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Warum eigentlich keine FritzBox in der Anwaltskanzlei?

Fritzbox, Speedport, Lancom, Router, Privatkunden, Geschäftskunden, Unternehmen, Kanzleien, Anwaltskanzleien, IT-Sicherheit, IT-Service, RA-MICRO KanzleisoftwareIn Anwaltskanzleien stoßen wir immer wieder auf Privatkunden-Router wie FritzBox oder Speedport. Für den technischen Laien ist es dann häufig schwer nachvollziehbar, warum dieses Gerät gegen einen professionellen Router ausgetauscht werden soll – „Es läuft doch alles“. Wir erklären in einfachen Worten, warum Privatkunden-Router in einer Kanzlei nichts verloren haben.

RA-MICRO warnt vor Privatkunden-Routern

Auch im aktuellen Anwenderrundschreiben 2015 warnt RA-MICRO ausdrücklich vor Sicherheitslücken  in der Anwaltskanzlei. Hierbei wird dem Router als zentralem Element der IT-Sicherheit besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Empfehlung lautet: Verwenden Sie einen professionellen Router von LANCOM. Genau so sehen wir das auch. Um zwar aus folgenden Gründen.

FritzBox zu Hause, LANCOM in der Kanzlei 

  • FritzBox und Speedport sind Privatkunden-Geräte
  • Sie sind allein aufgrund ihrer Verbreitung häufiges Ziel von Cyber-Attacken. So wurden in 2014 tausende FritzBoxen und Speedports gehackt, um damit teuere Anrufe (Voice over IP) zu tätigen. Die Firmware-Updates wurden von vielen Privatkunden und Unternehmen nicht eingespielt und die Sicherheitslücke besteht zu großen Teilen noch heute.
  • Privatkunden-Geräte bieten viele offene Schnittstellen, zum Beispiel für Universal Plug & Play, um Multimedia-Geräte zu verbinden. Diese stellen Sicherheitslücken dar.
  • FritzBox und Speedport verfügen über eine rudimentäre Firewall, die nur Pakete überprüft. Die meisten Attacken der letzten Jahre kommen allerdings über http-Pakete, die in diesem Verfahren nicht erkannt werden. LANCOM-Router unterstützen eine sogenannte UTM-Firewall, die auch Inhalte der Pakete liest und analysiert. So können viele Angriffe abgewehrt werden.
  • Ein wesentlicher Punkt für einen professionellen Router liegt in der Protokollierung. Ein- und ausgehende Datenströme werden registriert und gespeichert. Gerade im Schadensfall ist es sehr wichtig, diese Daten nachvollziehen zu können, um eine schnelle Lösung zu finden.
  • Das Monitoring über SNMP ist ein weiterer wichtiger Grund für einen professionellen Router. Nur so kann überwacht und sichergestellt werden, dass der Router seine Aufgabe auch wirklich durchgehend wahrnimmt.
  • Professionelle Router sind in der Lage, mehrere WLAN Netze zu erstellen, zum Beispiel Gäste-WLAN oder Netzwerke für unterschiedlich sensible Daten.
  • Sichere und verschlüsselte VPN-Verbindungen lassen sich nur mit professionellen Routern erstellen. Das sichere Protokoll IPsec, das sich als Standard im Anwaltswesen etabliert hat, wird von Speedports beispielsweise nicht unterstützt.
  • Darüber hinaus verfügen einige LANCOM-Router über ein LTE-Backup: Selbst beim Ausfall der Internetverbindung können Sie reibungslos über das Funknetz weiterarbeiten.
  • Nicht zuletzt wird ein wirkungsvoller Content Filter nur auf professionellen Geräten zu finden sein. Dadurch verhindern Sie den Besuch manipulierter Webseiten und können die Zugriffsberechtigungen auf Seiten dezidiert steuern.

FritzBox und Speedport gehören nicht in die Kanzlei

Ein professioneller Router ist eine der Grundvoraussetzungen für eine sichere Verbindung zum Internet und die Absicherung des internen Netzwerks. Privatkunden-Router sind ungeeignet für Anwaltskanzleien – auch und gerade aufgrund der besonderen Verschwiegenheitspflicht und den besonderen Sorgfaltspflichten des Anwalts in Anlehnung an § 43a BRAO, § 2 Abs.2 BORA, § 203 StGB, analog §§ 5, 9 BDSG. Nehmen Sie gerne Kontakt auf, um Ihr aktuelles Gefährdungspotential und mögliche Lösungen zu identifizieren.