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Was bedeutet Windows 10 für Kanzleien und Unternehmen?

Gebäude MichgehlHeute wird MICROSOFT die Testversion seines neuen Betriebssystems Windows 10 veröffentlichen. Nach dem Flop der Vorgänger-Oberfläche wird nun ein Quantensprung angedeutet, der auf den ersten Blick wie ein Rückschritt aussieht. MICROSOFT hat sich eines auf jeden Fall bei Apple abgeschaut: Geheimnisse erzeugen Aufmerksamkeit und so ranken sich bereits allerhand Gerüchte um das neue System.

Ein Betriebssystem für alle Geräte und für alle Zeiten?  

Einige Pläne scheinen gesichert zu sein. So will MICROSOFT wohl nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch produktpolitisch Grundlegendes ändern – und bringt das auch im Namen zum Ausdruck. Eigentlich wäre ja Windows 9 an der Reihe, aber ein einfacher Nachfolger soll dieses Windows 10 nicht werden. Es wird ein Betriebssystem für alle Gerätetypen und sich je nach Verwendung anpassen. Vor allem aber wird es vielleicht das letzte Windows sein – und sich anschließend nur durch inkrementelle Updates weiterentwickeln. Das hätte natürlich enorme Auswirkungen für Unternehmen.

Patch Management und Überprüfung von Updates

Vor der Freigabe von funktionellen Änderungen muss in jedem Unternehmen überprüft werden, ob alle Anwendungen auch nachher fehlerfrei funktionieren. Dazu sollte ein Update in einer geschlossenen Umgebung getestet werden. Woher sollte ein Anwalt zum Beispiel wissen, ob seine Kanzleisoftware sich auch mit Windows 10 nach dem Update verträgt. Beim Umstieg von Windows 7 auf Windows 8 hätte man das natürlich überprüft. Nun gibt es bald den Umstieg von Windows 10 auf Windows 10. Das stellt neue Anforderungen an die Überprüfung von Updates und Patches.

Auslagerung an einen internen oder externen IT-Dienstleister sinnvoll

Sicherlich wird sich hier eine zunehmende Auslagerung des Patch und Update Managements an professionelle IT-Dienstleister entwickeln. So können die Testverfahren sinnvoll zusammen gefasst werden und der Aufwand wird an einer Stelle gebündelt und so für jedes Unternehmen günstiger. Die Michgehl & Partner GmbH prüft schon heute für viele Anwaltskanzleien die Kompatibilität von Updates und Patches zu RA-MICRO Kanzleisoftware und vielen weiteren Anwendungen.

Und noch einige Spekulationen

Unklar ist neben dem Erscheinungsbild vor allem das Geschäftsmodell. Es wird durchaus vermutet, dass Windows 10 zumindest in einer Basisversion kostenlos angeboten wird. Geld soll durch zusätzliche Funktionen und die Cloud-Angebote des Herstellers verdient werden. Auch sollen die Themen IT-Sicherheit, Datensicherung und Identitätsschutz deutlich verbessert werden. Wie das in einer Mischung verschiedener Geräte und virtueller Instanzen letztlich gelingt, wird die nähere Zukunft zeigen.

Was bleibt hängen?

Richtig sicher sind nur wenige Dinge: Ab heute gibt es eine Testversion, die MICROSOFT selbst nur sehr technikaffinen Menschen empfiehlt. Der reguläre Start wird nicht mehr in diesem Jahr erfolgen. Der Startbildschirm wird den „alten“ Windows 7 Desktop wiederbeleben und neue Elemente wie Widgets und Kacheln integrieren. Nach den massenhaften Nutzerbeschwerden über die Kacheln des Windows 8 wird es sicherlich mehr Wahlfreiheit für den Nutzer geben.

Wir bleiben dran

Wir werden die Entwicklungen bei MICROSOFT aufmerksam verfolgen und Sie an dieser Stelle informieren. Insbesondere haben wir dabei die Auswirkungen für Anwaltskanzleien und mittelständische Unternehmen im Blick. Bei Fragen zum neuen oder alten Betriebssystem, zu IT-Service und Sicherheit, nehmen Sie gerne direkt Kontakt auf.