antworten, die bisher von über 100 Kanzleien eingegangen sind, helfen wiederum dabei, den Status Quo und die wichtigsten Sicherheitslücken zu identifizieren. Für alle wichtigen Bedürfnisse wurden bei Michgehl & Partner daraufhin Lösungen entwickelt, die als „ERV-Module“ angeboten werden. Frei nach dem Motto des Unternehmens „Kanzlei. IT. Einfach. Sicher.“ erhalten Anwälte damit gezielte Lösungen auf Knopfdruck. Mit einem Beispiel sorgte Holger Esseling für Verständnis aber auch für betretenes Schweigen Raum:

Esseling: Wer von Ihnen hat in dieser Woche seine Daten gesichert?

Publikum (unter Gelächter): Ja, sicher. Ist doch selbstverständlich.

Esseling: Wer von Ihnen sichert seine Daten an mehreren Orten?

Publikum (zumindest 70% davon): Klar, machen wir.

Esseling: Und wer von Ihnen hat irgendwann einmal überprüft, ob sich die Daten wirklich wieder herstellen lassen?

Publikum (irritierte Blicke, Schweigen, vereinzeltes Schmunzeln)

Esseling: Halten wir fest: Wir alle halten Datensicherung für extrem wichtig, aber niemand von Ihnen hat eine Ahnung, was er überhaupt sichert und ob es sicher wieder herstellen lässt. Das ist nur eines von 14 häufigen Problemen, für die wir eine einfache Lösung geschaffen haben.

Franz-Josef Michgehl führte die Präsentation fort mit der Vorstellung der Kanzlei der Zukunft am Düsseldorfer Standort. Zu betrachten sind ein Anwalts-Arbeitsplatz mit NAS-Speicher und Server, die Vernetzung und Absicherung über Router und Firewall, VoIP-Telefonie, eine Assistentenarbeitsplatz mit verschiedenen Möglichkeiten zum Einscannen und vieles mehr. Deutlich wird bei der Präsentation: Auf den ersten Blick wird die Kanzlei-IT mobiler und einfacher – doch im Hintergrund sind einige Voraussetzungen zu treffen, um sicher und komfortabel zu arbeiten.

Elemente der Kanzlei der Zukunft

Scannen, Scan, Einscannen, Multifunktionsgerät, Samsung, Elektronischer Rechtsverkehr, ERV, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, beA, RA-MICRO, KanzleisoftwareUnmittelbar nach dem Vortrag zur Kanzlei der Zukunft nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, vor Ort alle Facetten intensiver zu ergründen und auszuprobieren. Besonderen Zulauf erhielt der aufgebaute Arbeitsplatz für Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, an dem unter anderem verschiedene Möglichkeiten des Einscannens von Schriftstücken gezeigt wurden. So können Dokumente über Multifunktionsgeräte direkt in die RA-MICRO Akte importiert werden oder als Stapelscan in einem Vorgang verarbeitet werden. Besondere Aufmerksamkeit erregte der spezielle Dokumentenscanner, der 80 Seiten innerhalb einer Minute beidseitig scannt, voneinander trennt, mit einer Texterkennung analysiert und in Buchstaben übersetzt und auf Wunsch verschlüsselte Dokumente importiert. Die Rechtsanwältin Tina Ablas-Henrichmann und die Assessorin Eva-Maria Bendick (beide Kanzleiberaterinnen bei Michgehl & Partner) präsentierten die verschiedenen Möglichkeiten mit technischer Unterstützung von Guido Weitkämper, der als IT-Techniker über langjährige Erfahrung in Anwaltskanzleien verfügt.

Datensicherung, NAS, Backup, Wiederherstellung, Rekonstruktion, Recovery, Elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, beA, ERV, Kanzleisoftware, RA-MICROAm Anwalts-Arbeitsplatz erwartete Gunnar Holm (IT-Techniker und Consultant bei Michgehl & Partner) viele interessierte Rechtsanwälte und Kanzlei-Mitarbeiter. Im Fokus standen hier neben dem allgemeinen Aufbau und der Vernetzung von Telefonie, Datenspeicher und Server vor allem die Themen Datensicherung und professioneller IT-Service. Unterstützt wurde Herr Holm vom Geschäftsführer der Michgehl & Partner Süd GmbH Assessor jur. Reinhard Cebulla sowie den vertrieblichen Consultants Jürgen Hennecke und Ismail Aksoy.

it-monitoring, it-service, it-dienstleister, it-dienstleistung, managed service, elektronischer rechtsverkehr, erv, bea, besonderes elektronisches anwaltspostfach, ra-micro, kanzleisoftwareWie die aktive Überwachung der Kanzlei-IT aus Sicht des Dienstleisters aussieht, konnten die Teilnehmer im nächsten Raum begutachten. Hier stand IT-Techniker und Consultant Max Riedel mit weiteren Kollegen Frage und Antwort. Insbesondere zeigte er das Dashboard des Michgehl & Partner Monitoring-Systems: Hier werden wesentliche Parameter vieler Kanzlei-Infrastrukturen in Echtzeit gesammelt und analysiert: Prozessorauslastungen, freie Speicherkapazitäten oder Ereignisse wie eine erfolgte Datensicherung. Im Ergebnis können die Spezialisten von Michgehl & Partner Probleme in der Kanzlei-IT häufig erkennen und beheben, bevor sie in der Anwaltskanzlei überhaupt registriert werden.

Elektronische Kommunikation mit RA-MICRO

RA-MICRO, Kanzleisoftware, Anwaltssoftware, Eva-Maria Bendick, Tina Ablas, Tina Ablas-Henrichmann, Michgehl, Kanzlei der Zukunft, Musterkanzlei, Elektronischer Rechtsverkehr, ERV, besonderes elektronisches Anwaltspostfach,Nach dem Rundgang durch die Kanzlei der Zukunft stellten Tina Ablas-Henrichmann und Eva-Maria Bendick die elektronische Kommunikation mit RA-MICRO im Detail vor. Wie kommen die Schriftstücke in die Akte? Wie werden digitale Akten im elektronischen Workflow bearbeitet, mit Verfügungen und Kommentaren versehen und weitergeleitet? Wie werden elektronische Briefe erstellt, signiert und versendet, um massiv Druck- und Portokosten zu senken? All diese Fragen beantworteten die beiden Kanzleiberaterinnen durch einen Vergleich der analogen mit der digitalen Kanzlei.

Digitalisierung? Aber sicher!

it-sicherheit, virus, trojaner, michgehl, elektronischer Rechtsverkehr, erv, beA, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, RA-MICRO, Kanzleisoftware, AnwaltssoftwareFranz-Josef Michgehl und Maximilian Hampe wiesen im Anschluss anschaulich auf die Gefahren des elektronischen Rechtsverkehrs für Anwaltskanzleien hin: Eine höhere Bedeutung der Kanzlei-IT erfordert bessere Schutzmechanismen. Wie einfach Viren und Trojaner in die Kanzlei gelangen, zeigte Hampe am Beispiel einer manipulierten Webseite: Ein falscher Klick und schon werden automatisch schadhafte Anwendungen heruntergeladen. Der Benutzer bekommt es meistens gar nicht mit. Auch referierte er über Schadensfälle aus der Praxis, in denen es zu Systemausfällen und Datenverlusten als Folge von Virenbefall kam. Dabei gehen die Hacker immer kreativer und intelligenter vor, so dass eine Viren-Software alleine längst nicht mehr ausreicht. Michgehl und Hampe zeigten, wie ein professioneller Rundum-Service mit einem unternehmenstauglichen Router, intensiverem Scannen der eingehenden Mails und umgehenden Sicherheitsupdates gegen viele Gefahren schützen kann. Dabei ist auch die Schulung der Mitarbeiter ein wichtiger Bestandteil des Sicherheitskonzepts.

Drei Meinungen zum elektronischen Rechtsverkehr

Holger Esseling, Claas Kuhfuß, Ralf Heidemann, Andrea Brandenburg, Elektronischer Rechtsverkehr, Podiumsdiskussion, besonderes elektronisches Anwaltspostfach, bea, erv, it-service, ra-micro, kanzleisoftware, Den Abschluss der Veranstaltung bildete die Podiumsdiskussion zum Thema „Chancen und Risiken der digitalen Kanzlei“. Moderiert von Holger Esseling brachten drei Teilnehmer ihre Sicht aus der Praxis zu Gehör. RAin Andrea Brandenburg von RA-MICRO ist naturgemäß optimistisch im Hinblick auf den elektronischen Rechtsverkehr. Sie sieht insbesondere massive Einsparungen von Druck- und Portokosten sowie eine schnellere Verfügbarkeit von Informationen als wesentliche Vorteile. Dafür seien zwar einige Änderungen in der Kanzleiorganisation notwendig, was allerdings mit einer bewährten und innovativen Kanzleisoftware wie RA-MICRO einfach umsetzbar sei.

RA Claas Kuhfuß von der Kanzlei Worbs und Partner in Düsseldorf zeigte sich zurückhaltend optimistisch. Er unterschied klar zwischen Hype und realem Nutzen in der Digitalisierung. In der Kanzlei sind Skeptiker und Befürworter des elektronischen Rechtsverkehrs vertreten und es ist ein Balanceakt, hier für einen reibungslosen Übergang zu sorgen. Dieses Zwischenstadium hat RA Ralf Heidemann bereits hinter sich gelassen: In seiner Kanzlei CNH Anwälte in Essen ist die elektronische Akte bereits führend. Voraussetzung war auch hier eine behutsame Einführung mit sanftem Druck. Ein paar Tipps für die Praxis lassen sich aus der Diskussion und den drei Sichtweisen ziehen:

- Die Digitalisierung der Anwaltskanzlei ist ein kultureller Prozess. Er lässt sich nicht von heute auf morgen verordnen, sondern muss sich entwickeln.

- Planen Sie ein Jahr für die Vorbereitung der Umstellung ein und starten Sie mit einem Workshop. Alle Kollegen der Kanzlei sollten teilnehmen und ein Projektteam aufgesetzt werden. Die rechtzeitige und umfassende Information ist ein Erfolgkriterium

- Definieren Sie frühzeitig den eindeutigen Zeitpunkt, ab dem die elektronische Akte das führende System wird.

- Machen Sie nach der Umstellung die Arbeit mit Papierakten unbequemer: So könnte jeder Anwalt seine Akten selbst ausdrücken müssen, wenn er unbedingt Papier nutzen möchte.

- Lassen Sie sich begleiten von einem professionellen Dienstleister, der sich mit Kanzlei-IT, Kanzleisoftware und den zugehörigen Prozessen in der Kanzlei auskennt.

www.elektronischer-rechtsverkehr.net

michgehl, elektronischer Rechtsverkehr, besonderes elektronisches anwaltspostfach, beA, ERV, Kanzleisoftware, RA-MICRO, DictanetWir danken allen Beteiligten herzlich für die sehr gelungene Veranstaltung. Alle anwesenden Kanzleivertreter waren hoch interessiert und haben die Veranstaltung mit Fragen und Meinungen bereichert. Das Team von Michgehl & Partner zeigte innovative Lösungen für die Anwaltskanzlei und stand jederzeit für die Teilnehmer zur Verfügung, um konstruktive fachliche Gespräche zu führen. Alle Vorträge werden nun in der Folge als Video aufbereitet und auf www.elektronischer-rechtsverkehr.net zur Verfügung gestellt. Hier finden sich auf die neuen Module zum elektronischen Rechtsverkehr sowie der Michgehl & Partner ERV-Check. Besuchen Sie uns auf www.elektronischer-rechtsverkehr.net.